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Beim Nachwuchs läuft’s

Finowfurt (MOZ) Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Handball im Barnim lebt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Nachwuchsarbeit beim Finowfurter SV. Drei junge Teams trainieren dort regelmäßig und eines Tages werden sie die FSV-Frauen verstärken, da sind sich die Verantwortlichen sicher.

So kurz vor dem Saisonbeginn ist richtig Leben in der Sporthalle des Finowfurter SV. Zwei Frauenmannschaften trainieren zum Saisonbeginn hin, die Männer und gleich drei Nachwuchsmannschaften. Davon nehmen die D- und E-Junioren im Kreisliga-Spielbetrieb teil und eine jüngere Trainingsgruppe erlernt beim FSV das Handball-ABC.

Gut gerüstet machen sich auch die Schützlinge von Trainerin Annett Hanke fit für die Saison. In dieser Spielzeit sind sie in die D-Junioren aufgerückt und wollen keinesfalls wieder so starten wie im vorigen Jahr. Gleich zu Beginn der Saison trafen die Mädchen auf die beiden stärksten Mannschaften der Kreisliga und kassierten derbe Niederlagen. Gegen Lychen chancenlos, gegen Neuruppin aber bereits mit einer prima ersten Hälfte, ließen die Mädchen ihr Potential aufblitzen. In Liebenwalde wurde dann aber eine unnötige Niederlage kassiert. Mit ungenauen Würfen wurde die Torhüterin berühmt geworfen. Trotz guter Deckungsleistung und tollem Kampfgeist mussten sich die Barnimerinnen am Ende leider geschlagen geben. Im Dezember stand dann das Spiel gegen den bis dato Tabellenletzten Templiner SV Lok an. Hier schrammten die Finowfurter Mädchen knapp an einer Niederlage vorbei. Obwohl die Partie gut für sie begann, agierten sie zum Ende hin zu nervös und erneut waren die Würfe nicht präzise und hart genug, um die gut haltende Torhüterin zu überwinden. So konnten die Mädchen den Sieg gar nicht recht fassen – und doch waren die ersten Punkte eingefahren. Das gab Auftrieb für die kommenden Spiele. Auch durch die Niederlage gegen Oranienburg (Tabellendritter) und einem rabenschwarzen Tag im Rückspiel gegen Lychen ließen sich die Mädchen nicht schocken. Mit ihrer konsequenten Abwehrleistung „nervten“ sie so manche Gegnerinnen und holten sich Siege gegen Stahl Finow, HSV Oberhavel, TSG Liebenwalde und Templiner SV Lok. Einzig die liegengelassenen Punkte im Rückspiel gegen den HSV Oberhavel zu Hause waren ärgerlich, aber so ist Handball. Am letzten Spieltag feierten die Finowfurter Mädchen einen Auswärtssieg über Stahl Finow und sicherten sich so den guten 4. Tabellenplatz. Super war auch, dass über die komplette Saison alle Mädchen zu Torerfolgen kamen. Trainerin Annett Hanke zur Saison: „Wir freuen uns über den 4. Platz und sind stolz auf die Mädchen. Die Manndeckung haben sie gut verstanden und setzen damit die Gegner unter Druck. Nun muss nur noch die Wurfgenauigkeit und Effektivität verbessert werden.“ Beim Lupera.med-Cup in heimischer Halle sammelten die Mädchen gegen teilweise bisher unbekannte Mannschaften, wie Pro Sport 24 Berlin und HSV Wildau weitere Spielerfahrungen. Zum Abschluss der Saison ging es dann am ersten Ferienwochenende ins Trainingslager nach Greifswald. Hier wurde ordentlich gesportelt. Neben Strandspielen, Kraft-und Koordinationsübungen und Radfahren standen hier auch verschiedene mannschaftsstärkende Aktionen auf dem Programm. Sie zeigten eine super Einstellung und störten sich auch nicht am Frühsport. Mit Blick auf die neue Saison, in der die Trauben wieder höher hängen werden, wird es noch viel Arbeit geben. Der Übergang von der E- in die D-Jugend muss bewältigt werden. Einige Spielerinnen kehren zurück in die Mannschaft (Jahrgang 2006) und müssen wieder fest integriert werden. Dennoch freuen sich alle bereits jetzt auf die neue Spielserie ab September. Die Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren (Jahrgang 2006 bis 2008) freuen sich über sportbegeisterte Mitstreiterinnen, die gern das Handballspielen erlernen und Teil der Mannschaft werden möchten. Wer möchte, kann zum Probetraining kommen. Trainiert wird immer montags von 16.30 bis 18 Uhr. Weitere Infos auch unter www.finowfurtersv.de. Da sind auch Infos zu unseren anderen Mannschaften, die sich ebenfalls immer über Verstärkung freuen.

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