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Niederlage für tapfere Finowfurter

Personell stark ersatzgeschwächt traten die Landesliga-Handballer des Finowfurter SV die Reise zum  HC Pritzwalk an. Nur sieben Feldspieler und einen Keeper hatte FSV-Trainer Toni Renz zur Verfügung. Dennoch wehrten sich die Schorfheider beim Tabellennachbarn eindrucksvoll und schrammten beim 26:27 am Ende nur hauchdünn am durchaus möglichen Punktgewinn vorbei.

Nach knapp 15 Minuten (8:5) schienen sich die Gastgeber erstmals leicht absetzen zu können, doch die Gäste blieben dran (7:8, 8:9). Erst knapp zehn Minuten vor dem Wechsel leisteten sich die Barnimer einige Unkonzentriertheiten und Fehlwürfe. Das wiederum nutzte der HCP gnadenlos aus. Beim Stand von 17:13 wurden die Seiten gewechselt.

Mit Wiederanpfiff waren die Gäste sofort hellwach und arbeiteten sich Tor für Tor heran. Beim 18:18 war der Ausgleich wieder hergestellt und die Partie wurde zum Spiel auf Augenhöhe. Auch wenn die Pritzwalker nochmals auf 21:19 vorlegten, entscheidend absetzen konnten sie sich nicht mehr. Für die FSV-Männer sprach, dass sie leidenschaftlich kämpften und auch trotz fehlender Wechselmöglichkeiten konditionell nicht einbrachen. Beim 26:26 deutete schon vieles auf eine Punkteteilung hin, ehe die Gastgeber per Siebenmeter 48 Sekunden vor dem Ende noch zum 27:26 kamen. Trotz Unterzahl blieb den Schorfheidern noch ein Torwurf, der allerdings nicht zum hochverdienten Ausgleich führen sollte.

FSV-Trainer Toni Renz war im Anschluss enttäuscht: „Natürlich tut das weh, wenn man so dicht dran ist am Punkt und dann doch mit leeren Händen die Heimreise antreten muss. Aber meine Mannschaft hat trotz der personellen Not bis zum Schluss alles gegeben und das verdient Respekt“.

Verfasser: Hartmut Miersch