Finowfurter SV

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Spielberichte

 
06.04.2013
Finowfurter SV : PHC Wittenberge 30:13 (20:7)
Deutlicher Heimerfolg
 
(nw) Am Wochenende war der Tabellenletzteder Verbandsliga Nord, der  PHC Wittenberge zu Gast bei den Damen des Finowfurter SV. Nach einem einseitigen Spiel setzte sich der Favorit souverän mit 30:13 durch und sicherte sich zwei Punkte im Endspurt der Meisterschaft.
Das Spiel begann erfolgreich für die Schorfheiderinnen, die nach 8. Minuten mit 4:0 in Führung lag. Wittenberge taten sich schwer gegen die kompakte Deckung. Es war deutlich erkennbar, dass die Gegnerinnen wenig  Spielerfahrungen haben und teilweise überfordert wirkten. Die Fehler und Unsicherheiten der Wittenbergerinnen nutzen die Schorfheiderinnen und erkämpften sich den Ball. Die so möglichen Tempogegenstöße schlossen dann  Christin Wolff und Nadine Weber erfolgreich ab.  Dem PHC Wittenberge gelangen nur zögerlich ein paar Gegentore, immer dann wenn Finowfurt unachtsam wurde (10:5). Finowfurt wollte an diesem Tag unbedingt einen sicheren Sieg und möglichst noch etwas für ein gutes Torverhältnis tun, daher wurde die stärkste Spielerin des Gegners von Carolin Fengler in Manndeckung genommen. Wittenberge reagierte seinerseits und nahm Christin Wolff aus dem Finowfurter Spiel, um so den Spielfluss zu stören. Doch das gelang nicht. Die Gäste zeigten zu wenig Flexibilität im Angriff und boten den Finowfurter Angreiferinnen etliche  Lücken, die diese auch fanden. Mit einem Stand von 20:7 ging es in die Halbzeitpause.
Finowfurt wechselte nochmal durch und begann die zweite Hälfte mit einer ungewohnten Aufstellung. Neben Corinna Braun, die am Kreis Lücken für die eigenen Spieler schuf, erhielt auch Anika Mischke, als neue Spielerin Einsatzzeit. Es gelangen nur wenig Tore, so wurden aber auch 6 klare Torchancen nicht genutzt. Wittenberge hatte den Torwart gewechselt und konnte von 21:7 auf 21:9 verkürzen. Die Schwierigkeit dieses Spiels bestand für Finowfurt darin die Konzentration hoch zu halten und so sammelten sich die FSV-Damen wieder und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Jenny Lehmann zeigte an diesem Tag ein gutes Angriffsverhalten und  nutzte die erspielten Freiräume oder konnte mit Kontertoren ihre Mannschaft unterstützen.
Auch die Torwartfrauen des FSV, Stefanie Schultz und Julia Ristow, lieferten eine super Leistung ab. Wittenberge hatte dem nichts mehr entgegen zu setzten und musste sich am Ende mit 30:13 geschlagen geben.
Zum vorletzten Spiel der Meisterschaftsrunde müssen die Barnimerinnen am 20.04.2013 zum SV 1949 Eichstädt reisen und hoffen, dort an die Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen zu können. Dabei sollte natürlich der Sieg gegen Wittenberge nicht überbewertet werden, denn Eichstädt ist nicht zu unterschätzen.

Finowfurt spielte mit: Julia Ristow und Stefanie Schultz (Tor), Corinna Braun, Nadine Weber (6), Christin Wolff (9), Conny Berndt (1), Jenny Lehmann (9), Luise Garbe (2), Carolin Fengler (3), Annett Hanke, Anika Mischke

 

23.03.2013
Finowfurter SV - SSV PCK 90 Schwedt (20:19)
 
Verdienter Sieg gegen Tabellendritten
 
(lg) Am Samstag, dem 23.03.2013, trafen die Finowfurter Handballfrauen in heimischen Gefilden auf den inzwischen nur noch Tabellendritten derVerbandsliga Nord, PCK Schwedt. Im Hinspiel konnten die FSV-Damen als erste Mannschaft in dieser Saison den Uckermärkerinnen einen Punkt abluchsen. Doch an diesem Samstag sollte den Barnimerinnen ein Remis nicht genügen – der Sieg sollte es sein. Verdient gewann der FSV 20:19 und sichert sich somit Tabellenplatz vier.
Hoch motiviert und gepusht durch die Fans in den oberen Rängen gingen dieFinowfurterinnen ins Spiel. Die Anfangsphase gestaltete sich auf beiden Seiten eher zäh. Nach neun Minuten, die Gäste noch immer ohne Torerfolg,
gingen die FSV-Damen mit 3:0 in Führung. Die gegnerische Bank reagiertemit einer Auszeit (9.Minute) um seine Spielerinnen wachzurütteln. Scheinbar fruchtende Worte der Schwedter Trainerin und eine Finowfurter Mannschaft, die noch nicht ganz wach war spiegelten sich in den darauffolgenden Minuten auf dem Spielfeld wieder. Den Schwedter
Spielerinnen gelang der Ausgleich (3:1, 3:2, 3:3). Dies sollte jedoch der einzige Moment im Spielverlauf sein in dem die Gastgeberinnen die Führung aus der Hand gaben. Von Beginn an war klar, dass die FSV-Damen das Spiel nur über den Zweikampf und eine starke Abwehr für sich entscheiden konnten. Starke Einzelleistungen der Aufbauspielerinnen und daraus entstehenden Tore bzw. verwandelte Strafwürfe sowie ein schnelles Spiel verhalfen zum Ausbau einer 4-Tore-Führung der Finowfurterinnen. (4:3, 5:3, 6:3, 7:3). Wie schon im Hinspiel reagierte Schwedt mit einer Manndeckung von Christin Wolff auf deren starkes Angriffsverhalten. Nicht zuletzt um auch zu verhindern dass diese immer wieder ihre Mitspielerinnenwirkungsvoll ins Spiel bringen konnte. Finowfurt ließ sich jedoch nicht beirren und spielte neu formiert sein Spiel. Auf beiden Seiten wurde in der ersten Hälfte ein schneller Ball gespielt. Das gute Rückzugsverhalten der Mannschaften ließ nur wenige Kontertore zu.  Die Möglichkeit sich deutlich abzusetzen, nutzen die FSV-Damen jedoch nicht (7:4, 7:5, 8:5, 8:6). Immer wieder erzielten die Schwedterinnen Tore über einfache Würfe
aus dem Rückraum. Nichtsdestotrotz gingen die Barnimer Frauen mit einer soliden 12:9-Führung in die Halbzeit.
In der zweiten Spielhälfte agierten die FSV-Damen noch aggressiver. Immer wieder stoppten die Schorfheiderinnen durch ihre effektive und aggressive Deckungsarbeit den Spielfluss der Gastgeberinnen. Insbesondere Annett Hanke machte den Schwedter Damen das Leben schwer und funkte bei etlichen Abspielen dazwischen. Viel öfter noch müssen die FSV-Damen in diesen Situationen wachsamer sein und den erkämpften Ball durch einen schnellen
Angriff im gegnerischen Tor unterbringen.  In der Schwedter Hallenhälfte spielten die Handballerinnen aus Finowfurt weiterhin effektiv die Lücken frei und erzielten Tore durch einfache Spielzüge und verwandelte 7-Meter.
Entgegen der mangelhaften Strafwurfverwandlung aus dem Hinspiel nutzten die Gastgeber diese „Einladung zum Torerfolg“ nahezu immer. Von insgesamt neun Chancen am 7-Meter-Punkt konnten allein durch Conny Berndt sechs
genutzt werden. Bei einem Punktestand von 19:15 schien das Spiel in der 45. Minute schon fast entschieden. Doch wie so oft war für die Tribüne „mal wieder zittern angesagt“. Einfache, aber auch platzierte Rückraumtore
der Gegnerinnen, fehlende Absprachen im Angriff sowie nicht genutzte 100%ige Chancen von den Außenpositionen ließen die hart erkämpfte Führung dahinschmelzen (19:15, 19:16, 19:17, 19:18). Schlussendlich konnten die
Finowfurterinnen das Spiel für sich entscheiden und gewannen verdient mit 20:19. Positiv anzumerken ist die gute Chancenverwertung der Schorfheiderinnen, die sie, so oft weniger gut,  schon zwei Punkte gekostet hatte.
Der Finowfurter SV freut sich über einen „alten Neuzugang“ -Anika Mischke- die künftig wieder auf dem Spielfeld für den FSV mitmischt. Die FSV-Damen wünschen allen Fans, Sponsoren und gegnerischen Mannschaften ein frohes Osterfest und hoffen auf eine volle Tribüne am 06.04.2013, wenn sie in der heimischen Hans-Wendt-Sporthalle auf den Tabellenletzten PHC Wittenberge treffen. Auch dieser Gegner sollte nicht unterschätzt werden, da der PHC am vergangenen Spieltag zwei Punkte gegen den Grünheider SV sichern konnte.
 
Finowfurt spielte mit: Julia Ristow (Tor), Nadine Weber (2), Carolin Fengler, Corinna Braun, Christin Wolff (5/1),
Conny Berndt (6/6), Annett Hanke (2), Jenny Lehmann, Christina Döhring (1), Anika Mischke, Luise Garbe (4)

10.03.2013
Grünheider SV – Finowfurter SV 12:19 (6:11)
Sieg gegen den Tabellennachbarn

Finowfurt (clp).  Am vergangenen Sonntag traten die Damen des Finowfurter SV trotz
Schnee und Glätte zum Auswärtsspiel in Grünheide an.  Im Hinspiel wurde vor dem heimischen Publikum knapp 21:19 verloren, doch diesmal sollten die Punkte bei Finowfurt landen.
Die Damen kamen unglaublich stark ins Spiel und konnten binnen weniger Minuten durch Konter und sicher verwandelte Strafwürfe eine 4:0 Führung aufbauen. Es dauerte 8 Minuten bis Grünheide erstmals die kompakte Deckung und starke Torfrau überwinden konnte. Finowfurt spielte genauso weiter, wie sie begonnen hatten. Man spielte schnell und sicher und verwandelte die daraus resultierenden Chancen  bis zu einer 9:1 Führung (20. Spielminute). Doch zum Ende  der ersten Halbzeit leisteten sich die Barnimerinnen eine Schwächephase und Grünheide erzielte einige gute Treffer aus dem Rückraum, so dass mit einem Spielstand von 11:6 für die Gäste der Seitenwechsel vollzogen wurde. Für den FSV war klar, dass man seinem Spiel weiter treu bleiben muss und wenn man an diesem Tag mit 2 Punkten heimkehren wollte. Es wurde betont, weiter schnelle Angriffe zu spielen und sich vermehrt auf die Rückraumwürfe der Gegner einzustellen. In Halbzeit zwei konnten die Gastgeber durch einige Kombinationen den Abstand verkürzen, während Finowfurt sich mit der neuen Torfrau schwer tat. Finowfurt brauchte beinah
10 Minuten, bis sie das erste Tor der zweiten Hälfte erzielen konnten (13:8). In einer hektischen Phase des Spiels musste Finowfurt in doppelter Unterzahl weitere Tore der Gegner hinnehmen, die bis auf 14:11 verkürzen
konnten. Danach konterte Finowfurt sofort wieder mit einer 4-Tore-Folge (15:11, 16:11, 17:11, 18:11) und entschied das Spiel endgültig. In den letzten 5 Minuten
gelang jedem Team noch ein Treffer für den Endstand von 19:12. Die Gäste aus Finowfurt haben an diesem Tag von Beginn an das Spiel dominiert und ein effektives Spiel über eine sichere Abwehr aufgebaut. In der zweiten Spielhälfte
konnte man sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, wieder sichere Tore über die Außenpositionen und die verwandelten 7-Meter auf das eigene Konto schreiben.
Im nächsten Spiel am 23.03.2013 spielt Finowfurt in heimischer Halle gegen Schwedt. Dies verspricht ein spannendes Spiel, trennte sich man im Hinspiel mit einem Unentschieden gegen die Uckermärkerinnen. Die Schorfheiderinnen würden sich erneut über eine lautstarke Unterstützung der Fans freuen.

Finowfurt: Stefanie Schultz (Tor), Carolin Fengler, Nadine Weber (3), Christin Wolff (2), Conny Berndt (5/5), Annett Hanke (1), Christina Döhring (2), Claudia Pelzer (1), Luise Garbe (5)

16.02.2013
Bernauer Bären : Finowfurter SV 14:16 (8:8)

Auswärtssieg gegen Tabellenvierten

(nw) Am Sonntag den 17.02.2013 waren die Damen des Finowfurter SV zu Gast beim HSV Bernauer Bären und gewannen 16:14.
Die Partie begann nervös, aber dennoch vielversprechend für den Gastgeber.
Die Bernauer Bären konnten hier hauptsächlich die anfänglichen Schwierigkeiten der Gäste mit dem Haftmittel am Ball nutzen und mit 3:0 in Führung gehen.
Finowfurt tat sich schwer, konsequent zum Torabschluss zu kommen, auch die Würfe von außen wurden nicht platziert genug in die obere Ecke geworfen. Eine Umstellung der Deckung brachte dann auch mehr Stabilität.
Finowfurt nahm die torgefährlichste Bernauerin Stefanie Eckert in Manndeckung und holte den Rückstand auf. (4:1, 4:3, 5:5) Eine äußerst kompakte Abwehr um Annett Hanke, Conny Berndt und Claudia Pelzer (in der zweiten Hälfte) ließ über die Mitte wenig zu. Bernau mühte sich über Würfe aus der zweiten Reihe, doch etliche landeten nur im Block.
Hier hatte Bernau noch Glück und bekam einige Abpraller, die eiskalt genutzt wurden.
Bis zur Halbzeit blieb das Spiel offen und keiner Mannschaft gelang es, sich absetzen. Beim Stand von 8:8 ging es in die Pause. In der Halbzeitpause wurde eine konsequentere Nutzung der klaren Torchancen speziell auch über die Außen gefordert. Spielerinnen wurden nochmal gewechselt um mehr aus dem Spiel zu holen.
Nach dem Wiederanpfiff konnten die Finowfurterinnen sich mit zwei Toren absetzen. Die Gäste stellten nun ihren Angriff um und spielten viel über Kreis mit dem direkten Rückpass zum Feldspieler, der aus der zweiten Reihe
werfen sollte. Dies gelang nur selten, da das rechtzeitige Heraustreten häufig das Zuspiel verhinderte. Auch Julia Ristow im Tor konnte einige gute Chancen der Gastgeberinnen verhindern und somit konnte der kleine
Vorsprung gehalten werden (9:13, 12:14). Positiv zu erwähnen ist die Siebenmeterausbeute in diesem Spiel, denn
Conny Berndt verwandelte diesmal alle fünf Strafwürfe.
Am Ende wurde es nochmal spannend. Bernau kam mit einem Tor Rückstand gefährlich nah (14:15). Christin Wolff und Nadine Weber nutzen ein Fehlwurf von Bernau aus und konterten die Gastgeber klassisch aus. Das Lokalderby war mit 16:14 für Finowfurt entschieden und die Oberbarnimerinnen freuten sich zwei verdiente Punkte.

Am kommenden Samstag erwartet die Finowfurterinnen ein schweren Auswärtsspiel in Oranienburg. Um 18 Uhr müssen sie ersatzgeschwächt dort antreten und alles geben.

Finowfurter SV:
Julia Ristow (Tor), Nadine Weber (1), Carolin Fengler, Corinna Meichsner, Julia Marusczyk (1) , Christin Wolff(2) , Conny Berndt (6/5),  Annett Hanke, Claudia Pelzer (1), Luise Garbe (2), Jenny Lehmann (3)

 

Viertelfinale POKAL, 9.2.2013
HSG Fredersdorf/Petershagen : Finowfurter SV  19:18 (10:8)

(jr) Im Viertelfinale des HVB Pokals trafen der HSG Fredersdorf/Petershagen und der Finowfurter SV nur zwei Wochen nach dem spannenden Ligaspiel mit einer Punkteteilung erneut aufeinander.
Beide Mannschaften traten der Partie mit hohen Erwartungen entgegen, würde doch ein Sieg die Teilnahme an der neu angelegten Endrunde, dem Finale Four bedeuten.
Dieses wird in diesem Jahr in Altlandsberg ausgespielt und die letzten vier Mannschaften treffen hier aufeinander.
Entsprechend motiviert ging der FSV in diese Partie. Es wurde um jeden Ball gekämpft und durch starkes Deckungsverhalten versucht möglichst schnell von Deckung auf Angriff umzuschalten um so möglichst einfache  Kontertore zu erzielen. Das Spiel war offen, keine der Mannschaften schaffte es sich deutlich abzusetzen, wobei jedoch immer Finowfurt der Führung hinterher lief (3:2 , 5:4).
Zum Ende der ersten Halbzeit jedoch brach das Team des FSV  etwas ein. Die Angriffe und die klaren Torchancen wurden nicht genutzt und auch die Abwehr ließ nach, so dass sich der HSG das erste Mal etwas absetzen konnte
(7:4). Finowfurt gab jedoch nicht auf und ging nun wieder konsequent auf die Lücken. Besonders Christin Wolff konnte dabei nur unfair durch die Gegnerinnen gestoppt werden. Über Strafwürfe und Einzelaktionen kamen die Barnimerinnen bis zur Halbzeit wieder auf 10:8 heran.
Wieder etwas gestärkt und mit neuer Motivation ging es dann in die zweite Halbzeit.
Doch die Gastgeberinnen kamen frischer aus der Kabine und nutzten jede Unachtsamkeit des FSV um über Konter nun erstmals mit vier Toren abzusetzen (16:12 ). Finowfurt nahm eine Auszeit und klärte notwendige taktische Maßnahmen und Verbesserungen in der Deckung. Danach schien der Ausgleich in greifbare Nähe zu rücken. Finowfurt agierte nun aggressiver in der Deckung, so dass die Gastgeberinnen nun deutlichere Probleme bekamen ein Tor zu erzielen.
Auf der anderen Seite kamen die Schorfheiderinnen nun durch effektives Zusammenspiel über Nadine Weber, Julia Marusczyk und Luise Garbe zu Torerfolgen (17:15 , 18:16). Doch leider reichte die Zeit nicht mehr aus, um einen Ausgleich oder sogar einen Sieg zu erzielen. Auch die gute Leistung der beiden Torhüterinnen Stefanie Schultz und Julia Ristow im gesamten Spielverlaufs konnten daran nichts ändern.
Das Spiel endete mit einem knappen 19:18 Sieg für die HSG Fredersdorf/Petershagen.
Die Enttäuschung war groß, dennoch bleibt zu sagen, dass die FSV-Damen sich gut verkauft haben. Bei einer besseren Nutzung der Torchancen wäre vielleicht auch in diesem Spiel am Ende der hohe Kampfgeist auch belohnt
worden. Nun müssen sich die Barnimerinnen wieder auf den Ligabetrieb konzentrieren, denn hier warten am kommenden Samstag die Bernauer Bären.

Finowfurt spielte mit : Julia Ristow, Stefanie Schultz ( beide Tor ), Nadine Weber (5/3) , Carolin Fengler , Julia Marusczyk (2) , Christin Wolff (3) , Conny Berndt (3/2) , Jenny Lehmann , Christina Döring (3/2) , Claudia Pelzer , Luise Garbe (2) , Corinna Braun

19.01.2013
Finowfurter SV : HSG Fredersdorf/Petershage 13:13 (4:5)

 

Spannende Punkteteilung 13:13

 

(cb) Am Samstag den 19.01.2013 trafen die Frauen des Finowfurter SV in der Hans- Wendt- Sporthalle auf den unbequemen Gegner HSG Fredersdorf/ Petershagen. Am Ende konnte man sich für die bittere Auswärtsniederlage im Hinspiel (30:12) verdient einen Punkt aufs Punktekonto schreiben.

 Das es am Ende „nur“ zu einen Remis reichte, war der schlechten Chancenverwertung, vor allem vom 7 Meterpunkt geschuldet. Trotzdem freuen sich die Damen über den verteidigten 4. Tabellenplatz.

Das Spitzenspiel der Tabellenplätze 4 gegen 2 versprach somit vielversprechend zu werden.

Unter der Woche standen intensive Trainingseinheiten an, um die FSV-Damen gut auf dieses Spiel einzustimmen und zu motivieren.

Den ersten Treffer erzielte der Gastgeber. Doch Finowfurt wirkte nervös und noch immer beeindruckt von der Hinspiel-„klatsche“. Diese Nervosität spiegelte sich hauptsächlich in der Deckung, denn ein zu spätes Unterbinden der Abspiele und rechtzeitiges Heraustreten zum Gegner ermöglichte den Randberlinerinnen zu Beginn der Partie einige einfache Treffer. Finowfurt tat sich mit dem Toretreffen schwer, zwei Siebenmeter wurden ausgelassen und die Fredersdorferinnen ließen sich nicht lange bitten.  5 Tore in Folge mussten kassiert werden, um endlich aufzuwachen. Im Team- Time- Out der 15. Spielminute konnte die angezogene Handbremse endlich gelöst werden. In der 19.Minute gelang Finowfurt das 2:5 und bis zur Halbzeit arbeitete sich die Gastgeberinnen auf 4:5 heran. Für die zweite Hälfte lautete die Devise den Ausgleich zu erzielen und selbst in Führung zu gehen. Die oberste Priorität hatte dabei die Steigerung der Wurfeffektivität.

Die gut haltenden Fredersdorfer-Torfrauen sollten nicht weiter mit unplatzierten Würfen berühmt geworfen werden, sondern der Ball sollte endlich im Tor untergebracht werden.

 Die zweite Hälfte begann mit dem Ausgleich und die Barnimmerinnen konnten über ein schnelles Tor erstmals in Führung gehen. (6:5). Doch statt konsequent den Vorsprung auszubauen, ließ man wieder etliche Chancen liegen. Was folgte war ein ständiger Führungs-Wechsel bis zum Spielstand von 7:7.  Die Barnimerinnen kamen nicht richtig zum Zug. Fredersdorf hatte sich gefangen und nutzte die technischen Fehler der Schorfheiderinnen konsequent zu leichten Toren (7:10). Es waren noch gut 15 Minuten zuspielen und die FSV-Damen mussten etwas tun um nicht erneut die Punkte an den Gegner abzugeben.

Doch über den Kampf kam Finowfurt zurück. Im Angriff wurde konsequent auf die Lücken gegangen und Fredersdorf fand dagegen kein legales Mittel. Von den so zugesprochenen vier Strafwürfen wurden nur zwei verwandelt. Die Überzahl spielten die Barnimerinnen konsequenter, so dass der Rückstand schmolz (10:11). Den Zuschauern bot sich ein spannendes Spiel.  Beim Stand von 12:13 in der 29. Minute nahm Finowfurt die Auszeit. In der letzten Minute sollte, trotz Unterzahl der Gastgerberinnen, mindestens der Ausgleichstreffer fallen, wollten sich die Damen nicht um den Lohn der Arbeit bringen. 30 Sekunden vor Ende gelang Christina Döhring über Außen der wichtige Treffer und nun galt es, die letzten Sekunden keinen weiteren Gästetreffer zu kassieren.  
Die Abwehr stemmte sich gegen den letzten Angriff. Die Schiedsrichter entschieden auf Freiwurf, der direkt auszuführen war. Nun hatten die Damen des FSV auch noch Glück, denn die Schützin aus Fredersdorf traf nur den Pfosten. 
Finowfurt bejubelte den zwar den Punktgewinn, kann aber im Ergebnis der ausgelassenen Chancen nicht zufrieden sein. Acht nicht genutzte Siebenmeter zeigen, dass die Schorfheiderinnen hier dringenden Handlungsbedarf haben.

Doch es gilt die Devise: Auf Spitzenspiel folgt Spitzenspiel!
Der Gegner für's Viertelfinale im HVB-Pokal Anfang Februar steht fest, auswärts geht’s wieder zur HSG Fredersdorf/ Petershagen.

 

Finowfurt spielte mit: Stefanie Schultz (Tor), Julia Ristow (Tor), Corinna Meichsner, Julia Marusczyk, Christin Wolff (6/2), Conny Berndt, Annett Hanke, Jenny Lehmann, Christina Döhring (3/1), Luise Garbe (3/1), Anika Völske, Nadine Weber (1), Carolin Fengler, Claudia Pelzer


10.01.2013
HC Hennickendorf : Finowfurter SV 13:21 (8:10)

In Halbzeit zwei aufgedreht

(lj) Am Sonntag trafen die Frauen des Finowfurter SV auswärts auf den HC Hennickendorf und konnten an das gewonnen Pokalspiel gegen Liebenwalde mit einem erneuten Sieg anknüpfen.
bestätigten ihre Leistung mit einem deutlichem 21:13.
In den ersten Minuten mussten die Finowfurterinnen einen Rückstand von 5:2 verkraften jedoch kamen sie dann immer besser ins Spiel. Im Angriff konnten die Barnimerinnen mit Kombinationsspiel, einfachen Kreuzungen und Bewegungen immer wieder Löcher in die ansonsten breite Deckung des HCH ziehen und Tore erzielen. Durch eine strukturierte Deckungsarbeit und den genutzten Chancen im Angriff wurde aus dem Rückstand eine 8:5 Führung. Trotz allem blieb auch Hennickendorf am Ball und verkürzte auf ein 8:9. Mit dem Halbzeitpfiff entschied der Schiedsrichter auf einen Strafwurf für
Finowfurt. Conny Berndt verwandelte diesen und Finowfurt ging mit einem 10:8 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit galt es nun diese Führung zu halten und weiterhin konzentriert dem Gegner gegenüber zu treten. Die Hennickendorferinnen hatte es nun noch schwerer die kompakte Deckung der Barnimerinnen zu überwinden. Aufgelegt zu Kontern konnten Luise Garbe und Christin Wolff weitere Treffer setzen.
Hennickendorf konnte zwar über Konter und 7 Meter Torchancen erarbeiten blieb jedoch oftmals in der Abwehr der Finowfurterinnen hängen. Die Führung blieb dadurch bei den Barnimrinnen und konnte auf einen deutlichen Vorsprung von 21:13 ausgebaut werden.
Nun wird alles daran gesetzt, erfolgreich in die Rückrunde zu starten und ihr Können am kommenden Wochenende vor heimischer Kulisse gegen die HSG Fredersdorf / Petershagen zu beweisen.
 
FSV: L.Janz (Tor), L.Garbe (4), Ch. Wolff (3), Ch. Döhring (1); A. Hanke (1); C.Berndt (8/7), J. Lehmann, J.Marusczyk; N.Weber (1); C.Fengler; C.Pelzer (2)
 
Viertelfinale erreicht
 
Finowfurter SV : TSG Liebenwalde 24:19 (9:9)
 
(ah) Nach einer spannenden Partie setzten sich die Damen des Finowfurter SV nach Verlängerung gegen die Verbangsligakonkurrentinnen der TSG Liebenwalde durch und zogen mit einem 24:19 Erfolg in das Viertelfinale des HVB-Pokals ein.

Am Sonntag, den 06.01.2013 traf der Finowfurter SV auf die TSG Liebenwalde in der 3. Runde um den Landespokal. Schon vor Anpfiff war klar, dass sie Schorfheiderinnen Revanche für das verkorkste Ligaspiel nehmen wollten und mit einem Sieg in die nächste Rundes des Pokals ziehen wollten. Entsprechend motiviert und mit einer vollen Auswechselbank ging es in die Partie.
Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen mit hohem Tempo und robustem Deckungsverhalten. Liebenwalde traf sicher aus der zweiten Reihe, weil die Deckung zu zögerlich agierte und nicht konsequent zum Ball ging. Die erstmals eingesetzte Torfrau Julia Ristow war hier chancenlos, konnte aber im Verlauf der Halbzeit mehrfach ihr Können zeigen.  Über Kombinationen und gute Einzelaktionen, die u.a. durch Christin Wolff und Luise Garbe erfolgreich abgeschlossen wurden, hielten die Schorfheiderinnen dagegen. Doch erneut zeigte Finowfurt auch Schwächen im Abschluss. 3 vergebene Siebenmeter und einige unnötige Ballverluste konnte die TSG glücklicherweise nicht entscheidend zum Ausbau ihrer Führung nutzen. Stattdessen schafften die Barnimerinnen  immer wieder den Ausgleich. (3:4, 5:7, 7:7). Bei einem Stand von 9:9 ging es in die Pause.

