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Favorit Perleberg eine Nummer zu groß

Finowfurt Die Überraschung blieb aus: Die Handballer des Finowfurter SV verloren im Spiel der Landesliga Nord gegen den Favoriten SV Blau-Weiss Perleberg  28:35. Viel hatten sich die FSV-Männer für den ersten Heimauftritt in diesem Jahr vorgenommen, doch am Ende reichte es nicht. Vor allem, weil die  Gäste ihrer Favoritenrolle jederzeit gerecht wurden und tapfer kämpfende Finowfurter nicht wirklich über sich hinauswachsen konnten.

Den besseren Start zum 3:0 erwischten dann auch prompt die Prignitzer, doch zeigten sich die Schorfheider darauf alles andere als geschockt und zogen zum 3:3 gleich. Danach verlief die Partie lange Zeit ausgeglichen, taten sich die Perleberger schwer (4:4, 8:6,  10:9). Erst gegen Ende der ersten Halbzeit leisteten sich die FSV-Männer, vor allem im Spiel nach vorn, technische Fehler, welche der Gegner eiskalt zu leichten Kontertoren nutzte. Schließlich beim Stand von 12:16 wurden die Seiten gewechselt und noch hatten die Gastgeber Sichkontakt.

Mit Wiederanpfiff sollte sich das aber schnell ändern. Beim 13:19 und 14:21 gegen die Finowfurter deutete schon vieles auf eine Vorentscheidung hin und es drohte den Gastgebern sogar eine Debakel. Aber für die Moral der Barnimer sprach, dass sie durchgängig kämpften und sich nie aufgaben. So war beim 23:26 gut zehn Minuten vor dem Ende sogar wieder mehr als nur ein ordentliches Ergebnis für die Finowfurter drin. Bis zum 25:28 acht Minuten vor dem Ende blieb das auch so, ehe beim FSV dann doch ein bisschen die Kräfte schwanden, sich leichte und vermeidbare Fehler einschlichen, die der Favorit aus Perleberg gnadenlos für sich nutzte. So sehr sich die Schorfheider auch mühten, der Rückstand wuchs wieder an, Perleberg hatte immer noch etwas zum Zusetzen. Am Ende liefen die Prignitzer einem ungefährdeten 35:28-Sieg entgegen, ohne dass die Schorfheider wirklich enttäuscht hatten.

„Wir haben alles versucht, mehr ging heute einfach nicht. Der Gegner und klare Favorit war einfach besser, das muss man neidlos anerkennen. Vielleicht ist das Ergebnis drei, vier Tore zu hoch ausgefallen, aber ansonsten war diese Niederlage gegen einen starken Gegner nicht wirklich zu verhindern“, resümierte der Finowfurter Trainer Toni Renz die Begegnung.