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Finowfurt startet mit Heimsieg in die neue Saison

Zittersieg bringt die erhofften ersten Punkte

Mit dem erhofften Heimsieg sind die Landesliga-Männer des Finowfurter SV erfolgreich in die neue Saison gestartet. Allerdings taten sich die Schorfheider beim 36:32-Erfolg gegen den SV Jahn Bad Freienwalde II nach guter Startphase zunehmend schwer und mußten am Ende froh sein überhaupt diesen mühsamen Arbeitssieg eingefahren zu haben. FSV-Trainer Toni Renz lag krank im Bett und fehlte, ein Umstand der den Gastgebern vornehmlich in Halbzeit zwei noch schnwer zu schaffen machen sollte.

Nach einm anfänglichen 2:2 erwischten die FSV-er eine insgesamt recht gute Auftaktphase (7:2; 10:4). Bis zum 15:8 sieben Minuten vor dem Wechsel blieb das auch so, deutete überhaupt nichts darauf hin dass die Barnimer in dieser Partie noch mal ernsthaft in Bedrängnis kommen sollten. Einzigstes Manko bis dahin die Finowfurter nutzten ihre Chancen nicht. Allein in Halbzeit eins ließ man acht dicke 100%-ige leichtfertig liegen. Leicht und locker hätten die Schorfheider schon bei Halbzeit mit 10 Toren Differenz führen müssen, stattdessen witterten die Gäste aus der Kurstadt Morgenluft und arbeiteten sich bis zum Pausentee auf 16:12 heran. Dennoch war die Stimmung in der Kabine gut und hoffnungsvoll: “Männers Spaß haben und einfach nur Die “Pille” reinmachen war die Devise”. Zwar erhöhten die Gastgeber mit Wiederanpfiff schnell wieder auf 18:12, doch von Ruhe und Sicherheit war auch in der Folgezeit nur noch wenig zu spüren.

Spätestens beim 18:16 hätten die FSV-Mannen endgültig gewarnt sein müssen dass diese Partie kein Selbstläufer wird. Viel zu schnell und überhastet schlossen diese ihre Angriffe ab, hatten große Mühe von Angriff auf Deckung umzuschalten und gestatteten den Gästen mit einem viel zu laxen  abwehrverhalten leichte und unkomplizierte Tore. Diese bedankten sich artig und nach einem 20:16 wurde es beim 20:18 und 21:19 wieder richtig eng.
Wenigstens hatten die Gastgeber in allen Phasen des Spiels immer noch etwas zum Zusetzen und konnten somit beim 27:22 und 31:27 ihre Führung immer wieder ausbauen. Dennoch vornehmlich im Abwehrbereich konnten diese ihre Schwächen nie wirklich abstellen, standen hinten nur zum Ball aber nie wirklich aktiv zum Gegner. So wurde es beim 31:29 und 32:30 drei Minuten vor dem Ende nochmal bedrohlich eng. Doch mit dem Mute der Verzweifelung und auch einer Auszeit im Rücken mobilisierten die Barnimer nochmal alle Kräfte, demonstrierten Nervenstärke und ließen sich mit einem Zwischenspurt zum 35:30 diesen nahen Sieg jetzt nicht mehr nehmen. Der am Ende dann doch noche sichere 36:32-Heimerfolg war wohl verdient, aber mehr als ein mühsamer Arbeitssieg war er auch nicht und vornehmlich im Abwehrbereich bleibt den FSV-Mannen bis zum Barnim-Derby am Samstag gegen
die Bernauer Bären noch einiges zu tun.

FSV mit: Enrico Kroll; Oliver Schulze – Mario Manns (9/1); Tino Mai (4); Patrick Möbius; Johann Bergk (9); Christopher Thiele;
Mario Weise (1); Marcel Voigt (2); Dennis Bonin (2); Patrick Kirschner(3); Andy Wollin (1); Marco Derbolowsky (5).

7-Meter:
FSV 4/3
Jahn 2/1

Zeitstrafen:
FSV 3
Jahn 4/1 mal Rot

H. Miersch