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I. Frauen : Blau-Weiß Dahlewitz

Am Samstag trafen die Finowfurter Damen auf Blau-Weiß Dahlewitz. Die beiden Kontrahenten kannten sich noch nicht und standen sich zum ersten Mal in der Verbandsliga Nord gegenüber. Gleich am Ball, machten die FSV-Damen dem Gegner klar, dass dies heute keine leichte Partie werden sollte. Sophie Napp eröffnete das Spiel mit den 1:0. Das Spiel verlief zuerst sehr ausgeglichen und keine Mannschaft wollte der anderen etwas schenken (1:0,1:1,2:2). Bis zur 15. Minute stand die Abwehr stabil, doch im Angriff ließen die Schorfheiderinnen die Torchancen ungenutzt. Die Damen wussten, so darf das nicht weiter gehen, und mit mehr Biss und Einsatzbereitschaft fanden sie nun endlich ins Spiel. Auch Trainer Dirk Menzel motivierte seine Frauen durch die notwendige Auszeit und machte ihnen klar, dass ein Sieg nicht unmöglich sei. Weiterhin forderte er volle Konzentration und mehr Druck im Angriff. Die Ansage zeigte Wirkung und zur Halbzeit setzten die Damen sich mit drei Toren ab (12:9).

Auch in der 2. Halbzeit lief es deutlich besser. Die Chancen wurden genutzt und die geübten Kombinationen umgesetzt. Nun war für den SV B-W Dahlewitz kein rankommen mehr. Die Finowfurter Damen bauten ihren Vorsprung weiter aus. In der elften Minute der 2. Halbzeit stand es bereits 20:12. In der 17. Minute stand der Gegner mit nur vier Spielern auf dem Platz, jedoch fielen die Schorfheiderinnen zugleich in ein Leistungsloch und vergaben wieder klare Torchancen. Ein Timeout von Dirk Menzel rüttelte die Damen wach, und seine Frauen bauten weiter aus auf 26:16.

Die letzten fünf Spielsekunden liefen runter und die Gegner hatte schon mit dem Spiel abgeschlossen, doch Nadine Evers erhaschte den Ball und warf aus weiter Entfernung ungehindert auf das gegnerische Tor. Somit erzielte sie womöglich das Tor des Jahres.
Am Ende zeigten die Menzel-Damen das Kampfgeist und Wille zum 28:19 Sieg führen kann.

FSV: Sophie Ludwig, Laura Trettin (beide Tor),Nadine Stanke (8/1), Sophie Napp (4), Nadine Evers (7), Conny Berndt (5/4), Pauline Beyer, Luisa Eschert (2), Julia Griffel (2), Celina Heinrich, Sina Wenzlawski, Lara Philipp