Die Halbzeitansprache war deutlich: Bessere Chancenverwertung, aggressives Heraustreten auf die Ballführende und weiterhin einen hohen Kampfgeist zeigen. Damit wollten die Schorfheiderinnen in der 2. Hälfte das Spiel entscheiden. Aber auch die Liebenwalderinnen wollten noch ein Wörtchen mitreden und zogen das Tempo an. Sie schalteten schnell von Deckung auf Angriff um und erzielten einige einfache Gegenstoßtore. Erstmalig konnten sie eine Zwei-Tore-Führung herausarbeiten. (10:12; 12:14) Den Barnimerinnen fiel in dieser Zeit wenig im Angriff ein. Die Deckung der
Oberhavelländerinnen hatte sich nun besser auf das Kombinationsspiel eingestellt und Finowfurt fand kaum Lücken, da kein Druck erzeugt wurde. Erst in einer doppelten Überzahl schaffte Finowfurt den Anschluss, konnte das Spiel drehen und anschließend sogar in Führung gehen. Mit großem Kampfgeist wurde nun eine zwei-Tore-Führung vom FSV erzielt. Jetzt tat sich Liebenwalde schwer, gab aber noch nicht auf. (13:14; 15:14; 17:15). Es waren noch 9 Minuten zu spielen und der Liebenwalder Trainer nahm eine Auszeit um seine Damen auf die letzten Minuten einzustimmen. Auch auf der Finowfurter Seite wurde die Taktik besprochen. Unnötige Fehler vermeiden und sich nicht von der Hektik der Gäste anstecken lassen war die Devise. Doch Finowfurt zeigte Nerven und die TSG kam heran (17:17, 18:17, 18:18).

In dieser hitzigen Endphase zeigten die jungen Potsdamer Schiedsrichter bereits nach 10 Sekunden Zeitspiel an und beide Mannschaften hatten Probleme damit umzugehen. Finowfurt war nicht clever genug und musste den Ausgleich hinnehmen, der eine Verlängerung bedeutete.
Die zweimal 5 Minuten sollten nun endgültig genutzt werden um das Spiel zu beenden. Liebenwalde bekam einen Strafwurf zugesprochen, den aber Linda Janz, nun im Tor, parierte und somit die Schorfheiderinnen auf die Siegerstraße führte. Zwei schnelle Angriffe über Nadine Weber und Christin
Wolff brachten erneut eine Zwei-Tore-Führung (21:19). Nun banden die Finowfurter Damen endgültig den Sack zu und zogen zur ersten Hälfte der Verlängerung sogar 3 Tore davon  (22:19).
Liebenwalde hatte sich anscheinend mit der Niederlage abgefunden und so konnte der FSV zum Ende einen viel umjubelten und auch verdienten 24:19
Sieg verbuchen. Der Einzug ins Viertelfinale ist damit gelungen und in der Runde der letzten Acht wartet nun wahrscheinlich ein Brocken aus einer höheren Spielklasse.
 
Finowfurt spielte mit: J.Ristow, L. Janz – Tor; C. Fengler (1), C. Wolff (5), J. Marusczyk, A. Hanke (2), J. Lehmann (2), N. Weber (4/1), L. Garbe (8/2), C. Döhring,  C. Berndt (1/1), C. Mechsner, A. Völske, C. Pelzer (1)
 

 



7. Spieltag, 17.11.2012
PHC Wittenberge : Finowfurter SV 13:23 (4:7)

Glanzlose Partie brachte Sieg

(lg) Am Samstag den 17.11.2012 traten die Frauen des Finowfurter SV die lange Fahrt zum Tabellenletzten dem PHC Wittenberge an, der bis dato noch keine Punkte auf seinem Konto verzeichnen konnte – das sollte auch so bleiben. Auf Grund von Spielüberschneidungen mussten die FSV-Damen auf die Unterstützung durch die A-Jugend-Spielerinnen verzichten. Hoch motiviert, jedoch mit dem Wissen, dass man sich der Leistung des vermeintlich schwächeren Gegners nicht anpassen darf, starteten die Schorfheiderinnen in die Partie.

Einfache Kombinationen und die konsequente Nutzung der sich bietenden Lücken in der Deckung der Wittenbergerinnen verhalfen den FSV-Damen zu einer 0:4-Führung. Jedoch ließen sich die Finowfurter Frauen von der gegnerischen Spielweise „einlullen“, nutzten zudem wie so oft nicht die klaren Tormöglichkeiten und so konnte der PHC den Rückstand verkürzen (1:5, 2:5, 3:5). In der Auszeit des Heimvereins besprachen die Schorfheider Spielerinnen ihre Chancenverwertung und riefen zu mehr Elan und Spaß am Spiel auf. Anschließend ließen sich die Gäste nicht beirren und bauten ihre Führung durch einfache Tore und eine gute Deckung, der die Wittenbergerinnen nicht viel entgegen zu setzen hatten, aus. Somit ging es mit 7 Toren Vorsprung (4:11) in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte wollten die Gäste noch mehr für ihr Torverhältnis tun und so viele Treffer wie möglich erzielen und in der Abwehr keine Gegentore zulassen. Doch zu viele Zuspiele landeten im Seitenaus oder in den Händen des Gegners, sodass nur wenige Konter bzw. schnelle Angriffe erfolgreich waren. Zudem gelangen dem Gegner auf Grund eines inkonsequenten Deckungsverhaltens immer wieder Tore über die Außenpositionen. Nichtsdestotrotz konnte der FSV durch starke Einzelaktionen, daraus resultierende verwandelte Strafwürfe und einfache Kombinationen seinen Vorsprung ausbauen (9:19, 9:20, 9:21, 9:22). Die Finowfurterinnen spielten ihr Spiel – nicht schön, aber wirkungsvoll- und konnten so sicher 2 Punkte durch einen 13:23-Sieg mit nach Hause nehmen.
Die Schorfheiderinnen nutzten die Partie um neue Aufstellungsvarianten zu erproben und alle Spielerinnen zum Einsatz zu bringen. Die ausgeglichene Torverteilung innerhalb der Mannschaft spricht für den FSV jedoch wurde das Potenzial wieder einmal nur ansatzweise ausgeschöpft und das Endergebnis hätte deutlich höher ausfallen müssen. Um gegen einen stärkeren Gegner einen Sieg herbeizuführen, müssen die FSV-Damen besonders im Angriff konsequenter agieren und die Deckung weiter stabilisieren.
Im letzten Spiel des Jahr 2012 treffen die FSV-Handballerinnen in der heimischen Hans-Wendt Sporthalle am 1.12.2012  auf den SV 1969 Eichstätt und hoffen auf tatkräftige Unterstützung auf von der Tribüne.
Finowfurt spielte mit: Stefanie Schultz (Tor), Corinna Meichsner, Julia Marusczyk (5), Christin Wolff (2), Conny Berndt, Annett Hanke (2), Jenny Lehmann (2/1), Christina Döhring (3/1), Luise Garbe (5/2), Anika Völske (2), Nadine Weber (2/2)


6. Spieltag, 10.11.2012
SSV PCK 90 Schwedt – Finowfurter SV 12:12 (8:4)

Punkteteilung beim Tabellenführer

(cp) Am letzten Spieltag reisten die Finowfurter Damen zu einer schweren Aufgabe nach Schwedt und konnten verdient mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen.
Der, durch Verletzungen minimierte Kader des FSV musste zum Tabellenführer in die Uckermark. Schwedt hatte bis dato noch kein Spiel verloren und Finowfurt durfte als erstes Team diese Saison Zählbares mitnehmen.  In einem sehr schwerfälligen Spiel, geprägt durch zwei starke Abwehrreihen und vielen ungenauen Torwürfen, konnte sich keines der Teams absetzten, so dass es in der 20. Minute immer noch 4:4 stand.  Nach einigen notwendigen Wechseln in den Reihen des Gastes aus Finowfurt, konnte  sich der Tabellenerste die Unruhe und Abstimmungs-schwierigkeiten zu Nutzen machen.
Mit Kontern in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit erspielten sich die Uckermärkerinnen  einen 8:4 Vorsprung.
In der Pause machten sich die Spielerinnen klar, dass hier mit einer effektiveren Nutzung der Torchancen alles möglich sein, zumal der Gegner an diesem Tag nicht in der erwarteten Form zu sein schien.  Nach dem Seitenwechsel sollte weiter gekämpft und aggressiv verteidigt werden. Nach Wiederanpfiff war es jedoch der Gastgeber aus Schwedt, der den ersten Akzent setzte und auf 9:4 ausbaute. Danach kam Finowfurt, auch bei doppelter Manndeckung, richtig ins Spiel. Die sich bietenden Lücken wurden genutzt und so kämpften sich die Barnimerinnen Tor um Tor heran. In der
Deckung hatte man die vielen Einläufer fest im Griff und die Würfe aus dem Rückraum kamen einige Male nur bis in den Block oder wurden von Claudia Pelzer, die ersatzweise im Tor stand, gut pariert. So blieb Schwedt 16
Minuten ohne Tor.
Auch die 7-Meter konnte Luise Garbe endlich verwandeln, so dass man auf 10:9 verkürzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 10 Minuten zu spielen und die Finowfurter Damen waren durch ihre Aufholjagd motiviert
und kampfbereit mehr zu erreichen, als nur diesen Zwischenspurt. In einer spannenden Schlussphase konnte Schwedt nochmal auf 2-Tore ausbauen und führte in der 25. Minute mit 12:10, bevor die Gäste aus der Schorfheide
sich beharrlich in der Defensivarbeit auf den Ballführenden konzentrierten und tatsächlich in der 28. Minute den Ausgleich erzielten. Mit den letzten Kräften und Reserven wurde in der verbliebenen Zeit verteidigt, so dass am
Ende ein verdientes und als Erfolg zu verbuchendes Unentschieden beider Teams an der Anzeigetafel stand. Größtes Manko war erneut die Torverwertung der Barnimerinnen, wenn auch gegenüber den vergangenen
Spielen etwas verbessert, so wurden dennoch am Ende erneut mindestens 8 Großchancen vergeben, darunter 4 Siebenmeter. Am nächsten Samstag reisen die Finowfurterinnen zum Tabellenletzten nach Wittenberge und sollten dort an die Leistungen des Schwedt-Spiels anknüpfen.

Finowfurt spielte mit: Claudia Pelzer (Tor), Marie Fengler, Carolin Fengler (1), Corinna Braun, Julia Marusczyk (3), Christin Wolff, Conny Berndt, Annett Hanke, Jenny Lehmann (1), Christina Döhring (3), Luise Garbe (4/2)

5. Spieltag, 3.11.2012
Finowfurter SV : Grünheider SV 19:21 (9:12)

(cw) In der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV in eigener Halle auf den Tabellennachbarn, den Grünheider SV. In der Partie unterlagen sie mit 19:21 und mussten den Grünheiderinnen die Punkte überlassen.
Dabei war das Ziel des Spiels „einfach alles besser machen als im letzten Auswärtsspiel“, so die Worte des Trainerteams um Annett Hanke und Conny Berndt.
Von Beginn an nutzten die Gäste Unstimmigkeiten und Nachlässigkeiten der Finowfurter Abwehr und gingen über druckvolle Angriffe 0:2 in Führung. Finowfurt konnte erst in der 8. Minute das erste Tor erzielen. Grünheide spielte anfangs mit einer sehr offensiven Deckung und wollte den Finowfurter Angriff damit unter Druck setzen, was auch
gelang. Denn über das gewohnte Kombinationsspiel mühte sich der Gastgeber zu Torerfolgen zu gelangen. Doch die Schorfheiderinnen liefen immer wieder einem Rückstand hinterher, nicht weil der Gegner so stark war und man
keine Chance hatte, sondern weil sie nicht in der Lage waren klare Torchancen zu nutzen (5:7, 5:8, 5:9). Somit endete die erste Halbzeit mit einer Führung von 9:12 für die Gäste aus Grünheide.
Das Trainerteam forderte in der Halbzeitpause eine stabilere Deckungsarbeit, bei der nicht der Kontakt zur ballführenden Gegnerin gescheut werden sollte. Außerdem forderten sie erneut eine konsequentere
Nutzung der klaren Torchancen. Auch den Zweikampf zu suchen und durch viel Bewegung „auf die Lücken“ zu gehen, war die Devise für die zweite Halbzeit.
Motiviert und gut aufgelegt kamen die FSV-Damen aus der Kabine und erspielten sich erstmals eine Führung von 15:12. Grünheide gelang in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte kein Tor. Den Zuschauern wurde fortan
ein spannendes und offenes Spiel geboten (15:13, 15:14, 16:14 und 16:15). Doch die Finowfurter Damen hatten an diesem Samstag immer wieder Phasen, in denen die Bälle leichtfertig hergegeben wurden. Vor allem auch das
Festlaufen in der gegnerischen Abwehr sorgten nicht für den gewünschten Druck und so tat man sich schwer das gegnerische Tor zu treffen. Grünheide hingegen erzielte erneut, über gute Zuspiele an den Kreis, eine Führung
von 17:20. Die Schorfheiderinnen kämpften sich nochmals auf 19:20 heran und hatten einige Sekunden vor Abpfiff noch die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen. Doch auch diese Chance blieb ungenutzt und so endete die Partie mit einer 19:21 Niederlage für Damen des Finowfurter SV.

Die Damen des FSV dürfen mit dieser Leistung absolut nicht zufrieden sein, denn die nächste Partie bestreiten sie auswärts beim derzeitigen Tabellenführer den SSV PCK 90 Schwedt am Samstag, den 10.11.12 um 18 Uhr.
Hier gilt es, das volle Potenzial abrufen zu können, um einen möglichen Auswärtssieg feiern zu können.

FSV mit: L. Janz (Tor), N. Weber (3), C. Fengler, C. Meichsner,  J. Marusczyk, C. Wolff (3), C. Berndt (3/3), A. Hanke (1), J. Lehmann (2), C. Döhring (3), L. Garbe (4)

4. Spieltag, 27.10.2012
TSG Liebenwalde : Finowfurter SV 17:12

Am Samstag den 27.10.2012 waren die Damen des Finowfurter SV zu Gast beim TSG Liebenwalde und verloren 17:12.
Die Partie begann nervös, aber dennoch vielversprechend. In den ersten Minuten erspielten die Schorfheiderinnen sich eine Führung von 4:2. Liebenwalde tat sich anfangs schwer, konsequent zum Torabschluss zu kommen. Linda Janz im Tor parierte etliche Würfe der Gastgeberinnen. Doch Finowfurt wirkte an diesem Tag von Beginn an müde und fand nicht richtig ins Spiel und so war es nicht verwunderlich, dass Liebenwalde sich fing und besser ins Spiel kam. Dabei mußte Liebenwalde nicht viel tun, sondern einfach auf die Fehler der Schorfheiderinnen warten. Zu viele technische Fehler oder unplatzierte Würfe luden die Liebenwalderinnen zu Kontern ein, die sie rigoros nutzen. Noch konnten die Finowfurterinnen den Rückstand auf  5:6 verkürzen und den Anschluss herstellen, mussten dann aber zur Halbzeit erneut einen 7:10 Rückstand hinnehmen.
In der Halbzeitpause wurde eine konsequentere Nutzung der klaren Torchancen, sowie ein schnelleres Rückzugverhalten gefordert, bei dem nicht der Kontakt zur ballführenden Gegnerin gescheut werden sollte.  Nach Wiederanpfiff konnten die Liebenwalderinnen drei schnellen Tore zum 11:7; 12:7; 13:7 erzielen. Finowfurt schien noch in der Kabine zu sein und ließ sich von den Gastgeberinnen überraschen. Die Gäste stellten nun ihren Angriff um und spielten ihre gewohnten Kombinationen. So gelang es, den Rückstand  von 15:8; 15:9 auf 15:10 zu verkürzen. Doch weiterhin gelang es den FSV-Damen nicht ihren Kampfgeist zu wecken, stattdessen wurde mit den Schiedsrichterentscheidungen gehadert und wenig getan um die drohende Niederlage abzuwenden. Liebenwalde nutze an diesem Tag diese Schwäche des FSV konsequent und konnte sich am Ende deutlich mit 17:12 durchsetzen. Klare Torchancen blieben ungenutzt und leichtfertige Ballverluste oder unplatzierte Würfe, sowie technische Fehler trugen ihr übriges bei. Am Ende setzte sich Liebenwalde mit 17:12 durch. Die Schorfheiderinnen müssen dringend die vielen Fehler abstellen und auch die Wurfeffektivität stark verbessern, will man in der Verbandliga am Ende einen guten Mittelfeldplatz erreichen. Die nächste Gelegenheit bietet sich ihnen am  3. November zu Hause gegen die Damen vom Grünheider SV.

Finowfurter SV:
Linda Janz (Tor), Stefanie Schulz (Tor), Nadine Weber (3/2), Carolin Fengler, Corinna Meichsner, Julia Marusczyk , Christin Wolff , Conny Berndt (3/2),  Annett Hanke, Claudia Pelzer, Luise Garbe (4), Jenny Lehmann (1), Christina Döhring (1), Anika Völske



1.Runde Pokal, 21.10.2012

Finowfurter SV: HSV Falkensee  14:10 (7:5)

Stets die Führung behalten

(nw) Am Sonntag trafen die Damen des Finowfurter SV in der ersten Runde des HVB-Pokals in heimischer Halle auf den Brandenburgligisten HSV Falkensee und setzten sich am Ende mit 14:10 durch.
Die Sonntagspartie begann mit einer raschen 4:0 Führung der Heimmannschaft, die mit gutem Kombinationsspiel und sicherem Abschluss über Jenny Lehmann und Luise Garbe herausgespielt wurde.
Falkensee tat sich zu Beginn der Partie sehr schwer, die Finowfurter Abwehr zu überwinden oder scheiterte an einer glänzend aufgelegten Stefanie Schultz im Tor. Von Beginn an machten die Gastgeberinnen klar, dass sie hoch motiviert waren und es dem Gegner nicht leicht machen würden. Doch der HSV Falkensee war an diesem Tag nicht wirklich gefährlich und setzte sich anscheinend als Favorit selbst zu sehr unter Druck. Heraus kamen zu wenig Druck auf die Deckung und unplatzierte Würfe.  Finowfurt setzte mit schnellem Spiel und guter Defensivarbeit nach und ließ die Führung nicht aus der Hand (6:2).
Durch Einzelaktionen über die Außen bekamen die HSV-Damen mehrere Siebenmeter und verwandelten diese auch (6:5). Leider konnte Finowfurt das nicht von sich behaupten, denn drei Siebenmeter in der Schlussphase der ersten Hälfte  wurden verschenkt. Mit der 2-Tore-Führung und einem Stand von 7:5 für Finowfurt ging es in die wohlverdiente Pause.
Die Barnimerinnen waren sehr entschlossen, diese Partie nicht mehr aus der Hand zu geben. Dennoch mussten die Torchancen besser genutzt werden. Nach dem Seitenwechsel waren es die Randberlinnerinnen, die das erste Tor
erzielten. Finowfurt blieb unbeeindruckt und spielte sein Spiel über Nadine Weber, Julia Marusczyk und Christina Döhring weiter wie gehabt (10:7) Die Randberlinerinnen versuchten nun mit aller Gewalt doch noch den
Ausgleich zu erzielen und ließen Hektik aufkommen von der sich auch die Schorfheiderinnen teilweise anstecken ließen und ihrerseits erneut klarste Chancen vergaben. In der Auszeit wurde noch einmal zur Ruhe und Konzentration gemahnt, was aber nur mit mäßigem Erfolg gelang. Doch an diesem Tag waren die Gäste nicht in der Lage, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Nadine Weber setzte den Schlusspunkt mit einem Linkshandwurf zum verdienten 14:10 Sieg für den FSV. Fans und Mannschaft freuten sich nach einem Spiel mit hoher Fehlerquote auf beiden Seiten, über den Einzug in die nächste Runde im HVB-Pokal.

Finowfurter SV:
Linda Janz (Tor), Stefanie Schulz (Tor), Nadine Weber (5/2), Carolin Fengler, Corinna Meichsner, Julia Marusczyk (2), Christin Wolff (1), Conny Berndt (1),  Annett Hanke, Claudia Pelzer, Luise Garbe (2), Jenny Lehmann (1), Christina Döhring (2)


3. Spieltag, 29.09.2012
Finowfurter SV – Oranienburger HC 28:18 (13:8)

Verdienter Heimsieg

(cb) Nach einer starken Handballpartie setzen sich die Damen des Finowfurter SV in der Verbandsliga Nord gegen den Oranienburger HC verdient mit 28:18 durch und zeigten endlich einmal wieder welches Potential in der Mannschaft steckt.
Dabei stand das Spiel alles andere als unter einem guten Stern, denn große Personalsorgen plagten die Schorfheiderinnen und so war die Spielfähigkeit bis kurz vor Beginn noch unklar. Der Spielverlegungsantrag wurde abgelehnt. Erst 20 Minuten vor Beginn war klar, dass doch 7 Feldspielerinnen und zwei Torfrauen zur Verfügung stehen.
Der OHC dagegen voll besetzt mit 13 Spielerinnen, 4 Betreuern und einer sehenswerten Erwärmung.
Doch jedes Spiel muss erst gespielt werden und die Barnimerinnen konnten bisher immer gut mit diesen Situationen umgehen.
Mit entsprechenden Worten begann auch die Teambesprechnung in der überschaubaren Runde. Zu verliehren hatten die Damen nichts, denn der bislang unbekannte Absteiger war nach 2 Partien noch sieglos in der Verbandsliga Nord.
Hochmotiviert und konzentriert legten die Finowfurterinnen durch Konter über Christin Wolff und Nadine Weber vor. Die Kombinationen waren erfolgreich und Julia Marusczyk nutzte ihre Chance konsequent.  Selten ließ man eine Chance ungenutzt, den Ball im Tor zu platzieren. Über die Stationen 6:2 und 10:3 setzte die FSV- Damen Akzente und zeigten deutlich wer in heimischer Halle den Ton angibt. Der OHC versuchte nun mit zwei Kreisläufern die kompakte Deckung des FSV zu knacken, was auch in Überzahl nicht so recht gelang. Immer wieder zog Torhüterin Stefanie Schultz mit glänzenden Paraden den Gegnerinnen den Nerv. Auch ihre genauen Konterzuspiele waren nicht nur eine Augenweide für das Publikum, sondern wurden von den FSV-Damen dankend angenommen und in Tore umgemünzt.  So wurden die Seiten mit 5 Toren plus gewechselt (13:8).
Die Art und Weise wie sich die Damen vom Finowfurter SV als Team präsentierten, war ausschlaggebend. Auch in den folgenden 30 Minuten waren Sie weiter auf Punktekurs. Mit aggressivem Deckungsverhalten und  einer guten Chancennutzung hielt man den Gegner auf Distanz. Lediglich die verwandelten Rückraumwürfe sowie die Kreisanspiele  machten den Barnimerinnen leicht zu schaffen (19:14).
Doch mit Kampfgeist und Biss konnten die Finowfurterinnen ihre Führung auf 28:18 Endstand ausbauen und wichtige Punkte fürs Torverhältnis sammeln.

 FSV mit:  St.Schulz, L.Janz (Tor) – J.Marusczyk (4), Ch. Wolff (6/1), Ch. Döhring (4/1); A. Hanke (1); J. Lehmann (4); C.Berndt (4/4); Nadine Weber (6)
 

2.Spieltag, 22.09.2012
Finowfurter SV : Bernauer Bären 19:13

(ah) Nach einer spannenden Partie setzten sich die FSV-Damen dank einer starken Abwehrleistung im Derby gegen den Rivalen aus dem Niederbarnim durch und erkämpften die ersten Punkte in der neuen Saison der Verbandsliga.
Vor heimischem Publikum sollte die deutliche Niederlage des letzten Spieltages vergessen gemacht und mit einem guten Spiel Selbstbewusstsein getankt werden. Die Zielstellung war, über Tempogegenstöße einfache Tore zu erzielen, die technischen Fehler zu minimieren und über eine sichere Abwehr wenige Gegentore zu zulassen.
In der Anfangsphase begannen die Schorfheiderinnen konzentriert und setzen die Taktik um. Über Konter und  sicher Kombinationen kam Finowfurt u.a. durch Christin Wolff, Nadine Weber und Luise Garbe zu Toren. Conny Berndt verwandelte den ersten Siebenmeter für den FSV (6:1). Doch so leicht wollten die Hussitenstädterinnen es den Gastgebern nicht machen, stellten ihren Angriff um und brachten zwei Kreisspielern. Damit wollte Bernau seinen Rückraumspielerinnen größere Lücken verschaffen, was anfänglich gut gelang. Finowfurt vergab in dieser Phase erneut etliche Großchancen und beim 6:5 waren die Bären wieder dran. Doch die FSV-Damen ließen sich nicht verunsichern und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit erneut aus (10:6).
In der Pause wurde eine bessere Nutzung der Chancen und das weiterhin konsequente Umsetzen der vor dem Spiel ausgegebene Taktik gefordert.
Das gelang den Schorfheiderinnen allerdings nur bedingt. Nachlassende Konzentration führte immer wieder zu ungenauen Würfen, Anspielen oder Fangfehlern. Bernau konnte diese Schwächen jedoch nicht nutzen und  so hielt Finowfurt den Gegner bis zum Ende auf Abstand und konnten sie gemeinsam mit den zahlreichen Fans einen 19:13 Sieg feiern.

In diesem Spiel bewiesen die Finowfurterinnen besonders in der Abwehr großen Kampfgeist. Dennoch liegt ein hartes Stück Arbeit vor der Mannschaft, denn will man gegen stärkere Gegner gewinnen, muss die Fehlerquote deutlich gesenkt werden.

FSV:  L. Janz (Tor) –  L. Garbe (3), C. Braun, Ch. Wolff (6), Ch. Döhring (2); A. Hanke (1); J. Lehmann (1); C. Berndt (3/3); N. Weber (3/1), C. Pelzer


1. Spieltag, 9.9.2012
HSG Fredersdorf / Petershagen: Finowfurter SV 30:12

Verpatzter Saisonauftakt

(ah) Zum Start der neuen Saison in der Verbandsliga Nord mussten die Damen des Finowfurter SV am Sonntag zum Vizemeister der letzten Spielzeit die HSG Fredersdorf / Petershagen. Nach einem völlig verpatzten Spiel kassierten sie eine herbe Klatsche und verloren deutlich mit 30:12.

Von Beginn an war klar, dass Fredersdorf / Petershagen über ihre Schnelligkeit zu leiten Toren kommen wollte und jeden Fehler eiskalt nutzen würde. Dementsprechend war die Devise klar: über einen sicheren Aufbau und angesagten Kombinationen den erfolgreichen Torabschluss suchen.
Doch bereits in der ersten Hälfte zeigte Finowfurt Schwächen. Zu wenig Druck in den Spielzügen und eine sehr flinke Deckung der Gastgeberinnen brachten das Angriffsspiel der Schorfheiderinnen ins Stocken. Fredersdorf schaltete schnell um und zog sein Konterspiel auf. (2:4, 3:7) Die Gäste vergaben bereits in der ersten Hälfte mindestens 5 Großchancen und so musste man sich nicht über einen Rückstand zur Halbzeit wundern. (7:12)
Die zweite Hälfte begann mit zwei Toren für Finowfurt durch Christin Wolff und Conny Berndt. Doch dann begann die schwächste Phase, in der sich die komplette Barnimer Mannschaft unzählige unnötige Fehler leistete. Zu durchsichtige Anspiele und nur ungenügende Ballkontrolle vor dem Gästetor, bestrafte Fredersdorf/Petershagen rigoros mit Kontern und bauten so ihren Vorsprung aus. Die Schorfheiderinnen schafften 12 Minuten keinen Treffer (9:22). Dann endlich gelang der ins Team zurückgekehrten Nadine Weber das 10.Tor. Doch die Luft war bei den Gästen raus. Finowfurt leistete nur noch wenig Widerstand und Fredersdorf nutze dies um etwas für ihr Torverhältnis zu tun. Am Ende ging das Spiel mit 12:30 verloren.
Die Schorfheiderinnen werden im Training hier ansetzen müssen um in den kommenden Spielen erfolgreicher zu sein.

