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In der 2. Hälfte ging den Damen die Puste aus

(eh) Am Samstag, den 15.12.2018, trafen die Damen vom Finowfurter SV im letzten Heimspiel des Jahres auf den Tabellenführer des HSC Potsdam. Beide Mannschaften begannen das Spiel hoch motiviert. Die Gäste konnten die ersten zwei Treffer der Partie erzielen, doch die Finowfurter Damen zogen nach  (2:2).

Schon früh zeichnete sich ab, dass es ein köperbetontes Spiel wird. In der 4. Minute gab es bereits auf jeder Seite einen Strafwurf. Im Verlauf der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste einen kleinen Vorsprung erspielen (4:5; 6:9), da die Finowfurter Damen sich in der Abwehr noch zu langsam bewegten und im Angriff nicht die notwendige Glaubhaftigkeit ihrer Aktionen aufbrachten. Mit dem Einwechseln von Christina Döhring auf der Mittelposition kamen die FSV-Damen langsam in Schwung und wollten den vermeintlichen Favoriten nicht davonziehen lassen. Über gute Kreisanspiele konnten vermehrt 7-Meter rausgeholt werden und in der Abwehr wurden durch konsequentes Zufassen vermehrt Gegentore verhindert. So kam es zu einem Kopf-an-Kopf Rennen der beiden Mannschaften (8:11; 10:12; 13:13). Die Finowfurter Damen haben den Vier-Tore-Rückstand aufholen können und es ging mit einem Spielstand von 14:15 in die Halbzeit. In der Halbzeit appellierte Trainer Dirk Menzel an die Damen, dass die Konzentration hauptsächlich in der Abwehr weiter hoch gehalten werden muss und gezielt die Rückraumwürfe unterbunden werden sollen.

Die zweite Halbzeit begann mit zwei Toren für die Finowfurterinnen, die somit die Führung der Partie übernahmen (16:15). Es folgte ein konzentrationsschwache Phase, die die Gäste aus Potsdam mit schnellen und einfach Toren bestraften (16:17; 18:22; 19:25). Die Finowfurterinnen rannten ab diesem Zeitpunkt nur noch hinterher und hatten die Souveränität der ersten Halbzeit verloren. Trainer Dirk Menzel nahm eine Auszeit und wollte die Schorfheiderinnen noch einmal wach rütteln. Trotz neun 7-Meter Toren, die sich aus dem körperbetonten Spiel ergeben haben, konnten die Damen des FSV nicht mehr aufholen (22:29; 25:31). So endete das Spiel mit einer Niederlage für die Finowfurter Damen und einem Spielstand von 28:34.

Nun haben die Finowfurter Damen bis zum 27.01.2019 Zeit aus der Niederlage zu lernen und neue Energie zu tanken, dann folgt die erste Partie der Rückrunde in Falkensee.

Finowfurt spielte mit : Franziska Lübge, Karina Bielicke(beide Tor), Nadine Stanke (8/2), Sophie Napp (3), Aimee Preuße (2), Nadine Evers, Laura Trettin (1), Conny Berndt, Annett Hanke (1), Christina Döhring (9/7), Julia Griffel, Celina Heinrich (4)