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Starke zweite Hälfte sichert den Sieg

(fl) Zwei konträre Halbzeiten bekamen die Zuschauer beim Verbandsligaspiel der Finowfurter Handballerinnen gegen den Gast aus Hennickendorf zu sehen.

Nach zuletzt einem Sieg und einer Niederlage war die Marschrute für dieses Spiel klar, will man den Anschluss an die Tabellenspitze wahren, musste heute der zweite Sieg in Folge her.

Die Damen um Trainer Dirk Menzel taten sich von Beginn an schwer in die Partie zu finden. Man bekam nicht den richtigen Zugriff in der Abwehr und vergab im Angriff leichtfertige Chancen, so konnte sich Hennickendorf über 0:2 und 2:5 mit 3 Toren absetzen. Dies sollte allerdings die größte Führung für die Gastmannschaft bleiben. Mitte der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr der Barnimerinnen und so gelang es Conny Berndt in der 25 Minute durch einen  verwandelten 7 Meter erstmals die Führung zum 8:7 in diesem Spiel zu übernehmen. Die Gäste konnten noch einmal zum 9:9 (28.

Minute) ausgleichen, ehe Nadine Stanke erneut die Führung zum 10:9 markierte. Diese sollte bis zum Ende nicht mehr hergeschenkt werden.

Die Halbzeitansprache, die darauf abzielte, das man sich auf die Abwehrstärke und das daraus resultierendene Tempospiel besinnen sollte, trug Früchte. Mit fokussierten Kräften und mehr Konzentration kehrte man nach dem Seitenwechsel zurück und zeigte endlich,  was den FSV ausmacht.

Im Positionsangriff konnten die Damen vom FSV deutlich zulegen und so konnte Lara Philipp nach der Halbzeit den Pausenstand um 2 sehenswerte Tore auf 13:9 erhöhen. In der Abwehr stand man nun auch deutlich kompakter und die Hennickendorferinnen fanden kein  probates Mittel mehr, diese zu durchbrechen. Wenn sie doch zum Abschluss kamen, hatte allerdings Torhüterin Sophie Ludwig noch die Hand am Ball und konnte über ein Zusammenspiel mit Nadine Stanke im Tempogegenstoss den Ausbau der Führung auf 19:12 (42. Minute) einleiten. Die Finowfurterinnen ließen sich bis zum Ende nicht mehr beirren und spielten ihr Tempospiel zum

30:20 Endstand runter. Hervorzuheben ist, dass sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, ein Zeichen für die Kompaktheit der Mannschaft. Der Sieg war am Ende in der Höhe verdient, war man in Hälfte Zwei die klar bessere Mannschaft.

Am Ende des Spiels fließen allerdings noch einmal Tränen. Man verabschiedet sich von der langjährigen Jugend- und Erwachsenenspielerinnen Sophia Müssig, die den Verein auf Grund des Beginn eines Studiums verlassen wird. Wir wünschen Sophia auch nochmal auf diesem Weg viel Erfolg.

Der Finowfurter SV schließt den dritten Spieltag auf Rang 4 in der Verbandsliga Nord, auf Grund des schlechteren Torverhältnisses ab und ist in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

In der kommenden Woche erwartet die Damen um Dirk Menzel wieder ein Heimspiel am ungewohnten Sonntag, den

07.10.2108 um 14:00. Zu Gast sind die Damen der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf.

Franziska Lübge, Sophie Ludwig (beide Tor), Nadine Stanke (6), Lara Philipp (4), Amiee Preuße, Nadine Evers (1), Kristina Shyring (2), Conny Berndt (3/2), Luisa Eschert (2), Annett Hanke (2), Julia Griffel (4), Sophia Müssig (5), Sophie Napp (1)