FSV: St.Schulz, L.Janz (Tor) – J.Marusczyk, L.Garbe (1), C.Braun, Ch. Wolff (3/1), Ch. Döhring (2); A. Hanke; J. Lehmann (1/1); C.Berndt (2/1); Nadine Weber (3)


Saison 2011/2012

06.05.2012
OSG Fredersdorf- Finowfurter SV 15:27

Mit Sieg Mittelfeldplatz gesichert

(jl) In der letzten Begegnung der Verbandsliga Nord waren die Damen des Finowfurter SV am Sonntag zu Gast bei der
OSG Fredersdorf und konnten sich am Ende deutlich mit 27:15 durchsetzen. Mit diesem Sieg kletterten die
Schorfheiderinnen zum Saisonende sogar noch einen Platz in der Tabelle nach oben und belegten den 6.Platz in dieser
Spielzeit.
Von der Papierform her gingen die Barnimerinnen  als Favoriten in dieses Spiel, denn die OSG konnte bisher noch kein
Spiel gewinnen. Doch im Hinspiel taten sich die Finowfurterinnen schwer und so wollten man diese Partie nicht auf die
leichte Schulter nehmen.  Von Beginn an wach und konzentriert, nutzen die FSV-Damen die Räume und verschafften sich
schnell einen Vorsprung (0:5). Der gegnerische Trainer sah sich gezwungen bereits in der 7.Spielminute die Auszeit zu
nehmen und seine Mannschaft neu einzustellen. In der Abwehr standen die Barnimerinnen wie gewohnt kompakt und
den Gastgeberinnen fiel wenig ein. Zu durchsichtig waren die versuchten Kreisanspiele und Einlaufversuche.
Der FSV schaltete schnell von Deckung auf Angriff und kam über Konter oder zweite Welle zu einfachen Toren.
Zum Ende der ersten Hälfte ließ bei den FSV-Damen die Konzentration nach.
Ausgelassene Chancen, technische Fehler und nicht konsequentes Deckungsverhalten ermöglichten den
Fredersdorferinnen nun einfache Tore (3:11, 6:12). Doch die Schorfheiderinnen fingen sich wieder und konnten bis zur
Halbzeit die Führung weiter ausbauen (7:15).
In der zweiten Hälfte knüpften die Barnimerinnen an die Leistungen der ersten Hälfte an und konnten über druckvolle
Kombinationen ihren Vorsprung weiter ausbauen (9:21, 12:24). Finowfurt strahlte diesmal von allen Positionen Torgefahr
aus und fast alle Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein.
Die OSG machte es den FSV-Damen jedoch auch sehr leicht. Im Angriff erzeugten sie keinen Druck und in der Deckung
wurden die Schorfheiderinnen nicht konsequent angegriffen.
Gegen einen stärkeren Gegner wären die zahlreichen vergeben Chancen deutlicher ins Gewicht gefallen und hätten
den FSV sicher in Schwierigkeiten gebracht, so aber konnten sich die Damen des Finowfurter SV am Ende deutlich
mit 27:15 gegen einen schwachen Gegner durchsetzen.
Damit verabschieden sich die Finowfurterinnen mit einem 6.Platz in der Verbandsliga Nord in die Sommerpause.
Diese soll nun zur Neustrukturierung genutzt werden, um dann pünktlich zur neuen Spielzeit wieder angreifen zu können.
 

Finowfurt spielte mit: Linda Janz (Tor), Carolin Fengler (1), Christin Wolff (4), Jenny Lehmann (5/1), Conny Berndt (2/1),
Annett Hanke (3), Christina Döhring (5),
Luise Garbe (7), Corinna Braun, Sabine Liebold

28.04.2012
Finowfurter SV – TSG Liebenwalde 14:14 (7:8)

 
Schwache Partie endet Unentschieden
 
Im letzten Heimspiel der Saison traf Finowfurt als Tabellensiebenter auf die TSG Liebenwalde, die auf Tabellenplatz vier
rangiert. Für beide Mannschaften bestand noch die Möglichkeit, sich in den letzten beiden Spielen in der Tabelle zu
verbessern.
Nach nervösen Beginn ging der FSV mit 1:0 in Führung. Aber auch Liebenwalde fand ins Spiel und bestimmte in den
ersten 20 Minuten das Spiel. Die Gastgeber mühten sich dranzubleiben. Nach dem 4:4 landeten zu viele Würfe der
Barnimerinnen am Pfosten oder in den Händen des Gegners, der die Schwäche zu nutzen wußte und mit 4:7 in Führung
ging. Finowfurt mühte sich im Angriff und schaffte durch gutes Kombinationsspiel zur Halbzeit den Anschluss.
Beim 7:8 Pausenstand für Liebenwalde war für beide Teams noch alles drin.
Trotz vieler vergebener Chancen gelang es dem FSV in der zweiten Hälfte mit 10:9 in Führung zu gehen.
Die Angriffsbemühungen beider Seiten verpufften häufig durch technische Fehler oder unplatzierte Würfe.
Den Vorteil einer doppelten Überzahl nutzten die Finowfurterinnen – 14:11. Doch auch mit der 3-Tore-Führung kehrte
keine Ruhe ins Spiel ein. Der FSV agierte unglücklich in der Abwehr und handelte sich somit Zeitstrafen ein.
Durch die numerische Überzahl ergaben sich für den Gast Chancen, die auch zum Torerfolg führten. Liebenwalde
glich zum 14:14 aus. Die Spielerinnen des FSV hatten mehrfach die Gelegenheit den 15. Treffer zu erzielen, scheiterten
aber an ihren Nerven und mußten sich mit einer gerechten Punkteteilung zufriedengeben.
Am nächsten Wochenende bestreitet der FSV das letzte Saisonspiel beim Tabellenletzten in Fredersdorf.
 
Nach der Partie gab Lutz Wollgast seinen Abschied nach 15 Jahren Tätigkeit als Trainer der Finowfurter
Frauenmannschaft bekannt. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für seinen jahrelangen Einsatz.
Sein Sachverstand und sein Organisationstalent werden der Mannschaft fehlen.
 
FSV: L.Janz, St.Schultz, Ch.Wolff (5),J.Lehmann (1), C.Berndt (2/2), C.Fengler, A.Hanke (1), Ch. Döhring (2), C.Pelzer,
L.Garbe (3)

22.04.2012 
HSV Bernauer Bären : Finowfurter SV  17:22  
 
Mit Kampfgeist zum Erfolg   

(ah) Nach einer spannenden Partie setzten sich die Damen des Finowfurter SV in der Verbandliga gegen die 
einigen Anlauf um in das Sonntagsspiel zu finden. Bernau wirkte wacher und ging durch platzierte Rückraumwürfe von 
Stefanie Eckert in Führung (3:1).
Die gut herausgearbeiteten Torchancen auf Finowfurter Seite wurden in den ersten Minuten zu unpräzise abgeschlossen. 
Bernau nutzte diese Schwäche jedoch nicht, sondern musste stattdessen den  Ausgleich zum 4:4 hinnehmen, nachdem
die Schorfheiderinnen in der 12. Minute endlich im Spiel waren. 
Über Kombinationen, Eins-gegen-Eins und mit präziseren Würfen konnte sich nun Finowfurt mit 8:4 leicht absetzten.  
Auch die Manndeckung gegen die wurfstärkste Bernauer Rückraumspielerin zahlte sich aus. Doch so leicht wollten 
die Hussitenstädterinnen es den Gästen nicht machen und kämpften sich über Kreisanspiele und daraus meist 
resultierenden Strafwürfen auf 6:8 heran. In der ersten Hälfte zeigte Finowfurt Schwächen in der Abwehr. Viele Abpraller, 
nach guter Torwartleistung von Stefanie Schultz, landeten doch wieder bei Bernau und  konnten im zweiten Anlauf 
erfolgreich im Tor untergebracht werden. Beim Stand von 7:9 wurden die Seiten gewechselt. 
Trainer Wollgast kritisierte in der Pause hauptsächlich die Chancenverwertung über Außen und  das passive 
Deckungsverhalten seiner Mannschaft und forderte hier dringend eine Verbesserung. Zu Beginn der zweiten Hälfte 
schienen die Worte des Trainers noch nicht angekommen, denn Bernau kam zum  Anschlusstreffer und witterte seine 
Chance. Doch die Schorfheiderinnen ließen keine Wende zu. Sie legten vor und kamen nun endlich auch durch 
Christina Döhring  über außen zu Torerfolgen. Bernau hielt den Anschluss, konnte aber die vielen Zeitstrafen des FSV 
nicht nutzen.  Die FSV-Damen waren hier bissiger und kamen auch in Unterzahl über Luise Garbe, Christin Wolf und 
Jenny Lehmann  zu wichtigen Treffern. Letztmalig beim 17:18 hatte Bernau den Hauch einer Chance das Spiel zu kippen, 
doch die Gäste  ließen sich nicht beirren, sondern konterten trotzUnterzahl. Ein weiterer Siebenmeter für den FSV 
nach guter Eins-gegen Eins-Situation von Annett Hanke erhöhte das Torekonto der Schorfheiderinnen auf 20:17. 
Den Schlusspunkt setzte Christin Wolff im letzten schnellen Angriff und erzielte mit dem Endzeitsignal den letzten 
Treffer  zum 22:17 Erfolg derFinowfurterinnen im Lokalderby gegen die Bernauer Bären. 
Am nächsten Spieltag, dem letzten Heimspieltag der Damen erwartet der FSV die TSG Liebenwalde. 
Hier soll in  eigener Halle den Fans ein guter Saisonabschluss geboten werden und möglichst ein Sieg am Ende 
der Partie für Finowfurt zu Buche stehen.
Alle Fans sind dazu am 28.04.2012 um 15 Uhr herzlich in die Hans-Wendt-Sporthalle  eingeladen. 
Nach dem Spiel möchtesich der Finowfurter SV bei den Fans mit Freibier, Sekt und Grillwurst für die Unterstützung 
in der Saison bedanken.   

Finowfurt spielte mit: St.Schulz (Tor), C.Wolff (4/2), C.Berndt (2/2), A.Hanke (2), C.Döhring (8/2), C.Pelzer, L.Garbe (3),  
C.Fengler, J. Lehmann (3)

3.3.2012
HSV Falkensee II : Finowfurter SV  24:19

Erneut ohne Sieg auswärts

Am Samstag den 03.03.2012 waren die Damen des Finowfurter SV zu Gast beim Tabellennachbarn HSV Falkensee II
und verloren 24:19. Die Damen verschenkten leider zwei wichtige Punkte, die nötig waren, um einen Tabellenplatz im
Mittelfeld zu sichern.

Für dieses Spiel hatten sich die Schorfheiderinnen vorgenommen an die Leistung des letzten Spiels anzuknüpfen
und ein ersehnter Auswärtssieg sollte endlich greifbar werden.
Die Finowfurter Damen erwischten einen guten Start und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Doch der HSV antwortete
mit wirkungsvollen Aktionen, vor allem aus dem Rückraum, glich zum 2:2 aus und ging dann selbst mit 4:3 in Führung.
Wieder einmal war der Angriff das Problem der Finowfurter Damen. Zu viele technische Fehler und zu wenig Druck
oder schlechtes Timing bei den Spielzügen verhinderten Torerfolge. Zur Halbzeit musste ein 11:6 für den Gastgeber
aus Falkensee hingenommen werden.
Mit Beginn der zweiten Hälfte begann die schwächste Phase des Finowfurter SV. Die Schorfheiderinnen erzielten in
den ersten 10 Minuten nicht einen Treffer und wirkten sowohl im Angriffs- als auch im Deckungsverhalten ratlos.
Statt kühlen Kopf zu bewahren und wie in der Pause besprochen, ruhig die Spielzüge durchzuspielen und eventuell
auch mal ein Zeitspiel zu riskieren, wurden überhaste Einzelaktionen gestartet, die wenig Erfolg brachten.
So wurden die Gastgeberinnen zum Kontern eingeladen und konnten ihre Führung ungehindert ausbauen
(12:6, 13:6, 14:6). Die torgefährliche Falkenseeerin Viola Burzlaff (11 Treffer) war entweder selber erfolgreich oder
brachte ihre Mitspieler gut ins Spiel. Falkensee führte 19:7 und man musste ein Debakel erwarten.
Nicht der Übermacht des Gegner geschuldet, sondern dem Unvermögen der Gäste im Torabschluss.
Doch in den letzten 15 Minuten der Partie setzen die Damen des FSV zur Gegenwehr an und kämpften sich
Tor um Tor auf ein 19:12 heran. Aus einer besser agierenden Deckung wurde eine druckvolle „2-Welle“ gespielt
und Finowfurt konnte durch einfache, schnelle Treffer über Luise Garbe und Christin Wolff auf ein 23:19 verkürzen.
Nach einem schlechten Spiel der FSV-Damen gewann der HSV Falkensee II verdient mit 24:19.
Am Samstag, den 17.03.12, um 18 Uhr müssen die Damen des Finowfurter SV auswärts gegen den
SSV PCK 90 Schwedt antreten. Hier muss eine deutliche Leistungssteigerung her, will man zwei Punkte
aus der Uckermark mit nach Hause nehmen.

FSV: L. Janz (Tor), F. Fenske (Tor), Ch. Wolff (6/2), C. Berndt, A. Hanke (1), C. Döhring (5/1), C. Braun, L. Garbe (6),
J. Lehmann (1), C. Fengler



28.1.2012
Finowfurter SV : HC Hennickendorf 20: 14 (9:7)
Erster Sieg in Rückrunde

Am Samstag trafen die Frauen des Finowfurter SV vor heimischer Kulisse auf den HC Hennickendorf und konnten
den ersten Sieg in der Rückrunde mit 20:14 einfahren.
Nach dem misslungenen Rückrunden-Auftakt gegen Eichstädt wollten und konnten die Frauen vieles besser machen.
Die erste Halbzeit begann relativ ausgeglichen. Die FSV-Damen zeigten eine gute Deckungsleistung, der Gegner
wurde gut angenommen und im Angriff konnte Julia Marusczyk die sich bietenden Lücken nutzen. Durch unglückliche
Abpraller nach guter Deckungsaktion oder Torwartleistung von Franziska Fenske landete der Ball erneut bei
Hennickendorf und konnte im Nachsetzen doch im Finowfurter Tor untergebracht werden. Diese unnötig
kassierten Tore brachten die Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit mit 4:6 in Rückstand. Auch einige ungenutzte Torchancen
sorgten für Druck für die Schorfheiderinnen. Doch Finowfurt schüttelte diesen Druck ab und spielte
konsequent und erfolgreich seine Kombinationen. Zur Halbzeit stand eine Führung von 9:7 zu Buche.
Nach der Halbzeit kam Finowfurt wach aus der Kabine. Speziell das Konterverhalten und das schnelle Umkehrspiel
sollten noch effektiver eingesetzt werden und in einfache Tore umgemünzt werden. Linda Janz, die
nun ihre Chancen im Finowfurter Tor bekam, nutzt diese und parierte einige Würfe der Gegnerinnen. 
Die Hennickendorferinnen hatte es nun noch schwerer die kompakte Deckung der Barnimerinnen zu überwinden. Jetzt
funktionierte auch das Umkehrspiel und führte durch Christin Wolff, Luise Garbe und Christina Döhring zu vier Toren in
Folge (14:8) und somit zu einer kleinen Vorentscheidung.
Bei Finowfurt war nun der Spaß am Spiel und der Teamgeist deutlich zu spüren. Auch wenn erneut etliche technische
Fehler und viele Torgelegenheiten ausgelassen wurden, so hatte der Gegner an diesem Tag keine Chance.
Die FSV-Damen setzen sich weiter ab (19:10). Das nun mögliche komplette Durchwechseln des gesamten Kaders
brachte dem Spiel keinen Abbruch und am Ende setzte sich Finowfurt mit 20:14 durch.
Am 11.02. 2012 treffen die Schorfheiderinnen auswärts auf den Tabellenführer HSG Fredersdorf/Petershagen,
wo unbedingt an die gute Mannschaftsleistung angeknüpft werden sollte.

FSV: F. Fenske (Tor), L.Janz (Tor), L.Garbe (4), Ch. Wolff (9/1), Ch. Döhring (1); A. Hanke; C.Berndt (2/2), S. Lieboldt,
J. Lehmann, C. Braun, J.Marusczyk (4).


21.1.2012
Erneutes Unvermögen im Torabschluss

Am Samstag den 21.01.2012 waren die Damen des Finowfurter SV zu Gast beim
Tabellennachbarn Eichstädt und verloren 22:18.

Schon zu Beginn der 1. Halbzeit hatte man den Eindruck den Frauen fehlte der nötige Biss, um den hochmotivierten
Gegnern Kontra zu geben.
Beide Mannschaften begannen sehr verhalten und kamen so zu wenigen Torgelegenheiten. Die Damen des FSV
taten sich wieder einmal schwer mit der Nutzung ihrer sicheren Torchancen und vergaben einige gut herausgespielte
Möglichkeiten. Finowfurt schien noch in der Kabine zu sein und ließ sich von den Gästen überraschen.
Zahlreiche technische Fehler und zu schnell abgeschlossene Angriffe nutzten die Gegner konsequent und gingen
mit 4:1 in der 10. Minute in Führung.
Die erste Halbzeit endete mit einem enttäuschenden 12:7 und in der Pause kritisierte Trainer Lutz Wollgast
das Unvermögen im Torabschluss und appellierte an den Kampfgeist seiner Damen. Wenn dieses Spiel gewonnen
werden soll, müssen die Damen ihr Potential ausschöpfen und an die Leistung der vergangen gewonnenen Spiele
anknüpfen. Auch im Angriff musste nun was passieren.
Die Schorfheiderinnen veränderte sein Spielverhalten, ging weniger auf Risiko und erarbeite sich mit druckvollen Zügen
Überzahlsituationen die teilweise besser genutzt wurden. So kamen die Barnimerinnen auf zwei Tore heran.
Doch statt das Blatt zu wenden, wurden erneut Fehler gemacht oder Zeitstrafen kassiert und so der Gegner zu
leichten Toren eingeladen.
Trotzdem bemühten sich die FSV-Damen weiter, waren aber nicht in der Lage den Ball im gegnerischen Tor
unterbringen. Eichstädt nutze seine Möglichkeiten besser und waren auch vom Siebenmeterpunkt erfolgreich. 
(14:10; 17:13).
An diesem Tag lief bei den Wollgast-Damen nicht viel zusammen, denn wer seine Torchance so sträflich vergibt,
braucht sich nicht wundern, wenn am Ende eine bittere Niederlage von 22:18 zu Buche steht.
Das nächste Spiel bestreitet der FSV am 28. Februar zu Hause gegen HC Hennickendorf, um dort bestehen zu können
, muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

FSV mit: L. Janz (Tor), J. Lehmann (1), J. Marusczyk (1), Ch. Wolff (7/3), C. Berndt(4/4), A. Hanke (3), Ch. Döhring,
L. Garbe (2), C. Braun, S. Liebold

18.01.2012
Finowfurter SV : OSG Fredersdorf 20:17

Erneut schwache Partie mit schlechter Chancenverwertung

In der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV am Sonntag in eigener Halle auf den OSG Fredersdorf
und konnten trotz einer schwachen Partie 2 Punkte verbuchen.
Schon das Endergebnis von 20:17 zeigt, dass sich Finowfurt schwer mit dem Tore werfen tat. Doch was die
Schorfheiderinnen an diesem Sonntag an Chancen ausließen, ist schwer nachvollziehbar.
Der Beginn des Spiels war sehr vielversprechend, Finowfurt legte durch gute Kombinationen 4:0 Tore vor.
Doch durch viele technische Fehler, speziell bei den Zuspielen bzw. der Ballkontrolle vor dem Gästetor bestrafte
Fredersdorf und kamen dem Anschluss auf 7:6 gefährlich nahe. Auch das sonst so starke Deckungsverhalten der
Schorfheiderinnen konnte nicht abgerufen werden, der Gast kam immer wieder durch Kreuzungen und den Einläufern
zu guten Torchancen. Bei dem Halbzeitstand von 13:7 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Halbzeitpause lief es für die Schorfheiderinnen eher schlecht. Nicht, weil der Gegner so stark war und man
keine Chancen hatte, sondern weil sie nicht in der Lage waren die klaren, einfachen Tore zu erzielen.(13: 9)
Die gegnerische Torfrau wurde stattdessen mit unplatzierten Würfen berühmt geworfen. Auch die Querpässe wurden
häufig unterbunden und postwendend bestraft.(18:17)
Doch noch wollten die Wollgast- Damen nicht aufgeben. Durch den leidenschaftlichen und aufopferungsvollen Einsatz
von Mannschaftskapitänin Christin Wolff konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Der Sieg blieb in der heimischen Halle.
In der nächsten Partie am 21.1.2012 treffen die FSV- Damen auswärts auf den SV 1949 Eichstädt.

FSV: F. Fenske (Tor),L.Janz (Tor) ? J.Marusczyk, L.Garbe (3), A.Brenmöhl,  Ch. Wolff (7/1), Ch. Döhring (6);
A. Hanke (1); C.Berndt (1/1), C. Fengler(2), S. Lieboldt

8.1.2012
Pokalaus trotz starker Leistung

HV Calau - Finowfurter SV 13:12

Am Sonntag, dem 08.01.2012, reisten die Frauen vom Finowfurter SV zum
derzeitigen Tabellenzweiten der Verbandsliga Süd dem HV Calau. Dort wurde
in der 3. Runde um den Landespokal gespielt und schon vor Anpfiff war klar, dass diese Partie spielerisch schnell
gestaltet werden würde, da der Gastgeber eine sehr junge Mannschaft präsentierte. Eröffnet wurde das Spiel durch
die FSV-Auswahl, die aber bereits im ersten Angriff wieder einmal Schwäche in Form von technischen Fehlern zeigten,
wodurch der HVC schon zu Beginn zum Kontern eingeladen wurde. Diese konnten jedoch gut dank des starken
Rückzugsverhaltens abgelaufen werden und auch sonst haben die Finowfurterinnen an diesem Tag nichts in der Abwehr
anbrennen lassen.
Denn nach dem 1:0 und 1:1 folgten zehn torlose, von Fehlern dominierte, Minuten. Erst in der 12. Spielminute erzielte
der FSV das 1:2. Aus Calauer Sicht hielt die torfreie Zeit weiter an. Dadurch konnten sich die Schorfheiderinnen
einen 3 Tore-Vorsprung erspielen (1:4; 2:5; 3:6). Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff bekamen die Calauerinnen
ihren ersten 7-Meter und konnten damit den Rückstand verkürzen, welcher bis zur Halbzeit auf 5:6 geschmolzen ist.
Die zweite Hälfte begann mit dem Ausgleich und auch die ersten Zeitstrafen wurden ausgesprochen.
Was folgte war ein ständiger Führungs-Wechsel bis zum Spielstand von 9:9.  Die Barnimerinnen kamen nicht mit
dem rutschigen Ball und dem von den Gegnerinnen benutzen Harz zurecht, was unzählige technische Fehler zur
Folge hatte. Auch die nachlassende Kondition führte dazu, dass die Torchancen noch schlechter verwertet wurden.
Der HVC ging die Führung.
Weiter Zeitstrafen wurden verteilt, zwischenzeitlich spielte man mit nur vier Spielerinnen und der Rückstand wuchs
auf 12:10 an. Dennoch gaben sich die Damen vom FSV nicht auf. Sie spielten sich wieder heran, konnten eine
Minute vor Schluss nochmals ausgleichen, doch das Glück stand an diesemTag auf Calauer Seite und somit musste
eine 13:12 Niederlage sowie das Aus im Landespokal hingenommen werden.

Finowfurt spielte mit: S. Schultz, F. Fenske – Tor; A. Hanke, C. Fengler (1), C. Wolff (4), J. Marusczyk,
A. Brenmöhl, L. Garbe (2), C. Döhring (1), C. Berndt (4), C. Braun

 

10.12.2011
TSG Liebenwalde : Finowfurter SV 19:15 (7:11)

Erste Halbzeit top, Zweite Halbzeit flopp

(cd) Am Samstag reisten die Damen des Finowfurter SV zum Verbandligaspiel zum derzeitigen Tabellenführer
TSG Liebenwalde und gaben nach guter erster Halbzeit einen möglichen Sieg doch noch her.
Zur Partie ging es ohne Trainer Lutz Wollgast, der krankheitsbeding nicht dabei sein konnte und mit nur
7 Feldspielerinnen und zwei Torfrauen. Die Position auf der Bank übernahm ersatzweise B-Jugendtrainer
Albrecht Fengler. Von Anfang an war klar, dass es aufgrund der Personalsorgen ein schwerer Kampf werden würde,
denn die bisherigen Partien gegen die Oberhavelländerinnen waren immer schnell und kräftezehrend.
Trotzdem wollten die Schorfheiderinnen sich nicht unter kriegen lassen und starteten mit sicheren Kombinationen
in das Spiel. Liebenwalde biss sich anfangs die Zähne an der guten Deckung oder Ersatztorfrau Claudia Pelzer
aus und so konnte der FSV seine Führung zum 3:8 ausbauen. Noch machten sich die erneut etlichen
ausgelassenen Chancen nicht bemerkbar und es lief für die Schorfheiderinnen gut. Wie im Vorfeld besprochen,
wurden die Konterversuche der Liebenwalderinnen unterbunden und somit Torerfolge verhindert (4:9, 5:11).
Die TSG war bis dahin nur über die Außenpositionen oder vom Siebenmeter-Punkt erfolgreich.
Doch kurz vor der Halbzeit ließ die Konzentration der Barnimerinnen nach und sie kassierten in Unterzahl zwei Tore,
die die TSG wieder auf 7:11 heranbrachten.
Den Start in die zweite Hälft schien nur die Gastgebermannschaft mitbekommen zu haben, denn Finowfurt
verschlief komplett. Durch unvorbereitete Würfe aus dem Rückraum luden sie die Gegner
zum Kontern ein und mussten mit ansehen, wie Liebenwalde dieses Geschenk annahm und den Anschluss
herstellte. (10:11). Die FSV-Damen spielten im Angriff die Kombinationen nicht mehr druckvoll und konsequent
oder vergaben erneut klarste Chancen. Das rächte sich nun und Finowfurt geriet in Rückstand (15:14).
Durch ihre gute Aufholjagd und der erstmaligen Führung waren die Liebenwalderinnen jetzt hochmotiviert und
hatten auch die Halle hinter sich (17:15). Die Schorfheiderinnen haderten nun zu häufig mit den
Schiedsrichterentscheidungen. Luise Garbe kassierte zehn Minuten vor Schluss im Angriff eine 2x2 Minuten
Zeitstrafe. Die Damen des FSV gaben sich nicht auf, doch am Ende ließen die Kräfte nach und Liebenwalde
konnte am Ende einen 19:15 Sieg feiern.
Die Damen des FSV dürfen und sollten mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein, denn es war mehr drin.
Am Ende gab erneut die eklatante Abschlussschwäche den Ausschlag. Nun geht es in die Weihnachtspause.
Im nächsten Jahr geht es am ersten Januarwochenende zum Pokalspiel nach Calau. Die Damen möchten sich
noch einmal bei A. Fengler für die Unterstützung bedanken und wünschen allen Fans frohe Weihnachten und
einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Finowfurt spielte mit: C.Pelzer, L.Janz (Tor), J.Marusczyk (2), C.Wolff (6/1), C.Berndt (1/1), A.Hanke, C.Döhring (2),
L.Garbe (3), C.Fengler (1),


3.12.2011
Finowfurter SV – HSV Bernauer Bären 20:19
 
siegreich aber glanzlos
 
In einer spannenden und knappen Partie der Verbandsliga bezwang die Heimmannschaft die Gäste aus der
Hussitenstadt mit 20:19.
Die Finowfurter Handballdamen starteten verhalten in die Partie und gelangten durch zu viele Abstimmungsfehler
und Fehlpässe schnell in Rückstand (2:5). In der Deckung musste sich erst auf die Rückraumwürfe eingestellt
werden und im Angriff versuchten sich die Damen über bewehrte Kombinationen wieder zu finden. 
Nach ruhigeren Minuten des Beginns ging ein Ruck durch die Mannschaft und der Kampfgeist war geweckt,
so dass man sich in der  20. Minuten den Ausgleich erkämpfte. Fortan zeigte sich ein wechselhaftes Bild,
bei dem der Finowfurter SV sich selbst durch mangelnde Konzentration schwer machte. Im Angriff erkämpften
Christin Wolff und Julia Marusczyk über gute Einzelaktionen Strafwürfe. Conny Berndt verwandelte in diesem Spiel
eiskalt alle Sieben-Meter. In der letzten Minute der ersten Halbzeit gelang den Finowfurterinnen erstmals in Führung,
jedoch mussten sie nach einem Kontertor den Ausgleich mit in die Pause nehmen.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich jedoch das gewohnte Bild, Finowfurt vorne zu unkonzentriert und hinten gegen
einen starken Bernauer Rückraum teils zu passiv.
Das Spiel weiterhin auf Augenhöhe, vor allem da Finowfurt 10 Minuten lang das Tor nicht traf. Keine Mannschaft
konnte sich absetzten, bis die Heimmannschaft auf eine offensivere Deckung umstellte und sich eine
2 Tore Führung in der 25.Minute erspielte. Doch Bernau kämpfte und erzwang sich mit Manndeckungen den Ball.
Während der FSV mit einer doppelten Zeitstrafe kurz vor Schluss minimiert wurde, gelang den Bären so der
Ausgleich. 20 Sekunden vor Abpfiff konnte Finowfurt wieder auffüllen,
Am nächsten Spieltag müssen die Frauen zur TSG Liebenwalde reisen und sich dort beweisen, wenn sie um
16.00 Uhr gegen den formstarken Tabellenführer antreten.
 
