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Schorfheider bleiben auf der Erfolgsspur

Die Landesliga-Männer des Finowfurter SV bleiben auf der Erfolgsspur und sind momentan Tabellenzweiter. Bei aller Euphorie bleibt man in der Schorfheide dennoch auf dem Teppich denn jeder weiß für die Gastgeber war es das dritte Heimspiel in Folge, wohlwissend die dicken Auswärtsbrocken kommen noch. Aber und auch solche Partien daheim gegen den momentanen und doch überraschenden Tabellenletzten HC Pritzwalk muß man erstmal gewinnen. Am Ende gelang das beim 33:26-Erfolg trotz mancher Wackler noch recht souverän. Die Partie selbst hatte für die Gastgeber ihren eigenen Charakter.

Die Finowfurter liefen mit Trauer-Flor auf und gedachten mit einer Schweigeminute vor dem Anwurf ihres plötzlich verstorbenen, langjährigen Ausbilders und Handball-Trainer Armin Schwenk.

Trotz und auch gedrückter Stimmung im weiten Rund erwischten die FSV-er einen richtig guten Start zum 5:1, wußten diesen aber nicht wirklich zu nutzen. Beim 5:3 wenig später war Pritzwalk schon wieder auf Sichtkontak, beim 9:9 nach gut 15 Minuten sogar erstmals der Ausgleich hergestellt. Aber und das sprach für die Finowfurter an diesem Tag immer wenn es eng wurde hatten diese zum Zusetzen. 13:9; 14:11 – Finowfurt blieb vorn verriet aber Schwächen im Umkehrspiel von Angriff auf Abwehr. So ließ sich der HCP nicht wirklich abschütteln und war beim 15:14-Halbzeitpfiff weiter und recht gut im Geschäft.

Die Ansprache in der Kabine war klar und zielgerichtet: “Männers wir werfen vorn die schnellen und einfachen Tore, aber unser Rückzugsverhalten ist nicht in Ordnung. wir kriegen im Umkehrspiel die Tore des Gegners sofort wieder rein”. Mit Wiederanpfiff sollte diese Ansage noch nicht gleich fruchten, denn Pritzwalk kam zum 15:15 und blieb auch bis zum 20:19 richtig dicht dran. Dann aber wurden die FSV-er doch auch im Abwehrverhalten forscher und konsequenter. Beim 25:23 zwölf Minuten vor dem Ende hatten die Prignitzer so letztmals echten Sichtkontakt ehe die Schorfheider zu einem energischen Schlußspurt ansetzten. FSV-Keeper Oliver Schulze parierte in dieser Phase zwei Strafwürfe und weitere Hochkaräter der Gäste. Über einem 29:23 und 32:24 war die Gegenwehr der Prignitzer gebrochen und Finowfurt lief einem dann doch noch ungefährdeten 33:26-Heimsieg entgegen.

FSV-Trainer Toni Renz meinte nach der Begegnung: “Aus vielerlei Gründen war das heute kein einfaches und schon garnicht normales Spiel. Um Fehleranalyse geht es heute nicht, wir haben gewonnen und jeder bei uns weiß wem dieser Sieg gewidmet ist”.

FSV mit: Enrico Kroll; Oliver Schulze – Mario Manns (7); Patrick Möbius; Ronny Krell (1); Robert Fronicke; Mario Weise (1);
Marcel Voigt (3); Johann Bergk (7); Marcel Voss; Benjamin Altrock (2); Patrick Kirschner (7); Marco Derbolowsky (5);
Trainer: Toni Renz.

7-Meter:
FSV O/O
HCP 6/4

Zeitstrafen:
FSV 5
CP 1

H. Miersch