Finowfurt spielte mit: S.Schulz (Tor), L.Janz (Tor), J.Marusczyk (2), C.Wolff (5), C.Berndt (7/7), A.Hanke,
C.Döhring (3), C.Pelzer, L.Garbe (2), C.Fengler, S.Liebold (1), C.Braun


2. Runde Pokal, 19.11.11
Finowfurter SV : HSG Schlaubetal 20:12

Richtge Taktik brauchte den Sieg

In der 2. Runde des HVB-Pokals trafen die Damen des Finowfurter SV in heimischer Halle auf die HSG Schlaubetal und
setzen sich mit einem  souveränem  20:12 Erfolg durch.
Die Vorzeichen für diese Partie standen nicht wirklich gut für die Finowfurter Damen, die noch immer von
Verletzungssorgen und Ausfällen geplagt werden und so bekamen Spielerinnen, die im Ligabetrieb bisher  weniger
Einsatzzeiten hatten, ihre Chance sich zu beweisen.
Motiviert und taktisch gut von Trainer Wollgast, bereits vor der Partie auf den Gegner aus Müllrose eingestellt, wollten
die FSV-Damen den zahlreichen Fans in eigener Halle ein gutes Spiel bieten. Bereits im ersten Angriff der
Schlaubetalerinnen konnte Luise Garbe ein Zuspiel abfangen und den Tempogegenstoß erfolgreich abschließen.
Die mit Beginn der Partie angeordnete Manndeckung gegen die Spielmacherin der Gäste zeigte die gewünschte
Wirkung
und zwang die Müllroserinnen zu etlichen Ballverlusten. Finowfurt nutzte diese und ging mit 3:0 in Führung.
Auch die offensive Deckung bot den Gastgeberinnen etliche Lücken, die besonders Christin Wolff zu nutzen wusste.
(4:2, 8:5). Doch erneut wurden etliche freie Chancen vergeben und die Torfrau der Gäste berühmt geworfen.
Gut das dies noch ohne Konsequenzen für den FSV blieb und die Damen aus Oder-Spree diese Schwächen nicht
nutzen konnten. Die erhebliche Einschränkung ihres Angriffsspiels versuchten sie über Einlaufen der Außen und
Würfe aus der zweiten Reihe zu kompensieren, doch entweder stand der Mittelblock C.Berndt/A.Hanke oder die sehr
gut aufgelegte Torfrau Steffi Schultz parierte. Der Gästetrainer nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft um.
Finowfurt reagierte und ging  zu der gewohnten 6:0 Deckung über.  Schlaubetal wirkte entnervt und musste einen
Rückstand von 5 Toren zur Pause hinnehmen. (11:6)
Nach der Pause schienen die Barnimerinnen den Wiederanpfiff verschlafen zu haben und taten sich schwer, zurück
in die Partie zu finden. Die Abstimmung der FSV-Abwehr stimmt nicht und Schlaubetal nutze die sich bietenden Lücken
zu einfachen Toren. Die Gäste schöpften kurzzeitig Hoffnung, denn auch im Angriff tat sich Finowfurt in den ersten
10 Minuten der zweiten Hälfte schwer. (13:11, 14:12) Doch dann besannen sich die Schorfheiderinnen und kamen zurück.
Mit Druck auf die Lücken stoßend waren Luise Garbe, Julia Marusczyk und Christin Wolff erfolgreich. (15:12, 18:12)
Der Verbandsligist aus der Südstaffel hatte dem nichts mehr entgegen zu setzten und musste sich am Ende dem
Finowfurter SV klar mit 20:12 geschlagen geben.
Trainer Lutz Wollgast nach dem Spiel: „Trotz der vergebenen Chancen bin ich zufrieden, dass wir gewonnen haben.
Meine Taktik gegen die Spielmacherin eine Manndeckung zu spielen, ist aufgegangen und so hatten wir leichtes Spiel.
Nun warten wir ab, wer der nächste Gegner sein wird und hoffen natürlich wieder auf ein Heimspiel“
Am kommenden Wochenende müssen die Finowfurterin im Verbandsligabetrieb auswärts in Neuenhagen antreten.  

Finowfurt mit: S. Schultz, L. Janz (Tor), Ch. Wolff (7), C.Berndt, A.Hanke (2), L. Garbe (5), J. Marusczyk (2), C. Pelzer (2/2),
C. Döhring (1), S. Liebold (1), C.Braun

12.11.2011
Finowfurter SV :SSV PCK 90 Schwedt 21:13


Starke zweite Hälfte brachte Erfolg

 (lg) Am Samstag, den 12.11.2011 trafen die Damen des Finowfurter SV in heimischer Halle auf den bis dato Tabellenzweiten der Verbandsliga Nord SSV PCK 90 Schwedt und konnten sich am Ende verdient mit 21:13 durchsetzen.
Schon im Voraus war klar, dass dies ein schweres Spiel werden würde, denn in der letzten Saison musste der FSV in gegnerischer Halle eine vermeidbare Niederlagen einstecken. Doch trotz personeller Not, hochmotiviert den zweiten Heimsieg in Folge zu sichern, gingen die Damen unter Trainer Lutz Wollgast in die Partie.
Getrübt wurde die Stimmung durch den tragischen Unfall der Brüder Methe. Denen, am Freitag tödlich verunglückten Bundesligaschiedsrichtern auf Weltklasse-Niveau gedachte der Finowfurter Sportverein vor dem Spiel mit einer Schweigeminute.
Die erste Halbzeit begann auf beiden Seiten sehr verhalten. Erst nach fünf Spielminuten erzielte Finowfurt durch einen verwandelten Strafwurf von Christin Wolff das 1:0. Etliche technische Fehler beider Mannschaften, sowie eine mangelhafte Chancenverwertung führten zur Mitte der ersten Hälfte nur zu einem Zwischenstand vom 5:4.
Durch ein unkonzentriertes Angriffsverhalten mit überhasteten Abschlüssen und Fehlpässen der Schorfheiderinnen gelang den Uckermärkerinnen in der 20. Minute der Ausgleich (4:4). Ein inkonsequentes Deckungsverhalten verhalf den Schwedter Damen zu fünf verwandelten Strafwürfen, sodass die Finowfurterinnen mit 2 Toren Rückstand (8:10) in die Halbzeitpause gehen mussten.
Trainer Lutz Wollgast mahnte, wie so oft die schlechte Chancenverwertung, sowie die Unkonzentriertheiten seiner Spielerinnen an. Die FSV-Damen nahmen sich die Worte zu Herzen und agierten zu Beginn der zweiten Hälfte im Angriff sehr konsequent. Kurz nach Wideranpfiff gelang es durch sicheres Kombinationsspiel und den sich daraus bietenden Chancen Luise Garbe und Christin Wolff den Ausgleich zu erzielen. Wenig später traf Christina Döhring von der Außenposition und brachte den FSV in Führung. (11:10)
Doch in den folgenden Minuten überkam dem FSV abermals die Nervosität und zu viele Abspiele landeten im Seitenaus oder in den Händen des Gegners und so konnte nur knapp der Ausgleich verhindert werden. (39. Spielminute 12:11)
Doch Finowfurt wollte diesen Sieg. Eine jetzt stabilere Deckungsmitte brachte die Schwedterinnen aus dem Konzept und machte es den Gästen schwer, das Runde ins Eckige zu bekommen.
Die Barnimerinnen steigerten in den letzten 20 Spielminuten ihr Konterverhalten, sowie ihre Konsequenz im Abschluss und hatten dann auch das Glück des Tüchtigen. Als der erste Wurf und auch der erste Abpraller von der Schwedter Torfrau noch abgewehrt werden konnte, nutzte Annett Hanke den zweiten Abpraller zum Torerfolg. Die FSV-Damen bauten ihre Führung in dieser Phase unter anderem durch 4 sicher verwandelte 7-Meter durch Christin Wolff aus. (20.Minute 17:12)
Hervorzuheben ist auch die starke Leistung der Finowfurter Torfrau und eigentlichen Feldspielerin Claudia Pelzer, die durch etliche Paraden der Mannschaft einen starken Rückhalt bot und in der gesamten 2.Halbzeit nur 3 Gegentore zuließ.
Dieser geschlossenen Mannschaftsleistung hatte der SSV Schwedt schlussendlich nichts mehr entgegenzusetzen und so gewann der FSV die Partie verdient mit 21:13 und konnte sich gemeinsam mit den vielen Fans über den zweiten Heimsieg freuen.
Trainer Lutz Wollgast nach dem Spiel: „Mit der zweiten Halbzeit war ich sehr zufrieden.“
Am kommenden Samstag, den 19.11.11 um 17 Uhr treffen die Damen des FSV im Pokalspiel zu Hause auf den unbekannten Gegner Schlaubetal und wollen an die Leistung des vergangenen Spiels anknüpfen. Sie hoffen auch wieder auf die tatkräfige Unterstützung der Fans.

 FSV: C. Pelzer (Tor), A. Brenmöhl (1), Ch. Wolff (8/6), C. Berndt, A.Hanke (1), C. Döhring (5/1), C. Braun, L. Garbe (6/1), F. Lübge, C. Fengler, J. Marusczyk

Erster Heimerfolg brachte 2 Punkte

An einem außerplanmäßigen Spieltag, Freitag den 04.11.11, der Verbandsliga

Nord trafen die Damen des Finowfurter SV in eigener Halle auf den HSV Falkensee II und konnten am Ende mit einem 17:14 Sieg zwei wichtige Punkte einholen.
Für dieses Spiel hatten sich die Schorfheiderinnen viel vorgenommen und ein erster Heimsieg sollte endlich greifbar werden. Doch die anfängliche Nervosität spiegelte sich sowohl in der Deckung als auch im Angriff wieder. In der Abwehr wurde durch ein zu spätes Unterbinden der Abspiele und nicht rechtzeitiges Heraustreten zum Gegner einfache Treffer aus dem Rückraum zugelassen (0:1, 0:2, 0:3). Im Angriff verfiel Finowfurt wieder in ihr altes Muster und es wurden gute Torchancen nicht genutzt. Zahlreiche Würfe aus dem Rückraum von Christin Wolff und Luise Garbe landeten am Pfosten oder an der Latte.
Die Gäste aus Falkensee konnten sich durch gute Rückraumaktionen und Anspielen an den Kreis weiter absetzen (4:7, 4:8, 4:9). Die Schorfheiderinnen liefen immer wieder einem Rückstand hinter her und somit stand es zur Halbzeit 6:10 für die Gäste aus Falkensee.
Doch mit der zweiten Hälfte des Spiels begann die stärkste Phase des FSV.
Der in der Pause angesprochene "Kampfgeist" war jetzt deutlich zu spüren und die Gastgeberinnen kämpften sich Tor um Tor heran (7:11, 8:11, 9:11). Auch die Deckung stand jetzt viel sicherer und man hatte sich auf das Kreuzen der Gäste eingestellt, so dass einige Rückraumwürfe durch einen guten Block von Conny Berndt und Annett Hanke abgewehrt wurden. Durch einfache, aber druckvolle Spielzüge und einer deutlich besseren Wurfeffektivität gelang es den FSV-Damen in der 50. Minute den Ausgleich zu erzielen (14:14). Auch Ersatztorfrau Claudia Pelzer, für die verletzte Linda Janz, zeigte trotz Trainingsrückstand eine sehr gute Leistung und ließ in der gesamten zweiten Spielhälfte nur noch 4 Tore zu. Die Schorfheiderinnen wollten nach dieser Aufholjagd unbedingt den ersehnten Erfolg und erzielten über Tore von Luise Garbe, Anne Brenmöhl und Christin Wolff, einen 17:14 Sieg. Die Finowfurter Damen und ihr Trainer Lutz Wollgast freuten sich trotz eines mäßigem Spiels und erneuter schlechter Chancenverwertung über diesen Sieg. Die Mannschaft möchte sich auch für den Einsatz der B-Jugendspielerin C. Fengler bedanken und hofft auch zukünftig auf ihre Unterstützung.Am Samstag, den 12.11.11 kommen um 15 Uhr die  Damen des SSV PCK 90 Schwedt in die Hans Wendt Sporthalle. Die Finowfurterinnen hoffen auf die kräftige Unterstützung der Fans.

FSV: C. Pelzer (Tor), A. Brenmöhl (4), Ch. Wolff (6), C. Berndt, A. Hanke (1), C. Döhring (2), C. Braun, L. Garbe (4), F. Lübge, C. Fengler

22.10.2011
Grünheider SV : Finowfurter SV 23:17

erneute Niederlage

Im Auswärtsspiel der Verbandsliga Nord waren die Damen des Finowfurter SV zu Gast beim Grünheider SV. Die Schorfheiderinnen plagen derzeit Personalsorgen, aufgrund von Krankheit, Studium und dem Komplettausfall von Nadine Weber für die gesamte Saison steht den Damen des FSV eine schwere Spielzeit bevor. Für etwas Entlastung sorgt einzig die Nachricht, dass Annett Hanke nach Kreuzbandriss wieder einsetzbar ist.  Unter diesen Vorzeichen reiste das Team mit nur zwei Auswechselspielerinnen nach Grünheide. Torfrau Anne Brenmöhl wurde zur Feldspielerin umfunktioniert und auch Neuzugang Franziska Lübge erhielt erstmals längere Spielzeit um sich zu beweisen.

Die Gastgeberinnen aus Grünheide waren mit 14 Spielerinnen voll besetzt und hoch motiviert, das Spiel in eigener Halle zu gewinnen.
Entsprechend schnell gingen sie in Führung (2:0). Doch Finowfurt hielt dagegen. Annett Hanke verwandelte nach einem groben Foul an Christin Wolf den ersten Siebenmeter. Die erste Hälfte verlief recht ausgeglichen. Die Gastgeber legten vor Finowfurt blieb dran, nutzte aber selber die erneut zahlreichen Chancen von den Außenpositionen nicht, um selbst in Führung zu gehen und sich abzusetzen. Auch Torfrau Linda Janz agierte bei einigen Würfen von Außen unglücklich und ließ die kurze Ecke offen, was die Grünheiderinnen eiskalt zu Torerfolgen nutzten.
Zur Halbzeit stand es 12:10 für die Gastgeber.
Die zweite Hälfte begann zerfahren. Auf beiden Seiten wurden die Bälle weggeworfen. Dann begann die stärkste Phase des FSV. Die Damen erkämpften sich über Tore von Luise Garbe, Anne Brenmöhl und Christin Wolf eine 14:12 Führung und hatten Mitte der zweiten Hälfte das Spiel eigentlich im Griff. Doch erneut wurden klarste Chancen ausgelassen. Christina Döhring scheiterte beim schnellen Angriff nach vorherigem guten Durchsetzens an der Torfrau, die Torwürfe der Außenspielerinnen waren weiterhin unplatziert und Christin Wolf traf zweimal nur die Latte. In der Deckung wurde es den Grünheiderinnen oft zu einfach gemacht und so kamen sie erneut auf 15:15 heran. In der 46. Minute wurde Luise Garbes Versuch einen Tempogegenstoß der Gastgeberinnen zu unterbinden mit der roten Karte bestraft.
Trotzdem kämpften die Barnimerinnen weiter, doch dann der nächste Schock, Annett Hanke sah nach ihrer dritten Zeitstrafe, die völlig unnötig, aber berechtigt war, ebenfalls die rote Karte. Somit war klar, dass die Finowfurterinnen bis zum Ende der Partie, es waren noch 12 Minuten zu spielen, keine Auswechselmöglichkeit mehr haben würden.
Die Abstimmung in der Deckung der Gäste war nun erheblich gestört und die Grünheiderinnen ließen sich nicht lange bitten und verwandelten ihre Würfe aus der zweiten Reihe sicher. Der erste Treffer von Franziska Lübge änderte auch nichts mehr an der  23:17 Niederlage für den FSV. Am Ende waren die Gastgeberinnen aus Grünheide cleverer.

Finowfurter SV mit:  Linda Janz (Tor), Christin Wolff (8/4), Annett Hanke (1/1), Christina Döhring (2), Anne-Ch. Brenmöhl (2), Luise Garbe (3), Conny Berndt, Julia Marusczyk, Franziska Lübge (1)
 
 
1.10.2011,  
Finowfurter SV : HSG Fredersdorf / Petershagen 14:19

Erneut schwache Partie mit schlechter Chancenverwertung

(cb) In der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV am Sonnabend in eigener Halle auf den HSG Fredersdorf / Petershagen und gaben erneut zwei Punkte ab, weil die Torchancen nicht genutzt wurde.
Schon das Endergebnis von 14:19 zeigt, dass sich Finowfurt schwer mit dem Tore werfen tat. Doch was die Schorfheiderinnen an diesem Samstag an Chancen
ausließen, ist schwer nachvollziehbar. Von Beginn an spielte Fredersdorf / Petershagen ein schnelles und erfolgreiches Handballspiel mit vielen Kontern und guten Pässen. Die 0:1 Führung der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Die Spielerinnen des Finowfurter SV mühten sich durch Kombinationen und schnellem Spiel zu Torerfolgen (1:2; 1:3; 2:3). Doch auch viele technische Fehler, speziell bei den Zuspielen bzw. der Ballkontrolle vor dem Gästetor, bestrafte Fredersdorf/Petershagen rigeros mit Kontern (4:6; 4:7; 4:8) und bauten so ihren Vorsprung aus. Somit endete die erste Halbzeit mit einer kleinen Führung von 5:8 für den HSG Fredersdorf / Petershagen.

Auch nach der Halbzeitpause liefen die Schorfheiderinnen dem Rückstand hinter her, nicht weil der Gegner so stark war und man keine Chance hatte, sondern weil sie nicht in der Lage waren das Tor zu treffen. Die gegnerische Torfrau wurde stattdessen mit unplatzierten Würfen berühmt geworfen oder der Ball landete direkt im Aus. Auch die Querpässe wurden häufig unterbunden und postwendend bestraft. Doch noch wollten die Wollgast Damen das Spiel nicht aufgeben und kämpften sich über Kombination zurück (6:9; 7:9). Die Gegnerinnen ließen sich dadurch nicht beeindrucken und ihnen gelang immer wieder einfache Tore. Linda Janz im Tor des FSV verhinderte durch gute Paraden einen höheren Rückstand, aber Finowfurt war wieder nicht in der Lage die Wurfschwächen abzustellen und so konnte am Ende die bittere Niederlage von 14:19 nicht verhindert werden.
Trainer Wollgast nach dem Spiel: „Es gibt nicht viel zu sagen. Chancen hatten wir genug. Wenn die Damen diese  Möglichkeiten nutzen, ist alles in Ordnung und wir müssen uns nicht quälen. Wer jedoch das Tor nicht trifft, kann auch nicht gewinnen.“

Hier müssen die Damen ansetzen um in den kommenden Spielen nicht erneut Punkte zu vergeben. Den nächsten Spieltag bestreiten die Finowfurterinnen auswärts am 22.10.2011 in Grünheide.

FSV: St.Schulz, L.Janz (Tor) – J.Marusczyk, Cl.Pelzer, L.Garbe (3/1), A.Brenmöhl, C.Braun, Ch. Wolff (5/1), Ch. Döhring (2/1); A. Hanke (2); F. Lübge; C.Berndt (2)
 
24.09.2011,
HC Hennickendorf – Finowfurter SV 12:19
 
Erster Sieg im zweiten Spiel
 
Schorfheide (clp). Mit einem deutlichen 19:12 Sieg und den ersten 2 Punkten für die neue Saison kehren die Finowfurter Damen vom HC Hennickendorf zurück.
Nach einem misslungenen Saisonauftakt wollten und konnten die Frauen vieles besser machen. Von Beginn der Partie an gingen die Gäste in Führung und konnten diese durch gut eingestelltes Abwehrverhalten und eine
glänzend aufgelegte Linda Janz im Tor ausbauen (2:1, 5:2, 10:6). Die Deckung stand sicher, es gelang ihr immer wieder Abspiele zu unterbinden, die jedoch selbst nicht ausreichend zum Konter genutzt werden konnten.  In
der Halbzeit deutet Trainer Wollgast darauf hin diese Chancen besser zu nutzen. Auch die eigenen Chancenverwertung stand wieder im Gespräch, denn die FSV-Damen ließen erneute klarste Torchancen aus.
In Halbzeit 2 wurde vermehrt auf Konter und klare Aktionen durch Finowfurt wertgelegt.
Spielerisch aber auch kämpferisch nahm keine Mannschaft den Druck aus der Partie, sodass trotz klarer Führung (12:7) die Partie spannend und schnell blieb. Hennickendorf konnte zwar über Konter und 7 Meter Torchancen
erarbeiten, doch scheiterten häufig an der Finowfurter Torfrau, während Finowfurt selbst seine Konter effizienter als im letzten Heimspiel nutzen konnte. In den letzten Minuten nahm Finowfurt dann etwas das Tempo aus dem
Spiel und Hennickendorf konnte mit 3 Toren in Folge auf den Endstand von 19:12 verkürzen.
Somit steht der erste Sieg für die Schorfheiderinnen zu Buche. Am kommenden Samstag, den 1.10. soll nun in eigenen Halle beim Spiel gegen HSG Fredersdorf um 15 Uhr den Fans ein gutes Spiel geboten und möglichst zwei weitere Punkte eingefahren werden.
Finowfurt mit: L.Janz, J.Marusczyk (2/1), C.Berndt, O.Ulshöfer (2), C.Pelzer (1), L.Garbe (3), A.Brenmöhl (1), C.Braun, C.Wolff (5/3), C.Döhring (3), F.Lübge, A.Hanke (2/1)
17.09.2011
Finowfurter SV – SV Eichstädt 12:17 (7:8)

Finowfurterinnen verpatzen Saisonauftakt

(acb) Am Sonnabend sind die Finowfurter Damen in heimischer Halle mit einer Niederlage in die neue Verbandsligasaison gestartet. Der FSV verpatzte das Spiel gegen den SV Eichstädt und ging mit einer 12:17 Niederlage vom Parkett.
Während der Vorbereitung galt es für die Mannschaft nicht nur an der individuellen Kondition und Technik zu arbeiten, sondern vor allem die personellen Veränderungen zu verarbeiten. Das erste Saisonspiel sollte somit zur Standortbestimmung für den neu formierten FSV werden.
Die Finowfurter setzten die ersten Akzente im Spiel und gingen schnell mit 2:0 in Führung. In der Folge entwickelte sich eine Partie zweier Teams auf Augenhöhe. Finowfurt ließ zwar zahlreiche Chancen durch schlecht platzierte Torwürfe aus, agierte aber in der Deckung sicher, so dass Eichstädt auch nur durch Siebenmeterentscheidungen zu Torchancen kam. So stand es nach einer Viertelstunde 4:3 für den Gastgeber. In der Folge wurden zwei Spielerinnen des FSV mit Zeitstrafen vom Feld gestellt und Eichstädt nutzte die nummerische Überzahl um mit 4:6 in Führung zu gehen. Die Barnimerinnen kämpften sich wieder heran und beim 7:8 Halbzeitstand aus Finowfurter Sicht war noch nichts entschieden.
Nach der Pause setzte sich die schlechte Wurfqualität der Finowfurter fort, während der Gast aus Eichstädt jetzt auch aus dem Feld heraus traf und sich auf 7:11 absetzte. Beim 9:11 hatte der FSV noch einmal die Möglichkeit das Spiel zu drehen, aber der Trend der vorangegangenen 45 Minuten setzte sich fort und den Finowfurterinnen gelang es nicht den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Am Ende mußten sich die Damen dem SV Eichstädt mit 12:17 verdient geschlagen geben.
In einer Woche gilt es für den FSV in Hennickendorf die Torchancen besser zu nutzen und das Zusammenspiel weiter zu verbessern.

FSV: St.Schulz, L.Janz (Tor) – S. Liebold, J.Marusczyk, O.Ulshoefer, Cl.Pelzer (1), L.Garbe (3), A.Brenmöhl, C.Braun, Ch. Wolff (6), Ch. Döhring (2)
 

 

Saison 2010/2011

Finowfurter SV- HC Hennickendorf 16:15 (10:6)

Mit Sieg zum Vizemeister

(acb) Das letzte Punktspiel der Saison bestritten die Finowfurter Handballerinnen vor heimischer Kulisse gegen den HC Hennickendorf. Dabei traf der Tabellenzweite Finowfurt auf den Tabellendritten. Rein rechnerisch hätten die Gäste dem FSV den 2. Rang noch streitig machen können, hätten dazu aber  mit 25 Toren Unterschied gewinnen müssen. Der FSV wollte die Schmach des unnötigen Punktverlustes in Eichstädt am letzten Wochenende vergessen machen und sich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden.
Die Gäste aus Hennickendorf konnten in den ersten Minuten die Führung für sich beanspruchen 2:3.
Ab der 10. Minute stand die Finowfurter Abwehr sicherer und die Gastgeber konnten sich auf 7:3 absetzen. Eine Vorentscheidung konnten die Barnimerinnen nicht erzwingen. Wieder  wurden zahlreiche sichere
Torchancen nicht verwertet und der Gegner durch Fehlpässe zum Kontern eingeladen. So führte der FSV zwar zur Pause 10:6, wußte aber, dass noch 30 Minuten zum Sieg zu spielen waren. Nach der Pause verteidigten beide
Abwehrreihen sehr gut, so dass nur wenig Torchancen zugelassen wurden. Finowfurt hielt bis zum 13:9 die vier Tore Führung, erzielte dann aber bis zur 53. Spielminute keinen weiteren Treffer mehr. Hennickendorf verkürzte
den Abstand und profitierte dabei von der Abschlussschwäche der Finowfurterinnen. Mit dem 13:14 übernahmen die Gäste die Führung, aber Jenny Lehmann gelang es, die Gästetorhüterin zu überwinden und den
Ausgleich zu erzielen. Finowfurt wollte unbedingt diese beiden Punkte, in der Abwehr wurde jetzt verbissen um jeden Ball gekämpft. Luise Garbe erzielte den Führungstreffer zum 15:14. Nach erneutem Ballgewinn in der Abwehr  landete der Finowfurter Wurf an der Latte des gegnerischen Tores, den Abpraller verwandelte Christin Wolff zum 16:14 in der 57. Spielminute. Dem Gast gelang der schnelle Anschlusstreffer zum 16:15 und Finowfurt
vergab im nächsten Angriff den Ball. Der Gastgeber hatte noch das Spiel vom letzten Wochenende im Kopf, wo in der letzten Minute der Sieg verschenkt wurde. Gegen Hennickendorf erkämfpte die Abwehr mit Erfolg 20 Sekunden vor Schluß der Partie den Ballbesitz. Leichtfertig wurde dieser wieder verspielt, so dass der Gast 10 Sekunden vor dem Abpfiff die Möglichkeit zum Ausgleich erhielt. Doch diesmal hatte der FSV mehr Glück und konnte beide Punkte verteidigen.
Die Finowfurterinnen krönten damit eine erfolgreiche Saison. Mit dem 2. Platz konnte man nach den zwischenzeitlichen Personalsorgen nicht rechnen, so dass nicht nur Trainer Lutz Wollgast mit diesem Ergebnis sehr zufrieden
ist. In den letzten Spielen konnten mit Sabine Liebold und Linda Janz zwei Nachwuchsspielerinnen ihre ersten Erfahrungen im Frauenteam sammeln. Sie haben sich gut in die Mannschaft integriert und können diese hoffentlich
in der nächsten Saison verstärken.
 
FSV: Stefanie Schultz, Linda. Janz, A.-Christin Brenmöhl, Nadine Weber (4), Jlia Maruszyk (1), Conny Berndt (1), Oda Ulshöfer , Jenny Lehmann (1), Christina Döhring, Claudia Pelzer, Luise Garbe (1), Sabine Liebold (3), Corinna Braun, Christin Wolf (5)
 
2.04.2011
SV 1949 Eichstädt : Finowfurter SV 19:19

 
Sieg verpatzt

(nw) Im letzten Auswärtsspiel der Rückrunde der Verbandsliga Nord waren die Frauen des Finowfurter SV zu Gast beim SV 1949 Eichstädt. Die Partie gegen den Tabellensiebten endete nach einem katastrophalem Spiel mit einem
Unentschieden 19:19 (9:8).
Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende in Liebenwalde, wollten die Finowfurter Damen im vorletzten Spiel der Saison an die gute Leistung anknüpfen und bereits den 2.Platz der Liga sichern. Doch was sie dann
boten, muss als schlechteste Partie der Saison gewertet werden. Von Beginn an nutzten die Gastgeberinnen Unstimmigkeiten und Nachlässigkeiten der Finowfurter Abwehr über druckvolle  Angriffe und gingen mit 3:1 in Führung. Finowfurt glich zwar postwendend aus (5:5), dies hielt aber nicht lange an. Die FSV Damen machten es den Gegnerinnen leicht, denn durch zählreiche Abspielfehler und ungenutzte 100%ige Torchancen gelang Eichstädt zur Halbzeitpause die Führung (9:8). Auch nach der Halbzeitpause liefen die Schorfheiderinnen immer wieder
einem Rückstand hinter her, nicht weil der Gegner so stark war und man keine Chance hatte, sondern weil sie nicht in der Lage waren das Tor zu treffen. Die gegnerische Torfrau wurde stattdessen mit unplatzierten Würfen berühmt geworfen oder der Ball landete direkt im Aus. Auch die Querpässe wurden von den Oberkrämerinnen oft unterbunden und postwendend bestraft. Dann stellte Trainer Wollgast die Deckung um und Luise Garbe nahm eine starke Angriffsspielerin von Eichstädt in Manndeckung. Finowfurt kam zum Ausgleich. (15:15) Nun gelang dem FSV erstmals die Führung. Doch statt jetzt Ruhe ins Spiel der Gäste einzog, wurde weiterhin unkonzentriert und überhastet gespielt.
Eichstädt ließ sich nicht abschütteln und konnte hauptsächlich über Siebenmeter ausgleichen. Bezeichnend für das Finowfurter Spiel war die letzte Minute. Finowfurt lag mit 19:18 in Führung, Eichstädt war in Ballbesitz und versuchte den Ausgleich zu erzielen. Doch Linda Janz konnte den Ball halten und Finowfurt hatte prinzipiell alle Zeit der Welt einen
letzten Angriff  zu spielen, doch statt dies zu tun, wurde der Ball nach
Unkonzentriertheit und Missverständnis ins Aus geworfen. Der Gegner ließ sich nicht lange bitten und konnte erneut über einen Siebenmeter den
Ausgleich erzwingen. Doch noch waren einige Sekunden zu spielen und die Schorfheiderinnen wurden ihrerseits ebenfalls nur unfair am Wurf gehindert. Siebenmeter. Leider konnte diese Chance erneut nicht genutzt
werden. Ein direkter Freiwurf in der letzten Sekunde für Eichstädt blieb ohne Folgen für den Spielstand und so endete das Spiel mit 19:19.
Die Damen des FSV dürfen mit diesem Ergebnis und dieser Leistung nicht zufrieden sein, denn am nächsten Sonntag wartet im finalen Endspiel der Saison ein echter Kracher auf die Damen des Finowfurter SV. Der direkte
Tabellennachbar HC Hennickendorf wird dann zu Gast sein und den Schorfheiderinnen alles abverlangen.
Anpfiff ist am 10.04.11 um 14:00 Uhr in der Hans-Wendt-Sporthalle Finowfurt. Die Frauen würden sich über die Unterstützung der Fans freuen und wollen sich möglichst mit einem Sieg in die Spielpause verabschieden.

FSV mit: Anne-Christin Brenmöhl, Linda Janz (Tor), Nadine Weber (6/2), Conny Berndt, Jenny Lehmann (1), Annett Hanke (1), Claudia Pelzer, Christina Döhring, Julia Marusczyk, Christin Wolff (8/3), Oda Ulshöfer (1), Luise Garbe (2), Sabine Liebhold, Corinna Braun


27.03.2011
Torreiche Partie brachte Auswärtssieg

(cw) In der Verbandsliga Nord mussten die Damen des Finowfurter SV am vergangenen Sonntag in Liebenwalde antreten. Die Partie der Kreisnachbarn versprach in der Vergangenheit immer eine besondere Spannung und die
FSV-Damen wollten unbedingt zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Der Start in eine vielversprechende Begegnung begann mit hohem Tempo beider Mannschaften. Die sonstige Anfangsnervosität war bei den Finowfurter Damen nicht zu spüren und das Wollgast-Team ging mit 1:2 in Führung. Dieser Führung folgte aber sofort der Ausgleich (2:2) durch den Gastgeber. An diesem Tag trafen einfach zwei gute Mannschaften aufeinander und keine der beiden Teams konnte sich in der ersten Hälfte entscheidend absetzen (5:5, 5:6, 6:6).
Das Angriffsverhalten der FSV-Damen war gut strukturiert und durch einige Kombinationen und Konter kamen sie zum
Torerfolg. Doch auch der TSG Liebenwalde war sehr konzentriert, nutzte jede Deckungsschwäche der Gäste und erspielte sich durch einfache Rückraumtore eine 12:10 Führung. Diese kurze Schwächephase der Schorfheiderinnen währte aber nicht lange und durch das effektive Nutzen klarer Torchancen glich der FSV wieder auf 13:13 aus. Zur Halbzeitpause konnte sogar noch eine 13:15 Führung erspielt werden.
Trainer Lutz Wollgast forderte weiterhin eine hohe Konzentration in der Deckungsarbeit. „Es muss auch mal ein Ball geblockt werden, um dann über die zweite Welle zu einfachen Torerfolgen zu gelangen“, so die Worte des Trainers in der Pause. Im Angriffsverhalten forderte er mehr Druck und das grade auf die Lücken gegangen wird, um nicht durch unkonzentrierte Querpässe die TSG zum Kontern einzuladen.
Die FSV-Damen nahmen sich die Worte zu Herzen und agierten zu Beginn der zweiten Hälfte, sowohl in der Abwehr, wie auch im Angriff sehr konsequent und erspielten eine 5-Tore-Führung (13:18). Doch die anfangs erwähnte
Spannung ließ einfach nicht nach und die Liebenwalderinnen erkämpften sich wieder den Ausgleich (20:20).
Im gesamten Spielverlauf wurden viele Tore, auf beiden Seiten, durch Strafwürfe (Sieben-Meter) erzielt. Nadine Weber
verwandelte allein 7 von 9 Strafwürfen für den FSV. Die Chancenverwertung war deutlich besser als in den vergangenen Spielen. Mit viel Kampf und Durchsetzungsvermögen erspielte sich der FSV wieder die Führung (25:24, 27:24). Die Schorfheiderinnen zeigten eine geschlossene gute Mannschaftsleistung und gaben die Führung in der Endphase dieser Partie nicht mehr ab. Verdient gewann der Finowfurter SV mit 28:25.
Erwähnenswert ist auch die herausragende Leistung von Annett Hanke, die mit 8 Treffern, davon überwiegend wichtige Rückraumtore, einer der besten Torschützinnen in dieser Partie war. Und auch Stefanie Schultz glänzte mit
vielen guten Paraden und hielt ihre Mannschaft, vor allem in der zweiten Hälfte, im Spiel.
Die Mannschaft möchte sich auch bei den mitgereisten Fans für die großartige Unterstützung bedanken.
Am kommenden Samstag, den 02.04.11 um 18 Uhr müssen die Damen des FSV auswärts gegen den SV 1949 Eichstädt antreten und wollen an die Leistung des vergangenen Spiels anknüpfen.

FSV: S.Schultz (Tor), A. Brenmöhl (Tor), N. Weber (9/7), C.Wolff (4/1), C. Berndt, O.Ulshöfer (1), A. Hanke (8), J. Lehmann (1), C. Döhring (2), C.
Pelzer, L. Garbe (3), S. Liebold


19.03.2011
Finowfurter SV : HSG Fredersdorf / Petershagen 19:17 (14:8)

Erste Hälfte Grundstein für Sieg
(ah) In der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV in eigener Halle auf die HSG Fredersdorf / Petershagen und konnten einen weiteren Sieg mit 19:17 verbuchen.
Fredersdorf begann mit einer sehr offensiven 4:2 Deckung und wollte den Finowfurter Angriff damit sofort unter Druck setzen. Doch die Gastgeberinnen ließen sich nur kurz beeindrucken (1:2) und stellen sich schnell auf diese Deckungsvariante ein. Durch viel Bewegung und konsequentes „Auf-die-Lücke“ gehen, kamen die FSV-Damen zu Toren (3:3, 6:3). Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und kamen durch Würfe aus der zweiten Reihe wieder heran. (6:5) Unbeeindruckt antworteten die Schorfheiderinnen mit Kontern oder der zweiten Welle und zogen bis zur Halbzeit auf 14:8 davon.
Trainer Lutz Wollgast forderte in der Halbzeitpause eine stabilere Deckungsarbeit, bei der nicht der Kontakt zur ballführenden Gegnerin gescheut werden sollte.  Außerdem forderte er erneut, eine konsequentere Nutzung der klaren Torchancen, denn auch hier ließen die Finowfurterinnen in der ersten Hälfte wieder etliche Möglichkeiten aus.

Die Gäste kamen mit einer umgestellten Deckung aus der Kabine und versuchten über Kombinationen Tore zu erzielen. Die FSV-Damen spielten nun ebenfalls ihre gewohnten Angriffsvarianten und hielten die Gäste auf Distanz. (14:10, 17:11). Auch die gute Torwartleistung von A. Brenmöhl hatte wesentlichen Anteil an dem deutlichen Vorsprung. Doch dann schlichen sich bei Finowfurt auf Grund des Kräfteverzehrs Unkonzentriertheiten ein,  die HSG nutze die sich bietende Chance und verkürzten den zwischenzeitlichen 7-Torevorsprung auf 18:15.
Dann stand Finowfurt plötzlich nach zwei Zeitstrafen, darunter eine gegen die Bank nur noch mit 4 Spielerinnen auf dem Feld. Die Devise für die letzten Minuten lautete bei den Barnimerinnen den Sieg nicht mehr aus den Händen zu geben, was schließlich auch mit 19:17 gelang.
Trainer Wollgast nach dem Spiel: „Wieder einmal haben wir etliche Chancen liegen gelassen, uns aber über die gute Leistung der ersten Hälfte in diesem Spiel behauptet. Es gibt Etliches, was wir im Training besprechen werden, aber nun freuen wir uns erst einmal über den Sieg.“
Am 27.03.2010 fahren die Finowfurter Frauen nach Liebenwalde und werden das verlegte Spiel vom Januar nachholen. Los geht es um 11 Uhr.

FSV mit: A. Brenmöhl (Tor), N. Weber (6/2), C.Braun, L.Garbe (5), A. Hanke, C. Berndt, C.Wolff (3/1), C. Döhring (5), J.Marusczyk


13.03.2011
Grünheider SV : Finowfurter SV 14:17

Erneut schwache Partie mit schlechter Chancenverwertung

Im Auswärtsspiel der Verbandsliga Nord waren die Damen des Finowfurter SV zu Gast beim Grünheider SV. Die Schorfheiderinnen schienen nicht nur von der Papierform her gegen den Tabellenvorletzten favorisiert, sondern man hatte auch das Hinspiel deutlich gewonnen. Doch Trainer Wollgast warnte seine Damen bereits vor Beginn der Partie vor dem vermeintlich schwächeren Gegner, denn in den letzten Spielen konnte Grünheide einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Nach gutem Beginn und einer schwächeren zweiten Hälfte gelang den Finowfurter Damen ein hart erkämpfter 17:14 Sieg.

Die Barnimerinnen begannen im Sonntagsspiel konzentriert und kamen über Spielzüge und einer sicheren Deckung zu einer 6:1 Führung. In dieser ersten Halbzeit hatten die Grünheiderinnen wenige Chancen gegen die gut verschiebende Deckung, die nur selten Freiräume ließ. Doch Finowfurt verfiel im Angriff wieder in alte Muster – es wurden gute Torchancen erspielt, aber nicht konsequent verwertet und so stand es zur Halbzeit gerade einmal 8:3 für die Gäste aus dem Barnim.
Die Grünheiderinnen kamen besser aus der Kabine und verkürzten auf 7:10. Die Gastgeberinnen hatten ihre Deckung umgestellt und deckten nun aggressiver. Die Finowfurterinnen hatten weniger Räume und wurden ab und an zu unvorbereiteten Würfen gezwungen. Doch wieder einmal wäre das nicht unbedingt das Problem, denn Finowfurt erspielte  sich etliche 100% Chancen, diese nicht genutzt wurden. (12:10 für die Gäste) Grünheide witterte Morgenluft und wollte nun mit der Brechstange den Ausgleich erzielen, doch das ließen die Schorfheiderinnen nicht zu. Die im Aus landenden oder in der Deckung abgefangenen Bälle führten über schnelle Angriffe  zu Toren. Die Gäste verschafften sich über diesen Zwischenspurt wieder etwas Luft und sorgten für die Vorentscheidung (16:10).  
Grünheide hatte sich noch nicht aufgegeben und konnten am Ende noch das Ergebnis ein wenig kaschieren, doch Finowfurt nahm mit dem 17: 14 Sieg die zwei Punkte mit. Dem Finowfurter Spiel ist der häufige arbeits- und studiumsbedingte Trainingsausfall mehrerer Stammspielerinnen deutlich anzumerken und so freuten sich die Damen trotz mäßigem Spiel und erneuter schlechter Chancenverwertung über diesen Sieg.
Am Samstag, den 19.03.09 kommt um 15 Uhr die HSG Fredersdorf/Petershagen in die Hans Wendt Sporthalle. Die Finowfurterinnen hoffen auf die kräftige Unterstützung der Fans.
Finowfurter SV mit:  Anne-Ch. Brenmöhl und Linda Janz (Tor),
Christin Wolff (5/1), Annett Hanke, Christina Döhring (5), Claudia Pelzer (1), Luise Garbe (2), Sabine Lieboldt, Nadine Weber (4/2), Conny Berndt, Corinna Braun, Julia Marusczyk

 
26.02.2011 
Finowfurter SV : HSV Falkensee II 20 : 13

Im Spiel der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV auf den Tabellenletzten HSV Falkensee II und  konnten trotz einer mäßigen Leistung einen Heimsieg mit 20:13 (9:4) verbuchen.  Die Damen aus Falkensee begannen die Partie mit Würfen aus der zweiten Reihe, die sicher von der Deckung  geblockt bzw. von der Torhüterin des FSV gehalten wurde. Die nicht ausreichend aggressive Deckung des FSV's  ermöglichte es den Gegnerinnen durch viele Querpässe ihre Spielerin auf der Außenposition frei zu spielen und  die ersten Tore für die Havelländerinnen zu erzielen.
Die schlechte Torausbeute der FSV Damen, die sich schon zu Beginn der Partie abzeichnete, zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel.
Aus überwiegend sehr guten Wurfpositionen schafften es die Damen von Trainer Lutz Wollgast nicht ihre Chancen  sicher zu verwandeln. Auch die vielen Abpraller vom Tor landeten fast ausschließlich bei den Gästen aus
Falkensee.
Bei einem Halbzeitstand von 9:4, mit insgesamt 15 Fehlwürfen, ermahnte Trainer Wollgast in der Pause seine  Spielerinnen zu konzentrierteren Würfen.

Doch hingegen aller Anmerkungen des Trainers setze sich die Serie unkonzentrierten Spielens mit überhasteten Abschlüssen und Fehlpässen der Schorfheiderinnen auch in der zweiten Hälfte der Partie konsequent fort.
In der Mitte der zweiten Halbzeit erhielt die Kreisspielerin aus Falkensee, aufgrund der unkoordinierten Deckung  beim FSV, einige 7 Meter, die erfolgreich von ihrer Torhüterin verwandelt wurden. Somit kamen die Gäste noch  einmal auf zwei Tore (10:12) heran. Zum Ende der zweiten Halbzeit schaffte es der FSV jedoch, sich mit einem  ausreichenden Polster abzusetzen.
Trainer Lutz Wollgast war mit dieser Leistung seiner Spielerinnen unzufrieden: Die Mannschaft hat sich dem Niveau  des Gegners angepasst und nur 30% ihrer Möglichkeiten genutzt. Wir hätten heute einfach effektiver
sein müssen, gegen einen stärkeren Gegner hätten wir mit dieser Leistung sicher große Schwierigkeiten bekommen,  aber am Ende zählen die zwei Punkte.“
Die nächste Partie bestreiten die Finowfurter Frauen beim Grünheider SV am Sonntag, den 13.03.11 um 14.00 Uhr.

Finowfurt spielte mit: A. Brenmöhl (Tor), S. Schultz (Tor), N. Weber (7/1), C. Berndt, A. Hanke (3), C. Döhring (3/1),  L. Garbe (4), J. Lehmann (2), C. Braun (1), J. Marusczyk

19.02.2011
MTV Altlandsberg III : Finowfurter SV 19:14 (10:6)

Finowfurter SV verliert gegen Tabellenersten

Im Rückrundenspiel trat der FSV gegen den Tabellenführer in Altlandsberg an. Schon das Endergebnis zeigt, dass sich Finowfurt schwer mit dem Tore werfen tat. Doch was die Schorfheiderinnen an diesem Samstag an Chancen
ausließen, ist kaum nachvollziehbar. Von Beginn an spielte Altlandsberg ein schnelles und erfolgreiches Handballspiel mit vielen Kontern und guten Pässen. Die 0:1 Führung der Finowfurterinnen glich Altlandsberg aus und ging selbst mit 4:3 in Führung. Die FSV Damen hielten bis zur 15. Minute dagegen und der Ausgleich von 5:5 wurde gesichert. Altlandsberg setzte sich jetzt weiter ab und Finowfurt kassierte 5 Gegentore ohne selbst eins zu werfen (10:5). Finowfurt machte den Konterspieler von Altlandsberg nicht fest und somit kassierten die Damen ein Tor nach dem anderen.
Auch die ausgespielten Torchancen von außen wurden nicht konsequent genutzt und somit hatte Finowfurt die schwierige Aufgabe den hohen Abstand wieder aufzuholen, was an den Kräften zehrte. Die erste Halbzeit endete mit einem Torestand von 10:6.
In der Pause hieß es viel Luft holen, um wieder ins schnelle Spielgeschehen zu kommen.
In der zweiten Halbzeit begann die Aufholjagt nur zögerlich, denn die Damen des Finowfurter SV schafften es nicht wieder ranzukommen, denn der Torabstand war zu groß. Finowfurt wurde nervös und agierte hektisch. Der Gegner wurde durch überhastete Aktionen zum Kontern eingeladen. Christin Wolff kassierte in der 48.
Minute die rote Karte, während einer Konteraktion von Altlandsberg. Erst kurz vor dem Abpfiff schaffte es Finowfurt wieder ins Spiel und zeigte durch einfache Pässe ein paar Torerfolge und kämpfte sich von 18:11 auf 18:14 wieder ran. Auch das sonst gut funktionierende Kombinationsspiel beim FSV kam in dieser Partie nicht in Gang. Dieses Spiel wurde nicht in der Deckung verloren, sondern im Angriff, da zahlreiche Fehlwürfe und auch verworfene Siebenmeter bzw. Abspielfehler dafür sorgten, dass Altlandsberg leichtes Spiel hatten. Die Mannschaften verabschiedeten
sich mit einem 19:14. Das nächste Heimspiel des Finowfurter SV ist am kommenden Samstag in der H ans-Wendt-Sporthalle um 15 Uhr gegen HSV Falkensee II.

FSV: A. Brenmöhl (Tor), S. Schultz (Tor), C. Pelzer, Ch. Wolff (3), C. Berndt (1), J. Lehmann (2), Ch. Döhring (3), L. Garbe (4), C. Braun, S. Liebold, J. Marusczyk (1)



Samstag, den 12.02.2011
Finowfurter SV - SSV PCK 90 Schwedt 16:12
Mit Willenskraft zum Arbeitssieg
 
 
(cpl) Am vergangenen Spieltag trafen die Damen des Finowfurter SV in
heimischer Halle auf den bis dato Tabellenzweiten der Verbandsliga SSV PCK
Schwedt und konnten sich am Ende verdient mit 16:11 durchsetzen.
Mit einem Sieg in dieser Partie würde der Finowfurter SV in der Tabelle an
Schwedt vorbeiziehen. Auch die unglückliche Hinrundenniederlage wurmte die
Gastgeber immer noch, so dass für diesen Spieltag nur gelten musste:
"Einfach alles besser zu machen als im Hinspiel", so der Trainer Lutz
Wollgast.
Die Partie begann mit einer verhaltenen auf beiden Seiten und nach 15
Spielminuten stand es nur 3:3. Es standen sich an diesem Tag zwei gut
abgestimmte Deckungsreihen gegenüber, die durch viel Beweglichkeit und
kompaktes Agieren wenige Torchancen zuließen.
Die Spielerinnen beider Mannschaften mühten sich durch Kombinationen und
schnelles Spiel zu Torerfolgen zu kommen, doch zu viele technische Fehler,
speziell bei den Zuspielen bzw. bei der Ballkontrolle verhinderten häufig
die Nutzung der klaren Chancen.
Bei den Finowfurter Damen funktionierte anfangs das sonst gute Konterspiel
noch nicht, so dass sich kein Team zur Halbzeit merklich absetzen konnte (7.6).
In der 2. Hälfte sollten sich die Schorfheiderinnen auf den Kampfgeist und
die klaren Chancen besinnen. Das Ziel waren die zwei Punkte.
Die Finowfurterinnen kamen gut aus der Pause, erkämpften sich durch starke
Blöcke in der Abwehr Bälle erkämpfen und diese konsequent per Konter in
Torerfolge umwandeln (11:6). Die Gäste versuchten mehr über den Kreis ins
Spiel zu kommen und verkürzten durch mehrere 7 Meter (12:10). Doch die
kurze Schwächephase wehrte nicht lange, die Mannschaft von Lutz Wollgast
kam über starke Einzelaktionen und viel Durchsetzungsvermögen zurück. Die
zahlreichen Fans konnten mit den Spielerinnen nach 60 Minuten einen Sieg
bejubeln. „Es war kein schönes Spiel. Wir hätten mindestens 22 Tore werfen
müssen, aber am Ende zählen die Punkte“, so der Damen-Trainer nach dem
Spiel.
Die nächste Partie bestreiten die Finowfurter Frauen beim Tabellenführer
MTV Altlandsberg III am Samstag, den 19.02. um 14.00 Uhr. Nach einer
knappen Niederlage in der Hinrunde (23:24) gilt es hier das volle
Potenzial der Mannschaft abzurufen.
Finowfurt spielte mit: A. Brenmöhl, S. Schultz, L. Janz (alle Tor), N.
Weber (4), J. Marusczyk, S. Liebold, C. Wolff (3/2), C. Berndt, A. Hanke
(1), C. Döhring (2), L. Garbe (1), C.Pelzer, J. Lehmann (3)



19.12.2010
HC Hennickendorf : Finowfurter SV 11:14
Arbeitssieg zum 4. Advent
(SC) Am 4. Advent trafen die Finowfurter Damen zum letzten Punktspiel des Jahres auf den HC Hennickendorf.
Der FSV reiste als Tabellenzweiter stark dezimiert mit nur 6 Feldspielerinnen und zwei Torfrauen zum Spitzenspiel gegen den Tabellendritten.
Die Partie war bis zum 7:7 sehr ausgeglichen, keine der Mannschaften konnte entscheidene Akzente setzen. Die Fehlerquote war auf beiden Seiten sehr hoch.
Finowfurt stellte sich dann besser auf den Angriff der Märkisch-Oderländerinnen ein, etliche Bälle wurden geblockt oder landeten direkt bei der Torfrau.  Finowfurt leistete sich zahlreiche technische Fehler, doch auch die Gegnerinnen wirkten an diesem Tag nicht richtig frisch.
Beim Stand von 8:10 wurden die Seiten gewechselt. In der Pause verlangte Trainer Lutz Wollgast weiter konzentriert
funktionierende Spielzüge zu spielen und so die Deckung des HC weiter in Bewegung zu bringen.  Auch die mangelnde Chancenverwertung war Thema in der Pausenansprache.
Die 2. Halbzeit, geprägt von den starken Abwehrreihen auf beiden Seiten, verlief sehr torarm.
Über 15 Minuten stand die Anzeigentafel auf 10:13. Die Gastegeber hielten sich nur mit 7m-Toren über Wasser und der FSV vergab abermals viele 100%ige Chancen, u.a. 4 Strafwürfe.
Im Angriff spielten die Schorfheiderinnen zu viel über die linke Seite, über die rechte Seite lief nicht viel zusammen. Doch das konnte der Gastgeber nicht nutzen, stattdessen gewann der FSV das Spiel am Ende
verdient mit 14:11.
Finowfurt: Stefanie Schultz (Tor), Anne-Ch. Brenmöhl (Tor), Jenny Lehmann
(1), Christin Wolff (2), Annett Hanke (1), Christina Döhring (2), Luise Garbe (3/2),
Nadine Weber (5)
 
5.12.2010

Finowfurter SV : SV Eichstädt 23:7
Einseitiges Spiel brachte den FSV-Damen Heimerfolg

Im letzten Heimspiel der Hinrunde der Verbandsliga Nord hatten die Frauen
des Finowfurter SV den Sportverein Eichstädt zu Gast. Die Ansprache von Trainer Lutz Wollgast vor dem Spiel hielt sich in Grenzen, Ziel war einfach nur alles besser zu machen als im letzten Pokalspiel. Das sollte eigentlich nicht schwer fallen

Demnach gingen die Wollgast-Damen mit großer Motivation in das Spiel und wollten mit einer guten Leistung überzeugen. Finowfurt begann mit sehenswerten Kombinationen und konnte den Ball sicher im gegnerischen Tor unterbringen. Sie konnten sich gleich in der Anfangsphase absetzen (1:0, 2:0, 3:0). Die Gäste aus Eichstädt waren im Angriff viel zu harmlos und so kamen sie erst in der 18. Minute zum ersten Torerfolg (7:1). Sie fanden kein Mittel gegen die gut organisierte Abwehr des Finowfurter SV und einer sehr gut haltenden Stefanie Schultz im Tor. Zur Halbzeitpause stand es 11:1 für die Gastgeberinnen. Der Trainer musste in der Pause nicht viel sagen, er verlangte aber, die sich bietenden Chancen besser zu nutzen und nicht verfrüht nachlässig zu werden und konzentrierter die zweite Welle zu spielen. Ziel war das Spiel schnell zu gestalten, da die Gäste keine Wechselmöglichkeiten hatten. Das FSV-Team setzte zu Beginn der zweiten Halbzeit den Gast weiter unter
Druck, offenbarte deren Schwächen in der Deckung und fand meist die sich bietenden Lücken (13:4, 14:4, 15:4). Die Angriffsvarianten der Gäste über Wechsel der Aufbauspieler den Kreis oder Außenspieler ins Spiel zu bringen, wurde schnell durchschaut und rigoros unterbunden.
Das resultierende schnelle und geforderte Umkehrspiel wurde aber leider oftmals sehr hektisch umgesetzt, was zu vielen technischen Fehlern bei den Schorfheiderinnen führte. Die Damen des FSV taten sich wieder einmal schwer mit der Nutzung ihrer sicheren Torchancen und vergaben einige gut herausgespielte Möglichkeiten. Die 30-Tore-Marke wäre heute jedoch leicht zu knacken gewesen. Dennoch hatten die Gäste aus Eichstädt zu keiner Zeit eine Chance das Spiel zu entscheiden. Am Ende gewannen die Finowfurterinnen die Partie verdient mit 23:7. Trainer Lutz Wollgast nach dem Spiel: „Trotz der schlechten Chanchenverwertung, freue ich mich über die konstante Verteilung der Tore und das alle Spielerinnen heute zum Einsatz kommen konnten. Prinzipiell bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft aber zufrieden.  Am Sonntag, den 19.12.2010 spielen die Damen des Finowfurter SV ,auswärts um 14
Uhr, im letzten Spiel der Hinrunde gegen den HC Hennickendorf. Die Frauen
würden sich über die Unterstützung der Fans freuen.
S. Schultz, A.-Ch. Brenmöhl (Tor), N.Weber (3), J.Lehmann (1), C.Wolff (5), A.Hanke (1), C.Döhring (5/1), L.Garbe(3) , C.Pelzer (5/2), C. Braun


21.11.2010
Pokal: HSG Fredersdorf/Petershagen - Finowfurter SV 17:11
 
Totalverweigerung im Angriff
 
(cp) Die Auslosung des Landespokals ergab für die Frauen des FSV ein Auswärtsspiel bei der gleichklassigen HSG Fredersdorf/Petershagen.
Nach dem wichtigen Sieg im vergangenen Punktspiel mussten sie sich  nun jedoch in der Giebelseehalle geschlagen geben. Nach einem desaströsen Angriffverhalten der Finowfurter Frauen steht das Pokalaus fest.
Die Zuschauer bekamen viele Konter und Strafwürfe zu sehen, die vor allem die Gastgeber zu einer schnellen Führung (7:2) verhalfen.
Von nun an rannte der FSV einem Rückstand hinterher,  der nicht mehr aufzuholen war.
Trotz großem Kampf und vieler Bemühungen gelang es den Damen nicht den Ausgleich zu erzielen. Über einen Zwischensprint kamen die Schorfheiderinnen wieder in Tuchfühlung (6:8), denn auch die Märkisch-Oderländerinnen waren nicht wirklich viel besser an diesem Tag, nutzen aber die Chancen ein wenig konsequenter. Die Aufholjagt kostete anscheinend zu viel Kraft um das Spiel entscheidend zu drehen. Aus einer, wie üblich soliden Deckungsarbeit gelang den Spielerinnen einfach nicht, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen und die hart erkämpften Chancen blieben so ein ums andere mal ungenutzt.
In einem hart umkämpften Spiel waren die Spielerinnen selber ihr größter Gegner, den sie an diesem Tag nicht bezwingen konnten. Nun haben die Damen des FSV eine kleine Spielpause, wollen aber im nächsten Heimspiel am 5.12.10 gegen Eichstädt zeigen, was sie wirklich können.
 
 
 
Finowfurt: A. Brennmöhl (Tor), J.Maruscyk, C. Wolff (1/1), C.Berndt, A.Hanke (2/1), C.Döhring (1), L.Garbe, J.Lehmann (6),C.Pelzer (1), C.Braun


6. Spieltag, 14.11.2010

HSG Fredersdorf / Petershagen : Finowfurter SV 14:18 (7:10)

(cb) Am 6. Spieltag der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV auswärts auf den HSG Fredersdorf / Petershagen und konnten nach einem kräftezährenden Spiel den 3. Sieg in Folge mit 18:14 verbuchen.
Es schien endlich einmal von Beginn an gut zu laufen gegen den aktuellen Tabellenzweiten  der Verbandsliga Nord.
Die sonstige Anfangsnervosität bei den Finowfurter Damen war nicht zu spüren und mit viel Kampfgeist gingen
die Schorfheiderinnen in die Sonntagspartie. Das Angriffsverhalten war gut strukturiert und durch gelungene
Kombinationen bauten die Barnimerinnen ihren Vorsprung aus (3:4, 3:5, 3:6, 3:7, 3:8) und setzten sich deutlich ab.
Doch plötzlich wendete sich die Partie und bei den Finowfurter Damen schlichen sich einige technische Fehler ein, die durch den Gastgeber schnell und rigeros mit Gegentoren bestraft wurden.
Fredersdorf/Petershagen wollte dieses Spiel nicht einfach aus der Hand geben und nutzen jede Deckungsschwäche des FSV um zu verkürzen. (5:10, 6:10, 7:10). Somit endete die erste Halbzeit mit einer kleinen Führung von
10:7 für die Finowfurterinnen.
Trainer Lutz Wollgast gab den Damen in der Halbzeit die Chance kräftig durchzuatmen. Für die zweite Hälfte lautete die Devise den Vorsprung weiter aufzubauen und einen Zweikampf nicht zu scheuen.
Nach Wiederanpfiff kamen die Gastgeberinnen über Kombinationen und schnelle Angriffe zum Torerfolg (8:10, 9:10). Den FSV-Damen gelang 10 Minuten kein Tor, doch trotz dieser schwachen Phase, gaben die Wollgast-Damen das Spiel nicht auf. Den Zuschauern wurde fortan ein spannendes und offenes Spiel geboten (9:11, 10:11: 10:12 und 11:12). Doch das Spiel änderte sich und es nahm an Härte zu, beinahe jede erfolgreiche Defensive der Gäste wurde durch die Schiedsrichter mit einer Zeitstrafe geahndet. Unbeeindruckt von dieser Situation und in deutlicher Unterzahl spielten sich die Damen des
Finowfurter SV einige Torchancen und 7-Meter heraus (11:12, 11:13, 11:14). An den Spielerinnen zog dieser spielerische Kraftakt nicht spurlos vorbei und wurde von den Gegnerinnen mit schnellem Kontern und leichtfertig
hergegebenen Bällen bestraft. Ständige Querpässe und das Festlaufen in der gegnerischen Abwehr sorgten nicht für den gewünschten Druck und somit tat man sich schwer das gegnerische Tor zu treffen. Durch die gute Torwartleistung von A. Brenmöhl, die etliche 100%ige Chancen und zwei 7-Meter des HSG unterbinden konnte, wendete sich das Blatt und die Frauen vom FSV erarbeiteten sich erneut eine klare Führung (12:14, 12:15, 12:16, 12:17) . 30 Sekunden waren noch zu spielen, Finowfurt hatte Ballbesitz und Trainer Wollgast nahm die Auszeit um den letzten Angriff abzustimmen.
Dieser führte zwar nicht zum gewünschten Erfolg, doch das Spiel war aus und die Schorfheiderinnen konnten nach aufopferungsvollem Kampf einen 18:14 Sieg feiern.
Am nächsten Wochenende, den 21.11.2010 um 16 Uhr treffen die Finowfurter Frauen in der zweiten Pokalrunde wieder auf die HSG Fredersdorf / Petershagen.
FSV mit: A.Brenmöhl (Tor), N. Weber (3), C.Braun, L. Garbe (3), A. Hanke (2), C. Berndt, C. Wolff (6/3), C. Döhring (4)

5. Spieltag, 6.11.2010
Finowfurter SV : Grünheider SV 30 : 19 (15:7)


Am Samstag, den 06.11.2010 empfingen die Damen des Finowfurter SV in eigener Halle den Grünheider SV und konnten trotz dünner Personaldecke am Ende einen verdienten 30:19 Sieg feiern.

Obwohl Trainer Lutz Wollgast arbeits- und urlaubsbedingt nur 8 Spielerinnen zur Verfügung standen, wollte man in eigener Halle an den letzten Erfolg anknüpfen und zwei weitere Punkte verbuchen. Bereits bei der Erwärmung bot sich ein ungewöhnliches Bild. Der Gegner war mit 13 Spielerinnen klar in der Überzahl, doch Finowfurt ließ sich davon wenig beeindrucken. Beide Gegner standen sich erstmalig gegenüber, so dass man sich anfangs abtastete. Grünheide markierte den ersten Treffer über einen Wurf aus dem linken Rückraum und Finowfurt glich postwendend aus. Bis zur 13. Minute war es ein ausgeglichenes Spiel, dann endlich gelang den Finowfurter Frauen durch einen Strafwurf die Führung (6:5). Nun stand auch die Deckung der Schorfheiderinnen kompakter und Anne Brenmöhl im Tor hatte sich besser auf die Würfe, hauptsächlich von den Außenpositionen, eingestellt. Dadurch nahm man den Grünheiderinnen etliche Bälle ab. Finowfurt schaltete schnell von Deckung auf Angriff und setzte seine Stärke, das Konterspiel konsequent ein. So konnten sich die Barnimerinnen mit (8:6, 10:6) auf 12:6 absetzen.
Die Gäste begannen nun mit den Entscheidungen der Unparteiischen zu hadern. Die Schiedsrichter unterbanden die Meckereien mit Zeitstrafen, so dass die Randberlinerinnen zum Ende der ersten Halbzeit nur noch mit 3 Spielerinnen auf dem Feld standen. Finowfurt nutzte die Überzahl zum 15:7 Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff ließen die Barnimereinnen ein paar klare Chancen liegen und erzielten erst in der 35. Spielminute das 16. Tor. Grünheide konnte diese kleine Schwäche nicht nutzen und ließ seinerseits auch einige gute Möglichkeiten aus. Die Gäste versuchten ihre mangelnde Spielqualität mit einer aggressiveren Deckung zu kompensieren und handelten sich erneut zwei Zeitstrafen ein. Finowfurt behielt die schnellen Angriffe bei und baute die Führung auf 29:15 aus. Das 30.Tor erzielte wieder Nadine Weber per 7-Meter.
In den letzten 10 Minuten der Partie ließen die FSV-Damen, aufgrund der nachlassenden Konzentration, ein wenig die Zügel schleifen und den Gästen gelang mit 3 einfachen Toren ein wenig Ergebniskosmetik.  Am Ende bejubelten die Finowfurter Spielerinnen gemeinsam mit den Fans einen hochverdienten Sieg.

Am kommenden Spieltag, den 14.11.2010 müssen die Schorfheiderinnen auswärts bei der HSG Fredersdorf/Petershagen bestehen.
FSV mit: A.Brenmöhl (Tor), N. Weber (8/4), J. Lehmann (5), L. Garbe (4), A. Hanke (1), C. Berndt, C. Wolff (6/1), C. Döhring (6)

4. Spieltag, 30.10.2010

HSV Falkensee : Finowfurter SV  15:31 (7:16)

Am 4. Spieltag der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV auswärts auf den HSV  Falkensee II und konnten nach zwei Niederlagen in Folge mit 31:15 einen sicheren Sieg verbuchen.
Die Finowfurterinnen wussten nicht, was sie zu erwarten hatten, denn Falkensee trat mit einer komplett anderen Mannschaft als im Vorjahr an. Die neu strukturierte Reserve bestehend aus der ehemaligen A-Jugend sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, zumal sich die FSV-Frauen ohne Trainer Lutz Wollgast beweisen mussten.
Die Partie begann sehr ausgeglichen, da die Havelländerinnen immer wieder die schwache Deckung mit Würfen aus der zweiten Reihe ausnutzten und ihre Chancen verwerteten (12. Minute 5:6).
Doch nachdem die Schorfheiderinnen ins Spiel gefunden hatten, zahlreiche Konter verwandelten und Kombinationen sicher durchspielten, konnten sie sich deutlich absetzen. (20. Minute 6:12)
Hervorzuheben ist die starke Torwartleistung von Stefanie Schultz, die etliche 100%ige Chancen des HSV vereitelte und jeden der insgesamt 4 Strafwürfe hielt.
Durch den deutlichen Vorsprung hatten die Barnimerinnen die Gelegenheit  komplett durchzuwechseln. Nadine Weber, beste Torschützin der Partie, war es vergönnt das 30. Tor zu verwandeln und somit in der Pflicht zu stehen, nach der nächsten Trainingseinheit einen Sekt auszugeben. Insgesamt lieferten die Finowfurter Damen mit einem schnellen und torreichen Spiel einen souveränen Sieg ab, wobei der Gegner jedoch kein Gradmesser für die kommenden Partien sein darf.
Zum nächsten Spiel am 6.11.10 um 15:00 in heimischer Halle möchten die Finowfurterinnen alle Fans herzlich einladen, sie bei ihrem Spiel gegen den Liganeuling Grünheide zu unterstützen.

3. Spieltag, 0.10.2010
Finowfurter SV – MTV Altlandsberg III   23:24 (15:13)
Fünfzehn torlose Minuten kosten möglichen Sieg

Im dritten Saisonspiel trat der FSV gegen den Tabellenführer aus Altlandsberg an. Nach der schlechten Leistung in Schwedt wollten die Finowfurterinnen sich wieder auf ihre Stärken besinnen.
Von Beginn an waren beide Teams hellwach und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die 1:0 Führung der Gäste glich der Finowfurter SV aus und ging beim 3:2 selbst in Führung.  Der FSV zeigte sich im Torabschluß verbessert. Über weite Strecken der ersten Hälfte legte Altlandsberg einen Treffer vor, den die Finowfurterinnen ausglichen. Beim 13:12 übernahm der Gastgeber wieder die Führung und konnte mit einem 15:13 in die Pause gehen.
Nach Wiederanpfiff konnte sich der FSV zunächst auf 18:15 absetzen, doch dann ließen die Finowfurter Damen wieder zu viele Chancen liegen. Altlandsberg kam auf 18:18 heran. Finowfurt wurde nervös und agierte hektisch. Während in der ersten Hälfte lange gespielt und die sichere Chance gesucht wurde, wurde jetzt der Gegner durch überhastete Aktionen zum Kontern eingeladen. Der MTV nutzte diese Phase und erzielte 8 Treffer ohne ein Gegentor zu kassieren. So lag der Finowfurter SV sieben Minuten vor dem Ende mit 18:23 zurück. Noch war genug Zeit das Spiel zu drehen und die Finowfurterinnen wollten sich nicht kampflos ergeben. Bis auf 23:24 konnte der Gastgeber noch verkürzen, doch die fünfzehn Finowfurter torlosen Minuten kosteten die beiden Punkte.
FSV: J.Höhn,  A.Brenmöhl (Tor) – C.Pelzer (1), Ch. Wolff (7), C.Berndt, A.Hanke (1), J. Lehmann, Ch. Döhring (3), L.Garbe (2), C.Braun, C.Höhn (9)
 
 
2.Spieltag, 2.10.2010
SSV PCK 90 Schwedt : Finowfurter SV – 16:15
 
Rabenschwarzer Tag für Finowfurt

Finowfurt (ah). Mit einer bitteren Niederlage kehrten die Finowfurterinnen aus Schwedt zurück, denn nach einer rabenschwarzen Partie mussten sie sich dem Aufsteiger mit 15:16 geschlagen geben.
Schon das Endergebnis zeigt, dass sich beide Mannschaften schwer mit dem Torewerfen taten und die Abwehrreihen das Spiel bestimmten. Doch was die Schorfheiderinnen an diesem Samstag an Chancen ausließen, ist kaum nachvollziehbar.
Zu Beginn der Partie ging Finowfurt mit 2:1 in Führung. Die Schwedterinnen waren zu Anfang noch etwas nervös, konnten aber nach 15 Minuten mit 4:2 in Führung gehen. Finowfurt tat sich in der Abwehr schwer, zu oft konnten die wendigen Uckermärkerinnen beim Heraustreten nicht festgemacht werden, so dass die Schiedsrichter immer wieder auf Freiwurf entschieden. Die Zeit verrann.
Das sonst gut funktionierende Kombinationsspiel beim FSV kam nicht in Gang. Die Schiedsrichter entschieden in der Anfangsphase mehrfach auf falsche Sperre am Kreis und verunsicherten so die Gäste aus dem Barnim. Hinzu kam auch bereits jetzt die schwache Wurfeffektivität.
Keiner der Mannschaften gelang es sich entscheidend abzusetzen und so wechselte ständig die Führung. (5:4, 6:7, 8:8) Auch trotz mehrfachem Überzahlspiel war der FSV nicht in der Lage dies in Tore umzumünzen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff schaffte Finowfurt durch einen Konter die 9:8 Pausenführung und konnte bis dahin nicht mit dem Spielverlauf zufrieden sein.
Natürlich waren die Schwedter Damen hoch motiviert und wollten unbedingt den ersten Heimsieg in der Verbandsliga erringen, aber wie sich die Barnimerinnen präsentierten darf nicht ihr Anspruch sein.
Auch nach dem Seitenwechsel fand Finowfurt noch nicht ins Spiel, ließ sich von der Härte des Gegners und des eigenen Unvermögens weiter verunsichern und musste den erneuten Ausgleich der Schwedterinnen 10:10 hinnehmen. Doch dann gab es einen kleinen Zwischenspurt und die Schorfheiderinnen konnten drei Tore in Folge zum 13:10 vorlegen. Doch das brachte nicht die notwendige Ruhe ins Spiel. Die Uckermärkerinnen kämpften und wurden für ihre Mühe belohnt zu Gunsten von insgesamt 10 Siebenmetern, von denen sie 9 verwandeln konnten.
Finowfurt nutzte weiterhin die Torchancen nicht und warf stattdessen die Schwedter Torfrauen berühmt. Auch das Überzahlspiel funktionierte an diesem Tag überhaupt nicht und bezeichnend für dieses Spiel – die Gastgeberinnen erzielten ein Tor in Unterzahl.
An diesem Tag lief nichts bei den FSV-Damen zusammen, denn wer 10 Zeitstrafen des Gegners (bei 4 eigenen) nicht nutzt und seine selbst in der Schlussphase mindestens noch sieben 100%igen Chancen so sträflich vergibt, braucht sich nicht wundern, wenn am Ende eine bittere Niederlage zu Buche steht. So konnten die Gastgeberinnen nach aufopferungsvollem Kampf einen 16:15 Sieg mit ihren lautstarken Fans feiern.
Das diese Saison für den FSV nicht einfach werden würde, ist der Mannschaft klar, die Trainingsbeteiligung unter der Woche ist arbeits- und ausbildungsbedingt mager, jedoch kann und darf dies nicht Ausrede für diesen rabenschwarzen Spieltag sein.
 
Die Finowfurter Damen werden am 9.10.2010 um 15 Uhr in eigener Halle Charakter beweisen und zeigen müssen, dass das Spiel in Schwedt nicht dem wahren Leistungsvermögen der Mannschaft entspricht. Und mit dem MTV Altlandsberg III kommt der Vorjahres-Zweite und derzeitige Tabellenführer in die Hans-Wendt-Sporthalle.
 
Finowfurt:  Stefanie Schultz (Tor), Anne-Ch. Brenmöhl (Tor), Jenny Lehmann (1), Christin Wolff (2), Annett Hanke (1), Christina Döhring, Claudia Höhn (6/1), Claudia Pelzer, Luise Garbe (2), Nadine Weber (3/1), Conny Berndt, J. Höhn, Corinna Braun
 
1.Spieltag, 25.09.2010
Finowfurter SV – TSG Liebenwalde  21:14


Finowfurter mit gutem Saisonstart
(acb) Zum Start in die neue Handballsaison überreichte Wilhelm Westerkamp von der Fielmann AG den Damen  des Finowfurter SV neue Trikots und wünschte ihnen viel Erfolg.  Den wollten die Finowfurter Frauen gerade im Auftaktspiel gegen die TSG Liebenwalde unbedingt, denn das Aufeinandertreffen der Kreisnachbarn versprach in der Vergangenheit immer besondere Spannung. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut und beim letzten Zusammentreffen mussten sich die Finowfurterinnen mit einem Unentschieden begnügen. Finowfurt begann mit sehenswerten Kombinationen, konnte den Ball aber nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Auch Liebenwalde spielte verhalten, so dass die ersten Minuten torlos blieben.  Der Finowfurter 1:0 Führung folgte der Ausgleich und das 1:2 für den Gast.
Der FSV war spielerisch überlegen, ließ aber zu diesem Zeitpunkt einige gute Chancen aus. Auch die Abstimmung in der Finowfurter Abwehr fehlte in den ersten 10 Minuten und Liebenwalde wußte, die Lücken zum Torerfolg zu nutzen. Die Gäste führten 4:5. In der Folge schafften es die Finowfurterinnen, die Torwürfe besser zu platzieren und wandelten den Rückstand durch drei Treffer in Folge zu einem 7:5. Aus einer sicheren Abwehr konterte der Gastgeber und führte beim 11:6 erstmals mit 5 Toren. Liebenwalde konnte bis zur Pause noch zum 12:9 verkürzen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte suchten die Damen des FSV die Vorentscheidung und zogen auf 15:9 davon. Auf die Deckung der Finowfurterinnen war Verlass und die Spielerinnen aus Liebenwalde kamen nur selten in Wurfposition.
Mangelhaft war weiter die Finowfurter Chancenverwertung und es fehlte die Präzision bei den langen Pässen, so dass der gut erkämpfte Ballbesitz wieder leichtfertig hergegeben wurde. Zehn Minuten vor Ende der Partie ließen die Kräfte bei den Gästen, die nur mit neun Spielerinnen angetreten waren, nach. Der FSV wechselte munter  durch und führte deutlich mit 19:12. Verdient gewannen die Finowfurterinnen die Partie mit 21:14.  In den nächsten Spielen gilt es für die Finowfurterinnen die guten spielerischen Ansätze noch besser in Tore umzusetzen. Die Mannschaft bedankt sich auf diesem Weg noch einmal herzlich bei der Fielmann AG für die neuen Trikot, die offensichtlich Glück gebracht haben.
FSV: St.Schultz, A.Brenmöhl (Tor) – N.Weber(4), Ch. Wolff (4), C.Berndt, J.Höhn, A.Hanke (2), J.Lehmann (1), J.Marusczyk (1), Ch.Döhring (2), C.Höhn(7), C.Braun, L.Garbe

letzter Spieltag, 18.04.2010
Falkensee II : Finowfurter SV 12:19

Auswärtssieg zum Saisonende
 

Am letzen Spieltag der Verbandsliga Nord traten die Damen des Finowfurter SV in Falkensee an und konnten zum Ende der Saison mit einem 19: 12 Sieg den 3. Tabellenplatz festigen.
Das es am Ende „nur“ zum dritten Tabellenplatz reichte, war der schlechten Chancenverwertung und somit der unerwartet verlorenen Spiele zum Ende der Rückrunde geschuldet. Trotzdem freuen sich die Damen über den Bronzeplatz, denn an dieses Abschneiden hatten zu Saisonbeginn  nur wenige gerechnet.
 
Das letzte Spiel wollten die Schorfheiderinnen unbedingt gewinnen und gleichzeitig sollten alle Spielerinnen Einsatzzeiten erhalten. So überraschte Trainer Wollgast bereits mit der Startaufstellung.  Die anfängliche Nervosität spiegelte sich hauptsächlich in der Deckung, denn ein zu spätes Unterbinden der Abspiele und rechtzeitiges Heraustreten zum Gegner ermöglichte den Randberlinerinnen zu Beginn der Partie einige einfache Treffer.
Doch die Barnimerinnen spielten ihre Kombinationen und so stand es in der 15. Minute  4:4. Hätten die Gäste aus Finowfurt von Beginn an ihre hundertprozentigen Chancen genutzt, hätten sie das Spiel schnell dominiert, so aber kam es zu einem offenen Schlagabtausch beider Teams,  in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.  (4:5, 5:5, 6:5).
Die Deckung stand nun sicherer und hatte sich auf das Kreuzen der Falkenseerinnen eingestellt, so dass etliche Bälle abgefangen und durch Christina Döhring oder Nadine Weber erfolgreich in Tore verwandelt wurden. Zur Halbzeit hatten sich die Finowfurterinnen einen 11:8 Pausenstand erarbeitet.
Für die zweite Hälfte lautete die Devise den Vorsprung auszubauen und die Wurfeffektivität  deutlich zu steigern. Die gut haltenden Falkenseer-Torfrauen sollten nicht weiter berühmt geworfen werden, sondern der Ball sollte endlich im Tor untergebracht werden.
Nach Wiederanpfiff  wurde schnell deutlich,  dass die Worte des Trainer teilweise wahrgenommen wurden, denn die Führung konnte durch Druck über Christin Wolff weiter ausbaut werden (9:13). Eine Vorentscheidung bahnte sich an und die Aussicht auf den Erfolg beflügelte die FSV-Damen zusätzlich. Die Gastgeberinnen resignierten und konnten die Gäste nur mit unfairen Mitteln stoppen. Nun in Überzahl spielend, fanden die Schorfheiderinnen die links außen freistehende Claudia Höhn, die endlich, an diesem für sie schlechten Tag, das Tor traf. Die Gastgeberinnen fanden kein Mittel mehr gegen die sehr gute Deckung oder scheiterten  etliche  Male an der trotz Trainingsrückstand gut aufgelegten Stefanie Schultz im Finowfurter Tor.
Klares Ziel dieses Spieles war ein Sieg, um sich erfolgreich aus der Saison 2009/2010 zu verabschieden. Mit einem 19:12 Auswärtssieg gelang dieses Unterfangen.
Trainer Wollgast nach dem Spiel: „Der Sieg ist entscheidend. Meine Mannschaft hat heute bestimmt 12 Hundertprozentige nicht genutzt, das ist ärgerlich und zeigt deutlich, woran wir arbeiten müssen um in der nächsten Saison bestehen zu können. Trotzdem freuen wir uns sehr über den 3. Platz, obwohl vielleicht doch mehr drin gewesen wäre…“
 
Die erste Frauenmannschaft des Finowfurter SV möchte sich bei allen Fans und Zuschauern für die tolle Unterstützung in der gesamten Saison bedanken!

FSV: S. Schulz, A. Brennmöhl (Tor), N.Weber (5/2), Ch.Wolff (6), C. Berndt, A.Wruck, A.Hanke (1), C.Höhn (3), A. Günterberg, J. Lehmann, J. Höhn, C. Döhring (4),  C. Braun
 
18. Spieltag, 10.04.2010
Finowfurter SV : SV 1949 Eichstädt 20:17

Letztes Heimspiel brachte zwei Punkte

Im letzten Heimspiel der Rückrunde der Verbandsliga Nord hatten die Frauen des Finowfurter SV den Sportverein 1949 Eichstädt zu Gast. Nach einer kräftezehrenden Partie unterlag der Gast mit 20:17.
Urlaubsbedingt musste die Mannschaft auf ihren Trainer verzichten, wollte aber trotzdem unbedingt gegen den Tabellenachten einen Sieg einfahren. Außerdem galt es, die zuletzt weniger guten Partien aus den Köpfen zu streichen und sich bei den Fans, in eigener Halle, zum Saisonabschluss mit einem Sieg für die Unterstützung zu bedanken.
Von Beginn an war klar, dass sich beide Mannschaften nichts schenken und die Partie mit viel Kampf geführt werden würde. Denn um den dritten Tabellenplatz verteidigen zu können, mussten 2 wichtige Punkte eingefahren werden. Die Finowfurter Frauen fanden in der Anfangsphase noch keine klare Linie. Zwar kamen die Gastgeberinnen über Kombinationen und schnelle Angriffe zum Torerfolg, konnten sich aber nie richtig absetzen (1:0, 1:2, 3:2, 4:3). Wieder machten sich die Schorfheiderinnen das Leben selber schwer, denn klare Torchancen wurden ausgelassen.
Somit war gute Defensivarbeit gefragt, denn die großgewachsenen Oberkrämerinnen spielten im Angriff mit zwei Kreisläuferinnen und versuchten darüber zum Torerfolg zu gelangen. Jedes zu überhastete Heraustreten wurde eiskalt mit Anspielen zur Kreisspielerin bestraft, die dann entweder selber zum Torerfolg kam oder einen Strafwurf für die Gäste herausholen konnte.
Die Schorfheiderinnen leisteten sich in der ersten Hälfte auch wieder viele einfache Ballverluste, agierten etwas zu nervös und mit zu wenig Zug zum Tor (9:6, 9:7, 9:8) und hielten somit Eichstädt im Spiel. Nach einer Auszeit der Gäste 10 Minuten vor Schluss wurden die Kräfte nochmals mobilisiert, aber nur ein wenig zufriedenstellender 12:10 Pausenstand erreicht.
Auch nach dem Seitenwechsel dominierte keine der beiden Mannschaften. Die sonst so konterstarken Wollgast-Damen kamen einfach nicht zum Zuge, die anfangs noch gut funktionierenden Pässe von Torfrau Franziska Fenske auf Nadine Weber kamen jetzt zu ungenau oder wurden von den Gegnerinnen abgefangen.
Finowfurt wollte nicht in Hektik verfallen und somit galt es, den Ball mit Übersicht länger zu spielen und die klaren Torchancen konsequent zu nutzen. Doch wie beim Katz- und Mausspiel legten die Gäste immer ein Tor vor und Eichstädt glich durch Würfe vom Kreis oder dem Siebenmeterpunkt aus. Die Schiedsrichter bestraften nun auch konsequent die Abwehr gegen die Eichstädter Kreisspielerinnen mit Zeitstrafen. Doch den Finowfurterinnen gelang selbst in Unterzahl 4:6 ein Torerfolg durch Julia Marusczyk.
Durch eine nun besser abgestimmte Deckung, Zeitstrafen und eine rote Karte der Oberkrämerinnen konnten drei wichtige Tore in Folge erzielt werden.
Am Ende konnten sich die Frauen des Finowfurter Sportvereins über einen 20:17 Heimsieg freuen, der und kassierten zwei wichtige Punkte im vorletzten Spiel der Saison.
Am nächsten Sonntag spielen die Damen des Finowfurter SV, auswärts um 16 Uhr, im letzten Spiel der Saison gegen den HSV Falkensee II. Vielleicht haben ja einige Fans Lust ihre Mannschaft auswärts zu unterstützen, die FSV-Damen würden sich freuen.
FSV mit: F.Fenske, J.Höhn (Tor), N.Weber (5), J.Lehmann, C.Wolff (3) C.Berndt, A.Hanke (3/1), C.Döhring (2), C.Höhn (6/2), A.Wruck, L.Garbe, J.Marusczyk (1), A.Günterberg
 
17.Spieltag, 20.032010
Finowfurter SV : TSG Liebenwalde 23 : 23

Am Samstag den 20.03.2010 trafen die Frauen des Finowfurter SV in heimischer Halle auf den Siebten der Verbandsliga Nord, den TSG Liebenwalde. Im Hinrundenspiel waren die Finowfurter Damen siegreich und wollten nach den schmerzhaften  Niederlagen der letzten Spiele an diesem Tag in heimischer Halle punkten.

Entsprechend motiviert und von zahlreichen Fans unterstützt, konnten sich die Gastgeberinnen schnell eine 5:1-Führung erspielen. Das Angriffsverhalten war gut strukturiert und durch gelungene Kombinationen bauten die Wollgast-Damen ihren Vorsprung aus (6:2, 7:3). Es gelang den Damen des TSG Liebenwalde nur mäßig sich gegen die gute Abwehr der Schorfheiderinnen durchzusetzen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Damen des FSV den Gegner aus Oberhavel durch gute Defensivarbeit und schnelles Spiel auf Abstand halten (9:7,10:7,11:7) und gingen mit einem Spielstand von 12:7 in die Pause. In der Pause wurde von Trainer Lutz Wollgast darauf hingewiesen, nicht nachlässig zu werden, weiterhin konzentriert in der Abwehr zu agieren und die Zuspiele zum Kreis zu unterbinden. Im Angriff sollten seine Damen weiter auf die Lücken gehen und sichere Kombinationen spielen.
Doch gleich im ersten Angriff konnten die Gäste ihren Kreisspieler erneut gut in Position bringen, der erfolgreich abschloss. Die Schiedsrichter ahndeten konsequent die Abwehraktionen gegen den Kreis mit 7-Meter und 2 Minuten Zeitstrafe und so mussten die Schorfheiderinnen in der zweiten Hälfte ständig in Unterzahl spielen. Das nutzen die Damen vom TSG und setzten zur Aufholjagd an. Sie erzielten vier Treffer in Folge und kämpften sich langsam heran (12:8, 12:9, 12:10, 12:11). Doch auch in Unterzahl ließen sich die Gastgeberinnen in dieser Phase des Spiels nicht aus der Ruhe bringen und konnten über einen kurzen Zwischenspurt erneut einen 4 Tore-Vorsprung herstellen (19:15).  Doch Liebenwalde hielt dagegen und kam über Konter und Sieben Meter 8 Minuten vor Ende der Partie sogar zum Ausgleich. Der Gästecoach nahm eine Auszeit, die auch der Finowfurter Trainer nutzte um seine Damen für die letzten Minuten einzustimmen. Zwar konnten die Kräfte nochmals mobilisiert werden, aber es gelang den FSV-Damen nicht, sich entscheidend abzusetzen. Ständige Querpässe und das Festlaufen in der gegnerischen Abwehr sorgten nicht für den gewünschten Erfolg. Mit zu wenig Bewegung und Druck auf die Deckung war es schwer, Lücken in die Abwehr zu reißen. Die Spannung in der Halle stieg und die Fans fieberten mit, denn Liebenwalde ging in Führung.  Doch Finowfurt kam zum Ausgleich. Eine Minute war noch zu spielen, Finowfurt war in Ballbesitz und Trainer Wollgast nahm die Auszeit um den letzten Angriff abzustimmen. Der letzte Angriff des FSV sollte den verdienten Sieg bringen. Der angesagte Spielzug wurde konsequent umgesetzt, doch das Foul an Claudia Höhn wurde nicht geahndet und Liebenwalde konterte, doch zum Glück für Finowfurt ohne Erfolg. So bleib es am Ende beim 23:23 und Finowfurt musste sich mit dem einen Punkt begnügen.  
Im nächsten Verbandsligaspiel am 10.04.2010 treffen die Damen des Finowfurter SV im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV 1949 Eichstädt an.
FSV: A. Brenmöhl (Tor), N.Weber (5/1), J. Lehmann, J. Marusczyk, Ch.Wolff (4), C.Berndt, C. Braun, A.Wruck, C. Döhring (1) , A.Hanke (3), C.Pelzer, C.Höhn (8/2), L.Garbe (2)

 
16. Spieltag, 13.03.2010
MTV Altlandsberg III : Finowfurter SV 20:17
 
Am Samstag den 13.03.10 spielten die Frauen des Finowfurter SV auswärts gegen die momentan zweitplatzierten Frauen MTV Altlandsberg III.
Nach einer kämpferischen Partie und dem Endstand von 20:17 (8:10) mussten unsereDamen trotzdem die 2 Punkte beim Gastgeber lassen. Schon von Beginn an entstand durch die Vielzahl an Kontern ein schnelles Spiel. Ein ständiger Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften schaffte eine spannende erste Halbzeit (1:1; 2:2; 4:4; 5:5; 6:6; 7:7). Bis zur 20. Minute nahmen sich die Konkurrenten nichts. Doch dann schafften es die Schorfheiderinnen sich noch vor der Pause vom Gegner ab zu setzten. Eine solide Deckung und das Spiel über Claudia Pelzer am Kreis brachten die erwünschte 8:10 Führung.
In der Halbzeitpause motivierten sich die Barnimerinnen erneut. Mit dem festen Willen noch mehr Würfe aus dem Rückraum zu blocken und weiterhin zu kontern, starteten sie in die zweite Halbzeit. Doch auch die Gastgeber wollten, motiviert durch ihren aufbrausenden Trainer, die Partie für sich gewinnen und erspielten sich in wenigen Minuten den Ausgleich (10:10). Nadine Weber brachte die Finowfurterinnen wieder ins Spiel, indem sie die, von Christin Wolff, erkämpften 7 Meter in Tore verwandelte. (10:11; 10:12). In der 37. Minuten erhielten zwei Altlandsberg-Spielerinnen eine Zeitstrafe, ihre Überzahl nutzen die Gäste mit einem starken Kombinationsspiel über die linke Seite (11:13; 11:14). Auch die gute Torwartleistung von Franziska Fenske in mehreren 7-Meter-Situationen unterstützte den Führungsausbau.
Doch in die letzten 10 Minuten kam es bei den Finowfurter Frauen, wie schon in den vorherigen Spielen,  zu einem starken Konzentrationsabbau. Mehrere Fehlabspiele luden die Heimmannschaft zum erfolgreichen Kontern ein und die Randberlinerinnen sorgten so für den Ausgleich (17:17). Die Motivierung durch das lautstarke Publikum sowie die fehlende Kondition und die Unterzahl der Finowfurter Frauen gaben den Gastgebern die Möglichkeit in Führung zu gehen und diese dann schließlich auch auszubauen und die Schorfheiderinnen mit leeren Händen nach Hause zu schicken. (18:17; 19:17; 20:17).
Nächsten Samstag, den 20. März, müssen  die Frauen im Derby gegen Liebenwalde ein Handballspiel bieten, in dem sie über die gesamten 60 Minuten konzentriert sind und konsequent den Abschluss suchen, um sich am Ende nicht erneut um den Lohn zu bringen. Das Spiel beginnt 15 Uhr in der Finowfurter Hans-Wendt-Sporthalle.
Finowfurt:  Franziska Fenske (Tor), Stefanie Schultz (Tor), Jeanette Höhn (Tor), Jenny Lehmann, Christin Wolff (1), Anne Wruck, Annett Hanke, Christina Döhring, Claudia Höhn (6), Claudia Pelzer (3), Luise Garbe (1), Nadine Weber (6), Corinna Braun
 
 
14.Spieltag, 6.03.2010
Finowfurter SV : HC Hennickendorf 18:19
 

Finowfurt (clp). Mit einer nachlassenden Mannschaftsleistung unterlagen
die Frauen
des Finowfurter SV am vergangen Spieltag den Gästen aus Hennickendorf 17:18.
In heimischer Halle wollten sich die Schorfheiderinnen für die bittere Hinspielniederlage revanchieren und unbedingt die 2 Punkte auf die eigene Rechnung schreiben, doch leider gelang das nicht. An die gute Teamleistung im Spiel gegen den Tabellenführenden aus Neuruppin konnte der FSV nicht anknüpfen. Das Wollgastteam kamen sehr energisch und schnell mit Kombinationen und Kontertoren ins Spiel und nach 15 Minuten sah es für die Mannschaft vielversprechend aus (5:1). Die Stimmung war gut und man wollte diese 2 wichtigen Punkte unbedingt gewinnen.
Die Deckung stand sicher und die Gäste fanden nur selten einen Weg zum Tor.
Im Angriff konnten die Barnimerinnen mit Kombinationsspiel, einfachen Kreuzungen und Bewegungen immer wieder Löcher in die ansonsten breite Deckung des HCH ziehen und Tore erzielen. Bei einem Spielstand von 7:3 jedoch bekam das Spiel eine ungewollte Spannung als die Damen die Aufholjagd der Gäste nicht unterbinden konnten und diese letztlich auf 8:7 verkürzten. Doch noch hielten die Finowfurter Frauen  dagegen – wollten sich dieses Spiel nicht nehmen lassen und stellten bis zum Pausenpfiff wieder einen kleinen Abstand von 11:7 her.
In der Pause verlangte Trainer Lutz Wollgast weiter konzentriert funktionierende Spielzüge zu spielen. Da der Gegner massiv in der Deckung stand, sollten die Damen möglichst über einfache Kontertore zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Erneut war auch wieder die mangelnde Chancenverwertung Thema der Pausenansprache.
Doch nach Wiederanpfiff lief es im Spiel des FSV alles andere als optimal. Ein technischer Fehler jagte den nächsten und die vorher so druckvollen Kreuzungen verliefen sich immer häufiger in der Deckung. Nach über 10 Minuten ohne eigenen Torerfolg mussten die Fans in der Halle den Ausgleichstreffer der Hennickendorferinnen nach deren erfolgreichen Konterspiel mit anschauen. Die sonst so kämpferischen FSV-Damen zeigten sich nervös und verunsichert. Man fand den Weg nicht zurück ins Spiel und die mangelnde Kreativität, sowie die körperliche Erschöpfung trugen Ihren Rest bei. Es schien die Mannschaft auf dem Feld sei nur ein Schatten ihrer selbst.
Die Gäste nutzen diese Phase um das Spiel komplett zu drehen und aus einem 13:8 Rückstand einen 13:17 Vorsprung zu machen (45 Minute). Das Team aus Finowfurt fand kein druckvolles Mittel mehr gegen die Deckung. Statt direkt im Eins gegen eins die Abwehr des HCH zu durchbrechen, wurde der Ball nur noch quer gespielt. Die Finowfurterinnen versuchten es in dieser Phase teilweise mit der Brechstange, doch die zu überhasteten und schlecht vorbereitetet Würfe fanden nicht den Weg in Tor, stattdessen mußte man im Gegenzug weitere Treffer der Gäste in Kauf nehmen. Kurz vor Ende der Partie bäumten sich die Damen des FSV noch einmal auf, in der letzten Minute wurde der Anschlusstreffer durch einen verwandelten Strafwurf (18:19) erzielt, doch die Hennickendorferinnen waren in Ballbesitz und konnten den Sieg über die Zeit retten.   
In Finowfurt heißt es nun, die Köpfe zusammenstecken und nach der Ursache für den erschreckenden Bruch im Spiel zu suchen, der sowohl das Team, den Trainer – sowie auch die anwesenden Fans einfach nur sprachlos machte. Dies beinhaltet  auch, sich wieder zu fangen und auf die Stärken zu besinnen. Am nächsten Spieltag sind die Finowfurterinnen zu Gast beim Tabellenzweiten MTV Altlandsberg.
Man ist sich in dem Team einig, dass mit so einer Leistung nicht viel zu holen sein wird. Trotzdem möchte das Team den Trainer und die Fans für die schlechte Leistung entschädigen, zu alter Form zurückfinden und sich bestmöglich verkaufen.
Ein herzliches Dankeschön an Trainer Lutz Wollgast für die Frauentagsüberraschung!

Finowfurt:  Stefanie Schultz (Tor), Anne-Ch. Brennmöhl (Tor), Franziska Fenske
(Tor), Jenny Lehmann, Christin Wolff (4), Anne Wruck, Annett Hanke (2), Michelle
Konicki, Christina Döhring (1), Claudia Höhn (6), Claudia Pelzer (1), Luise Garbe (3)
 
12. Spieltag, 30.1.2010
Finowfurter SV : HSG Fredersdorf / Petershagen 18 : 14 (9:6)

Mit viel Kampf zum Arbeitssieg
 
(acb) Die Finowfurter Frauen mußten am Heimspieltag als Tabellenzweiter gegen den Achten der Verbandsliga Nord den HSG Fredersdorf/Petershagen antreten. Im Hinspiel tat sich der FSV lange Zeit schwer, bevor der Vier-Tore-Sieg feststand. So waren die Gastgeber auch auf ein schweres Rückspiel eingestellt.
Finowfurt begann konzentriert und verwandelte die ersten Chancen konsequent, so dass es nach 5 Minuten 4:0 stand. Fredersdorf war noch nicht in der Partie und beim 6:1 hatte der Gast dem Finowfurter Tempohandball nichts entgegenzusetzen. Doch nach der sehenswerten ersten Viertelstunde nahm der FSV das Tempo aus dem Spiel und der Gast konnte sich in Angriff und Abwehr steigern, so dass bis zur Pause Finowfurt nur mit 3 Toren - 9:6 – führte.
Nach dem Wiederanpfiff machte die HSG deutlich, dass sie dieses Spiel noch nicht abgeschrieben hat und verkürzte auf 9:7. Finowfurt erhöhte durch eine tapfer kämpfende Christin Wolff, die entweder ihre Mitspieler gut in Wurfsituation brachte oder selbst erfolgreich den Abschluss suchte wieder auf 12:8. In der Folge ließ der FSV zahlreiche Tormöglichkeiten, darunter 4 Siebenmeter, aus und der Gast hatte beim 14:12 die Chance wieder auf ein Tor heranzukommen. Aber der Gastgeber konnte sich auf seine starke Deckung verlassen, die in der Schlussphase die Rückraumwerferinnen aus Fredersdorf früher annahm und so einen erfolgreichen Torabschluss verhinderte. Im Angriff tat sich Finowfurt schwer. Vom flüssigen Spiel der ersten Minuten war nichts übrig. Mit zu wenig Bewegung und Druck auf die Deckung war es schwer, Lücken in der Abwehr zu reißen. Jedes Tor musste mühsam erkämpft werden. Vom 15:13 konnten sich die Schorfheiderinnen wieder auf 17:13 absetzen und retteten mit dem 18:14 Endstand den Vier-Tore-Vorsprung über die Zeit.
Das nächste Spiel bestreitet der FSV am 28. Februar in Neuruppin, um dort bestehen zu können, muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

FSV mit: St.Schultz, F.Fenske, A.-Ch.Brenmöhl, N.Weber (5), J. Lehmann, J. Maruszyk (2/1), Ch. Wolff (4), C. Berndt, A. Hanke (1), A. Günterberg, Ch. Döhring, C. Höhn (3), L. Garbe (3), C. Braun
 
11. Spieltag, 23.1.2010
Rot-Weiß Werneuchen - Finowfurter SV 17 : 23
 
10.Spieltag, 16.1.2010
Finowfurter SV – SV Fortuna Prenzlau 31:12 (18:5)

Geglückter Rückrundenstart

Zum Rückrundenstart empfingen die Finowfurter Frauen die Mannschaft aus Prenzlau.
Von der Tabelle her, sollte es eine klare Angelegenheit für die Gastgeber werden, aber gerade gegen vermeintlich schwächere Teams tat sich der FSV in der Vergangenheit schwer. Trainer Lutz Wollgast fand vor der Partie mahnende Worte, den Gegner nicht zu unterschätzen und die zuletzt wenig ansprechenden Leistungen vergessen zu machen.
Entsprechend motiviert gingen die Finowfurter in das Spiel und führten nach 7 Minuten mit 5:1. Aus einer guten Deckung heraus lief das Konterspiel und die Würfe wurden sicher verwandelt. Prenzlau kam vor allem über Zuspiele zum Kreis zu Torerfolgen, mußte aber dennoch mit einem 13 Torerückstand in die Pause gehen. Mit dem 18:5 im Rücken gab es in der Pausenansprache auch mal Gelegenheit zum Spaßen. Der FSV wollte endlich in einem Spiel mal 30 Tore werfen.
Den Beginn der zweiten Hälfte konnte der Gast ausgeglichen gestalten und einen höheren Rückstand verhindern. Finowfurt tat sich schwer mit dem Torewerfen. Erst nach 15 Minuten beim Stand von 22:10 kam wieder Leben ins Finowfurter Spiel. Über gelungene Kombinationen und auch wieder sicher abgeschlossene Konter baute der FSV den Vorsprung kontinuierlich aus. Luise Garbe war es vergönnt den ersehnten 30. Treffer zu erzielen. Beim Abpfiff stand ein deutlicher 31:12 Sieg für die Finowfurter zu Buche.
Am kommenden Wochenende geht es in Werneuchen um die nächsten Punkte.

Finowfurt: A.-Ch. Brenmöhl (Tor), N. Weber (7), J. Lehmann, J. Maruscyk (3), Ch. Wolff (9), C. Berndt, A. Wruck, A. Hanke (1), C. Pelzer (1), C. Höhn (7), L. Garbe (3)

Pokal, 19.12.09
Finowfurter SV : Lok Rangsdorf

Schlechte Torausbeute verhinderte Weiterkommen

Im Achtelfinale des HVB-Pokals empfingen die Finowfurter Damen den SV Lok Rangsdorf und verpassten auf Grund der schlechten Chancenverwertung den möglichen Viertelfinaleinzug.
Der Papierform nach waren die Gäste als zwei Spielklassen höher spielende Mannschaft deutlich in der Favoritenrolle, doch davon wollten sich die FSV-Damen nicht beeindrucken lassen, sondern zeigen, dass auch solche Gegner geschlagen werden können. Es galt von Beginn an, wach zu sein und den Oberligisten nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Doch den besseren Start erwischten die Gäste, die mit 2:0 in Führung gingen. Die Gäste hatten sich gut auf die sonst so starke linke Angriffsseite um Nadine Weber und Claudia Höhn eingestellt, in dem sie hier sehr offensiv verteidigten. Und doch gab es etliche Chancen im Finowfurter Angriffspiel, die aber nicht genutzt wurden.
In der 9. Minute fiel dann endlich der erste Treffer für den Verbandligisten durch einen Strafwurf.
Der weitere Spielverlauf ließ sich so mach einem Zuschauer die Haare raufen, die Schorfheiderinnen erspielten sich sehr gute Torgelegenheiten, konnten den Ball aber ein ums andere Mal nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Die Gäste nutzen ihre Möglichkeiten hingegen besser, indem sie ihre Linksaußen ins Spiel brachten, die mit platzierten Würfen dafür sorgte, dass sich die Gäste weiter absetzen konnten. (2:5; 3:8)
Trainer Wollgast tat in dieser Phase das einzig Richtige, er nahm eine Auszeit um die verunsicherten Spielerinnen neu aufzubauen und davor zu warnen, den Gegner zu weit enteilen zu lassen. Wenigstens das konnten die Damen verhindern, doch das Wurfpech klebte weiter an ihren Händen. Zur Halbzeit stand es 5:9.
In der Pause forderte Trainer Lutz Wollgast endlich die Chancen zu nutzen und weiterhin durch eine aggressiv agierende Deckung den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Die Abwehr stand während des gesamten Spiels gut und machte es den Rangsdorferinnen nicht leicht Tore zu erzielen. Das Problem war weiterhin die Nutzung der 100%igen Tormöglichkeiten. Immer wieder setzten sich die Finowfurterinnen gut in Szene, scheiterten jedoch oft an Pfosten, Latte oder der gegnerischen Torfrau. Auch etliche technische Fehler machten es fast unmöglich den Rückstand zu verkürzen. (7:11; 9:13; 10:14) 10 Minuten vor Schluss hatten die FSV-Damen ihre stärkste Phase des Spiels. Über Kampfgeist und Willen zeigten sie den Gästen, dass sie noch nicht aufgegeben hatten und pirschten sich Tor um Tor heran. Spätestens beim 15:17 war der Anschluss hergestellt. Doch dann erneut ein vergebener 7-Meter und zwei verworfene Konter, die die Euphorie der Gastgeberinnen ein wenig bremsten. Als endlich das 16:17 gelang, waren die Fans aus dem Häuschen und hatten begründete Hoffnung, am Ende doch einen Sieg der Heimmannschaft zu erleben. Die Rangsdorfer Trainerin nahm eine halbe Minute vor Ende eine Auszeit, um den Spielfluss des FSV zu stoppen. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, Finowfurt erkämpfte sich den Ball, konnten ihn aber erneut nicht im Tor der Gäste unterbringen, diese spielten eine schnelle zweite Welle und trafen zum 16:18 Endstand.
Trainer Lutz Wollgast nach dem Spiel: „Ich kann mit diesem Spiel nicht zufrieden sein, auch wenn es zum Schluss noch mal eng wurde. Wir hatten 12 Siebenmeter und treffen nur 6 davon! Die etlichen ungenutzten Konter und freien Würfe muss ich da nicht einmal mitzählen. Das der Gegner zwei Spielklassen höher spielt, war nicht zu merken. Die Deckung stand gut, wir haben gekämpft, aber leider hat es nicht gereicht. Schade, denn die Gelegenheit zum Einzug ins Viertelfinale war da, wir sind selbst schuld, dass es nicht geklappt hat.“
Die Damen des FSV möchten sich trotzdem für die lautstarke Unterstützung der Fans bedanken und wünscht allen ein erholsames Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
FSV: Anne-Chr. Brenmöhl, Franziska Fenske, Stefanie Schultz (Tor), Angie Günterberg, Christin Wolff (2/2), Conny Berndt, Jenny Lehmann, Annett Hanke, Christina Döhring, Luise Garbe (2), Claudia Höhn (6/4), Nadine Weber (3), Julia Marusczyk (3), Jeannette Höhn
 
9.Spieltag, 12.12.09
Finowfurter SV : HSV Falkensee II 23:15

Schwache Partie brachte zwei Punkte
(fsv) Im letzten Hinrundenspiel der Verbandsliga Nord trafen die Damen des Finowfurter SV in heimischer Halle auf den HSV Falkensee. Die Schorfheiderinnen waren als Tabellenzweiter gegen den Tabellensiebten favorisiert und wollten klar zwei Punkte verbuchen. Es galt den Gegner, der nur mit 8 Spielerinnen angereist war, nicht zu unterschätzen. Trainer Lutz Wollgast mahnte dies bereits vor der Partie an.
Die Havelländerinnen spielten von Beginn an konzentriert und markierten somit die ersten Treffer der Partie. Finowfurt schien noch in der Kabine zu sein und ließ sich von den Gästen überraschen. Falkensee machte deutlich, dass sie sich in dieser Partie nicht so leicht geschlagen geben wollten. Die Damen des FSV taten sich schwer den Ball im Tor unterzubringen, wieder wurden viele gute Chancen vergeben. Die erste Hälfte war ein ausgeglichenes Hin- und Her, bei dem sich keine der Mannschaften absetzen konnte (3:3, 4:5, 9:9). Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Barnimerinnen eine 10:9 Führung.
Die Halbzeitpause wurde für ein intensives Gespräch genutzt. Trainer Lutz Wollgast rüttelte seine Mädels wach und verlangte deutlich mehr Biss und Motivation.
Die Worte des Trainers kamen an und die Schorfheiderinnen legten 3 Tore in Folge vor (13:9).  Die Deckung stand nun auch konsequenter und störte frühzeitig das Kombinationsspiel der Gäste. Diese gaben nicht auf und versuchten ihrerseits weiter das Spiel offen zu halten (13:10), scheiterten aber entweder an der Deckung oder der gutaufgelegten Finowfurter Torfrau. Die Barnimerinnen bauten ihre Führung weiter aus und konnten sich am Ende über einen 23:15 Sieg in einer schwachen Partie vor heimischen Publikum freuen.
Spannung pur verspricht der kommende Samstag, 19.12.09. Denn die Damen des FSV treffen im Achtelfinale des HVB-Pokals auf den zwei Spielklassen höher spielenden Oberligisten Lok Rangsdorf. Um 15 Uhr ist in der Hans-Wendt-Sporthalle Anpfiff. Die Finowfurterinnen hoffen wieder auf die kräftige Unterstützung der Fans und werden versuchen dem Favoriten Paroli zu bieten.
Finowfurter SV mit: A. Brenmöhl, J. Höhn, C. Pelzer, N. Weber (7/1), C. Berndt, J. Maruszyk (1), A. Hanke (1), A.Wruck, L.Garbe (3), C. Höhn (5), C. Wolff (4/1), C. Döhring (2)
 
8. Spieltag, 5.12.09
SV Eichstädt – Finowfurter SV 17:19
Zweiten Platz verteidigt
(clp) Die Frauenmannschaft des Finowfurter SV gewann am vergangenen Samstag ihr Punktspiel in Eichstädt 19:17.
Für den Trainer Lutz Wollgast war es eine Premiere, denn in der letzten Saison konnte er nicht dabei sein und wollte somit seinen ersten Sieg in Eichstädt feiern.
Die Damen fuhren am späten Samstagnachmittag mit hohen Ambitionen zum Auswärtsspiel in die Sporthalle nach Vehlefanz. Nach dem letztjährigen Sieg wollten die Damen sich auch nun wieder stark präsentieren, um zwei wichtige Auswärtspunkte zu sichern.
Das Team begann die Partie mit einem schnellen Kontertor und nach 30 Sekunden führten sie mit 1:0. Die Eichstädter kreuzten vor der Deckung mit viel Druck und brachten so immer wieder ihre Werferinnen gut in Position, doch der Torerfolg blieb aus.
Diesen schwachen Beginn der Gastgeber konnten die FSV-Damen nicht ausreichend nutzen, vergaben ihrerseits Konter und gut heraus gespielte Chancen, weil sie nur Pfosten oder Latte trafen. Nach den torarmen ersten 12 Minuten der Partie zeigte die Anzeige in der Halle einen Spielstand von 2:4. Doch Finowfurt zeigte sich wieder einmal willensstark und fand nicht nur ein Mittel die Querpässe zu unterbinden, sondern auch die schnellen Angriffe fanden endlich ihren Weg ins Tor. (2:5, 2:8). In dieser Phase des Spiels gelang es den Frauen vor allem auch durch gute Einzelaktionen mit viel Tempo durch die Eichstädter Reihen zu stoßen. Nach der gegnerischen Auszeit spielte der SVE nun mehr über seine Aussenspieler und erzielte bis zum Pausenpfiff noch vier Tore und verkürzte auf 6:9.
In der Halbzeit tankten die Frauen neue Kräfte, denn die erste Hälfte war sehr anstrengend und kräftezehrend. Trainer Lutz Wollgast in der Halbzeit: "Wir werden heute hier nicht verlieren! Nur durch unsere eigenen Fehler könnte Eichstädt wieder ins Spiel kommen, aber dass müssen wir unterbinden."
Nach Wiederanpfiff war es jedoch der Gastgeber, der durch 2 schnelle Tore auf 8:9 verkürzte. Finowfurt veränderte sein Spielverhalten, ging weniger auf Risiko und erarbeite sich mit druckvollen Zügen häufige Überzahlsituationen, die gut genutzt wurden. Mit einer offensiveren Deckung wurden der SVE auch immer öfter zu Risikoanspielen gezwungen, die bei den Barnimerinnen landeten. Ihrerseits unbeeindruckt von der Manndeckung gegen Annett Hanke blieben die Finowfurter dem Spielprinzip treu und es gelang ihnen immer wieder durch die Deckung zu stoßen und den Torwurf erfolgreich abzuschließen. (13:17, 13:18, 14;19).
In den letzten Minuten zollte die Intensität des Spiels bei den Schorfheiderinnen ihren Tribut und die Konzentration im Torwurf, wie auch in der Defensive führte dazu, dass Eichstädt noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. Doch im gesamten Spielverlauf war Finowfurt, trotz ständigem Rotieren auf den einzelnen Positionen die souveränere Mannschaft und der Erfolg des Spiels nicht in Gefahr. Beim kommenden Heimspiel am 12.12.09 um 15 Uhr gegen die Mannschaft aus Falkensee möchten die Frauen weitere wichtige Punkte sammeln und das Jahr erfolgreich abschließen. Wir hoffen hierbei auf die Unterstützung der Fans.
Finowfurt mit: J. Höhn (Tor), N.Weber (7/2), J.Marusczyk, C. Wolff (3/1), c. Berndt, A. Wruck (1), A. Hanke (1), C. Döhring , C. Pelzer (1/1), L. Garbe (6/1) 2-Minuten-Strafen: FSV: 3, Eichstädt: 4 / 1 x Rot
7.Spieltag, 28.11.09
TSG Liebenwalde : Finowfurter SV 18 : 25
Souveräner Auswärtssieg

(cw) In der Verbandsliga Nord mussten die Damen des Finowfurter SV am vergangenen Samstag in Liebenwalde antreten. Frohen Mutes und gestärkt durch die Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres 2009 des Landkreises Barnim wollte Finowfurt zwei wichtige Auswärtspunkte mitnehmen. Der Start in eine vielversprechende Begegnung begann mit hohem Tempo seitens der Gäste.
Die sonstige Anfangsnervosität war bei den Finowfurter Damen nicht zu spüren und das Wollgast-Team ging schnell mit 0:3 in Führung. Das Angriffsverhalten war gut strukturiert und durch gelungene Kombinationen bauten die FSV-Damen Ihren Vorsprung weiter aus (3:5, 3:6, 3:7). Doch plötzlich wendete sich die Partie und bei den Finowfurter Damen schlichen sich einige technische Fehler ein, die durch den Gastgeber konsequent bestraft wurden. Der TSG Liebenwalde nutzte jede Deckungsschwäche der Finowfurterinnen und verkürzte durch einfache Rückraumtore auf 7:10, 8:10, 9:10. Gegen das schnelle Angriffsspiel über die Mitte des TSG, fand die Deckung der Finowfurter Damen noch nicht in ihre klare Linie. Somit ging es mit einem Spielstand von 11:11 in die Halbzeitpause. Trainer Lutz Wollgast mahnte die fehlende Konzentration im Abschluß an, aber auch das Deckungsverhalten musste besser werden. "Es muss in der Abwehr auch mal ein Ball geblockt werden, um dann über eine zweite Welle zu einem einfachen Torerfolg zu gelangen", so die Worte des Trainers in der Pause. Die FSV-Damen nahmen sich die Worte zu Herzen und agierten in der zweiten Spielhälfte konsequenter. Das Deckungsverhalten der Gäste stabilisierte sich und Finowfurt stellte sich besser auf den Gegner ein. Auch im Angriff lief es wieder positiver und Finowfurt erkämpfte sich eine 3-Tore-Führung (12:13, 12:14, 12:15). Endlich zeigten die Damen des FSV eine geschlossene Mannschaftsleistung und gaben im gesamten Spielverlauf der zweiten Hälfte die Führung nicht mehr ab (16:21). Die Liebenwalderinnen spürten, dass dieses Spiel wohl nicht mehr zu gewinnen ist und aggierten mit unnötiger Härte. Die daraus resultierenden sieben Zeitstrafen und eine roten Karte, nutzten die Damen des FSV mit kosequentem Überzahlspiel und verbesserten ihr Torekonto deutlich auf (17:22; 17:23; 17:24). Beide Mannschaften trennten sich mit einem Stand von 18:25 und Finowfurt erkämpfte sich in diesem Spiel verdient zwei wichtige Auswärtspunkte.
Am Samstag, den 05.12.2009 um 18.00 Uhr, müssen die Damen des Finowfurter SV auswärts gegen SV 1949 Eichstädt antreten und wollen an die Leistung der vergangenen zwei Spiele anknüpfen.
FSV: A. Brenmöhl (Tor), J. Höhn (Tor), N.Weber (6), J. Lehmann, J. Maruszyk, Ch.Wolff (2), C.Berndt, A.Wruck, C. Döhring , A.Hanke, C.Pelzer (2), C.Höhn (11/4), L.Garbe (4)
2. Runde Pokal, 21.11.09
Finowfurter SV : HSG KSV Teltow/Rulsdorf
Mit schnellem Konterspiel den Favoriten abgehängt

In der 2. Runde des HVB-Pokals war der Berlin-Brandenburg-Ligist HSG KSV Teltow/Ruhlsdorf zu Gast bei den Frauen des Finowfurter Sportvereins. In einer temporeichen Partie konnte sich der Gastgeber am Ende souverän mit 28:17 durchsetzen und zieht so in die nächste Runde des Pokals ein.
Unter der Woche holte sich die Damenmannschaft eine gehörige Moralpredigt von Trainer Lutz Wollgast ab, denn sie hatte in den vergangenen zwei Ligapartien unnötigerweise Niederlagen kassiert. Auf Wiedergutmachung aus, wollten die Barnimerinnen mit Biss und Kampfgeist gegen den höherklassigen Konkurrenten bestehen und unbedingt in die nächste Runde des Pokals einziehen.
Entsprechend motiviert und von zahlreichen Fans unterstützt, konnten sich die Gastgeberinnen schnell eine 8:1-Führung erspielen. Die Randberliner fanden kein Mittel gegen die gut organisierte Abwehr. Ihre Angriffsvarianten über Wechsel der Aufbauspieler den Kreis oder Außenspieler ins Spiel zu bringen, wurde schnell durchschaut und rigoros unterbunden. Die so erkämpften Bälle konnten die Schorfheiderinnen dann durch schnelles Umkehrspiel erfolgreich im gegnerischen Tor unterbringen. (10:3, 12:4, 13:5)
Die Gäste aus Teltow/Ruhlsdorf taten sich schwer und haderten oft mit den Schiedsrichterentscheidungen. Sie waren im Angriff viel zu harmlos, dafür in der Deckung häufig einen Schritt zu spät und konnten vor allem Christin Wolff, die nach überstandener Krankheit wieder spielen konnte und für viel Druck sorgte, nur unfair stoppen. Die Siebenmeter verwandelten die Finowfurterinnen in diesem Spiel konsequenter, als in vergangenen Partien. Zum Ende der ersten Halbzeit ließ die Konzentration bei den FSV-Damen ein wenig nach und etliche hochkarätige Chancen wurden vergeben, dadurch konnten die Gäste mit Würfen aus der 2. Reihe verkürzten. (14:6, 16:10)  Kurz vor dem Pausenpfiff sah eine, im Deckungszentrum der Gäste stehende Spielerin nach 3 x 2 Minuten-Strafe verdient die rote Karte. Mit 16:10 ging es in die Halbzeitpause.
Der Trainer musste in der Pause nicht viel sagen, er verlangte aber, die sich bietenden Chancen zu nutzen und nicht verfrüht nachlässig zu werden. Noch waren 30 Minuten zu spielen und die Gäste hatten nichts mehr zu verlieren.
Stefanie Schultz löste die, in der ersten Halbzeit sehr gut haltende Anne-Christin Brenmöhl ab und konnte sich im weiteren Verlauf, trotz fehlenden Trainings, steigern. Das FSV-Team setzte den Gast weiter unter Druck, offenbarte deren Schwächen in der Deckung und fand immer wieder die sich bietenden Lücken.
Der Brandenburgligist hatte dem nichts mehr entgegen zu setzten und mussten mit ansehen, wie die Finowfurterinnen durch schnelle Angriffe, gelungenen Kombinationen oder eins-gegen-eins-Aktionen ihren Vorsprung weiter ausbauten (17:11, 20:12, 25:13).
In der zweiten Hälfte konnte Trainer Wollgast endlich die Gelegenheit nutzen, auch den Ergänzungsspielern längere Einsatzzeiten zu ermöglichen. Diese fügten sich gut ins Team ein und machten ihre Sache ordentlich. 
Gegen eine schwache HSG KSV Teltow/Ruhlsdorf, die als Favorit in die Hans-Wendt-Sporthalle kam, setzten sich die Finowfurterinnen am Ende klar mit 28:17 durch.
Trainer Lutz Wollgast nach dem Spiel: „Wir wollten unbedingt die nächste Runde des Pokals erreichen, das ist gelungen. Prinzipiell bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Dass wieder viele klare Torchancen ausgelassen wurden, ärgert mich schon. Wir nutzen immer noch nicht konsequent die schnelle Mitte oder zweite Welle. Der Gegner war in seinem Rückzugsverhalten schlecht, oft noch nicht organisiert und wären wir spritzig und blickig genug gewesen, wäre heute die 30-Tore-Marke geknackt worden. Daran müssen wir arbeiten. Am Ende zählt der Sieg und darüber freuen wir uns. Diese Leistung müssen wir nun mitnehmen in den Spielbetrieb der Verbandsliga.“
Die FSV-Damen möchten sich bei Ihren Fans, auch für die Unterstützung bei der Wahl des Sportlers 2009 in der Rubrik Mannschaft, bedanken. Unter die ersten fünf Mannschaften haben sie es bereits geschafft. Am Freitag, den 27.11.09 fällt bei der Sportgala im Haus Schwärzetal die Entscheidung.
Am kommenden Wochenende treffen die Schorfheiderinnen auswärts auf die TSG Liebenwalde.
Finowfurt mit: A.-Ch. Brenmöhl, S. Schultz, J. Höhn (Tor), N. Weber (8/2), Ch. Wolff (1), C.Berndt (4), A.Hanke (1), L. Garbe (4), C. Höhn ((9/2), A. Wruck, A. Günterberg (1), J. Lehmann, J. Marusczyk
6.Spieltag, 14.11.09
Finowfurter SC : MTV Altlandsberg III 20:22

Sieg verworfen!
Am Samstag den 14.11.2009 trafen die Damen des Finowfurter SV in der heimischen Halle auf den Aufsteiger MTV Altlandsberg III und verloren 20:22.
Schon zu Beginn der 1. Halbzeit hatte man den Eindruck den Frauen fehlte der nötige Biss, um den hochmotivierten Gegnern Kontra zu geben.
Beide Mannschaften begannen sehr verhalten und kamen so zu wenigen Torgelegenheiten.
Die Damen des FSV taten sich wieder einmal schwer mit der Nutzung ihrer sicheren Torchancen und vergaben einige gut herausgespielte Möglichkeiten. Bis zum 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, doch durch zahlreiche technische Fehler und zu überhastet abgeschlossene Angriffe nutzten die Gegner konsequent die Schwächen des Finowfurter SV und gingen mit 5 Toren in Führung.
Die Barnimerinnen waren bis dahin, nicht in der Lage dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, stattdessen überließ man es den wendigen Gäste. Die erste Halbzeit endete mit einem enttäuschenden 6:11 und in der Pause wurde die inkonsequente Nutzung klarster Torchancen kritisierte und an den Kampfgeist appeliert.
Noch waren alle Chancen da, dieses Spiel zu gewinnen. Man müßte nur sein Potential nutzen und an die Leistung der vergangen gewonnen Spiele anknüpfen.
Hochmotiviert gingen die Finowfurterinnen in die 2. Halbzeit und starteten mit der Aufholjagd. Drei Mal hatten die FSV Damen die Gelegenheit auszugleichen (12:13, 14:15, 18:19).
Trotz Bündelung aller Kräfte und mit dem Kampfgeist bis zur letzten Minute wurden die Bemühungen der Schorfheiderinnen nicht belohnt.
Die Partie endete mit zwei verschenkten Punkten an den MTV Altlandsberg.
Am nächsten Wochenende, den 21.11.2009 um 16:00 Uhr treffen die Finowfurter Frauen in der zweiten Pokalrunde auf den HSG KSV Teltow-Ruhlsdorf und hoffen mit Unterstützung der Fans in der heimischen Halle den Sieg zu erringen.

FSV: S. Schultz (Tor), J. Höhn (Tor), C. Berndt, A. Hanke (2), L. Garbe (3), N. Weber (7/4), A.Wruck, C. Döhring (2), C. Pelzer, J. Lehmann, J. Marusczyk, A. Günterberg, C. Höhn (6/3)
 
5.Spieltag, 08.11.09
HC Hennickendorf : Finowfurter SV 19:17

Erste Niederlage der Saison
Die Frauen des Finowfurter SV verloren auswärts am vergangenen Sonntag gegen HC Hennickendorf 19:17 (9:8).
Die Wollgast-Damen starteten das Spiel mit großer Motivation und konnten gleich zu Beginn punkten (0:1). Doch der HCH ließ sich davon nicht einschüchtern und zog gleich nach (1:1).
Schon hier konnte man erkennen, dass sich die beiden Mannschaften nichts schenken würden.
Die Gäste mussten trotz guter Deckung fünf Minuten vor der Halbzeit ihre knappe Führung an die Hennickendorferinnen abgeben (6:7, 7:7, 8:7, 9:7, 9:8).
Dabei lag das Manko der Damen im Angriff, denn viele Spielzüge wurden mit ungenauen und unplatzierten Würfen abgeschlossen und führten zu wenigen Torerfolgen.
Auch die Halbzeitpredigt vom Trainer Lutz Wollgast zeigte keine Wirkung und änderte nichts an der schlechten Torausbeute.
Mit vielen diagonalen Wechseln und Querpässen versuchten die Hennickendorfer Frauen auch in der zweiten Halbzeit an der Deckung des FSV vorbei zu kommen. Allerdings gelang das den Damen aus dem Märkisch-Oderland nur mit mäßigem Erfolg. Durch die gute Abwehr der Schorfheiderinnen schafften die Gastgeber es nicht, sich deutlich abzusetzen und hielten über das gesamte restliche Spiel nur eine knappe Führung (17:15, 17:16, 18:16, 18:17, 19:17).
Bis zum Ende des Spieles war alles offen. Mit den knappen Zwischenstand 14:11 konnten die Gastgeber den größten Torunterschied in der 9 Minute der zweiten Halbzeit verbuchen.
Hierbei ist zu sagen, dass die Schorfheiderinnen ihre 7-Meter-Chancen einfach besser hätten nutzen müssen.
Wer sieben Mal vom Punkt nicht trifft, kann dieses Spiel am Ende kaum gewinnen.
Dass die Finowfurter Frauen es besser können, wollen sie in der heimischen Hans-Wendt-Sporthalle um 15 Uhr gegen Altlandsberg am kommenden Samstag, den 14.11 zeigen.
Für Finowfurt spielten:
Jannette Höhn(Tor), Stefanie Schultz (Tor), Nadine Weber (6/1), Jenny Lehmann (1), Julia Marusczyk, Conny Berndt, Anne Wruck, Annett Hanke, Angie Günterberg, Christina Döhring (1), Claudia Pelzer (2/1), Claudia Höhn (4/2), Luise Garbe (3/1)
 
Trainingswochenende vom 24.09. - 25.09.09

Außergewöhnliches Handballwochenende


Unter diesem Motto absolvierten die Frauen des Finowfurter SV, am vergangenen Wochenende, ihr traditionelles Trainingslager in heimischer Umgebung.
Auch diesmal stand das Teambuilding und die Mannschaftsfindung für Trainer Lutz Wollgast im Vordergrund.
Am Samstag Nachmittag fand sich die Mannschaft in der Hans-Wendt-Sporthalle ein, um mit diversen Trainingseinheiten und verschiedenen Spielsportarten zu beginnen. Es wurde u.a. Handball, Volleyball und Tischtennis gespielt. Den etwas ruhigen Tag ließen die Damen des FSV in einer gemütlichen Runde ausklingen. Es wurde "abgegrillt" und der Abend mit gesellschaftlichen Spielen und viel Zeit für Gespräche in gemütlicher Atmosphäre beendet.
Umso näher der Sonntag heranrückte, desto größer wurde die Spannung, denn der Mannschaftsrat hatte sich für das Team eine Überraschung einfallen lassen. Bekannt war nur, dass es ein längerer Ausflug werden würde und sportliche Bekleidung von Vorteil wäre.
Endlich war es Sonntag und der begann mit einer kurzen schweißtreibenden Trainingseinheit. Doch das leckere und ausgiebige Frühstück, mit dem der Trainer Lutz Wollgast seine Handballdamen überraschte, entschädigte für die Anstrengungen. Anschließend wurde das Rätsel, was die Überraschung an diesem Tag sein könnte, aufgelöst.
Es ging frisch gestärkt in die "TURM Erlebniscity" nach Oranienburg, wo einer der Höhepunkte des Trainingswochenendes auf dem Programm der Barnimerinnen stand.
Die 10-Meter hohe Kletterwand verschaffte sich gehörigen Respekt, doch der Tatendrang siegte letztlich und so ging es gut gesichert, durch jeweils zwei Mitspielerinnen, hinauf in luftige Höhen.Kraft, Kondition und der genaue Blick für den richtigen Griff waren nun gefragt. Was von unten betrachtet leicht und spielerisch anmutete, entpuppte sich rasch als anstrengend und kraftraubend und so fand sich die ein oder andere Handballerin früher als erwartet im Sicherungsseil hängend wieder. Trotzdem hatten alle viel Spaß.
Doch noch ging es nicht zurück in die heimische Halle, denn zum Abschluss des Tages wartete noch eine Partie Beachhandball auf die FSV-Damen. Schnell wurden zwei Mannschaften gebildet und los ging die Torejagd auf ungewohntem Untergrund. Das auch diese Variante des Handballspieles sehr anstrengend, aber extrem spaßig sein kann, darüber waren sich am Ende alle einig. Das diesjährige Trainingswochenende endete nach einem weiteren erlebnisreichen Tag; zurück bleiben viele neue Erfahrungen und der ein oder andere kleinere Muskelkater.

Dieser wird aber sicher bis zum nächsten Handballspiel am 8.11.09 verflogen sein. Die Finowfurterinnen sind dann zu Gast beim HC Hennickendorf. Mit großer Motivation und Siegeswillen hoffen die Damen des FSV auf einen Auswärtssieg und zwei weitere Punkte.
 
1.Runde HVB-Pokal, 18.10.2009
SV Fortuna Prenzlau – Finowfurter SV 20:25
Solider Auswärtserfolg im Pokalspiel gegen Prenzlau
(fsv) Die Damen des Finowfurter SV trafen in der 1.Runde des HVB-Pokals auf ihren Ligakonkurrenten SV Fortuna Prenzlau. Als klarer Favorit ging der FSV in die Sonntagspartie und konnte rasch eine Führung (1:4)erspielen. Prenzlau tat sich zu Beginn der Partie schwer, die Finowfurter Abwehr zu überwinden. Die Schorfheiderinnen, als Tabellenerster, machten von Beginn an deutlich, dass sie motiviert sind und ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten. Nach 5 Minuten Spielzeit parierte Torfrau Jeannette Höhn, den ersten ihrer beiden gehaltenen Strafwürfe. Finowfurt setzte mit schnellem Spiel und guter Defensivarbeit nach und baute die Führung kontinuierlich aus (2:7).
Die Uckermärkerinnen versuchten die starke Abwehr über Kreisanspiele zu überwinden, teilweise mit Erfolg, denn die Schiedsrichter entschieden in fast jeder dieser Situationen auf 2-Minuten-Zeitstrafe und 7-Meter. Doch im Angriff kamen die Gäste über erfolgreiche Kombinationen und Druck nach Vorne zu Torerfolgen aus dem Rückraum oder von den Außenpositionen.
Mit dem Schlusspfiff der ersten Hälfte bekamen die Finowfurterinnen einen direkten Freiwurf zu gesprochen, der von Claudia Höhn geworfen und von der Gästeabwehr abgefälscht, erfolgreich im Tor landete.
Mit dem Spielstand von 8:12 ging es in die wohlverdiente Pause.
Das Wollgast-Team war sich einig, diese Partie nicht mehr aus der Hand zu geben und den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Um auch den Ergänzungsspielerinnen längere Einsatzzeiten zu ermöglichen, sollte der Vorsprung weiter deutlich ausgebaut werden, so die Forderung von Trainer Lutz Wollgast. Nach dem Seitenwechsel waren es aber die Prenzlauerinnen, die das erste Tor erzielten.
Finowfurt blieb unbeeindruckt, spielte souverän weiter, konnte die Gastgeber aber nicht ausreichend abschütteln. Diese hatten sich noch nicht aufgegeben und kämpften sich, unterstützt auch durch etliche technische Fehler der Gäste, mit 3 Toren wieder heran (14:17).
Wie so oft ließen die Schorfheiderinnen viele Chancen ungenutzt, unzählige Würfe, die nur an Pfosten oder Latte landeten, verhinderten einen klareren Spielstand. Wenigsten vom Siebenmeterpunkt war Finowfurt, hauptsächlich durch Nadine Weber, erfolgreich. Die Kondition der Gastgeberinnen ließ in der zweiten Halbzeit deutlich nach, die Kreisanspiele wurden früher unterbunden, so dass die größte Gefahr der Uckermärkerinnen erfolgreich gebannt werden konnte. Somit gelang es den Fortuna-Damen nicht den Abstand zu verkürzen. Die Barnimerinnen spielten die letzten Minuten locker zu Ende und siegten deutlich mit 20:25 und qualifizieren sich dadurch für die nächste Pokalrunde.
Im nächsten Verbandligaspiel am 8.11.09 sind die Finowfurterinnen zu Gast beim HC Hennickendorf und hoffen auf ein erfolgreiches Auswärtsspiel.
Finowfurt: Jeannette Höhn, Stefanie Schulz (Tor), Nadine Weber (9/4), Christin Wolff (3/1), Conny Berndt,  Annett Hanke (2), Claudia Pelzer (2), Claudia Höhn (6/2), Luise Garbe, Corinna Braun, Jenny Lehmann (2), Christina Döhring (1)
 
4.Spieltag, 10.10.09
Finowfurter SV : HC Neuruppin 16 : 16
Mit einem Unentschieden den Tabellenplatz gehalten (16:16)
Zum Heimspiel in der Verbandsliga Nord traf die 1.Frauenmannschaft des Finowfurter SV als Gastgeber auf die Damen des HC Neuruppin. Da sich beide Mannschaften aus der letzten Saison kannten, hatten sich die Finowfurter Frauen auf den starken Gegner eingestellt, denn dieses endete ebenfalls unentschieden. Nach 3 erfolgreichen Partien sind die Finowfurter auch in dieses Spiel mit Kampfgeist und viel Elan angetreten, um weiterhin den Tabellenplatz zu halten.
In der Anfangsphase begann das Spiel seitens Finowfurts eher verhalten und klare Chancen wurde nicht genutzt, was dazu beitrug, dass die Gäste nach schon 3 Minuten mit 1:3  führten. Die Neuruppinerin Melanie Baier zeigte wieder einmal, dass sie durch einfache Würfe leichte Tore erzielen konnte, aber Finowfurt ließ sich dadurch nicht einschüchtern und hielt kraftvoll dagegen. Durch den Vorsprung der gegnerischen Mannschaft motivierten sich die FSV-Damen und versuchten, aggressiver in der Deckung zu aggieren. Auch im Angriff musste nun was passieren. Durch Einzelaktionen und schnelle Spielzüge versuchte Finowfurt wieder ins Spiel zu finden. Mit 4:4 gelang der Ausgleich in der 12. Minute. Beide Mannschaften nahmen sich nichts da der Rest von der ersten Spielphase wie ein Katz- und Mausspiel war 4:5, 5:5, 5:6, 6:6. Somit endete die erste Halbzeit mit 7:7.
Trainer Lutz Wollgast mahnte in der Halbzeitpause, die Deckung besser zu organisieren, starke Spieler zu fokusieren, auch im Angriff sollte mehr Torgefahr ausgestrahlt werden. Zu Anfang der  zweiten Spielhälfte setzten die FSV-Damen die lehrreichen Worte von Trainer Lutz Wollgast um und führten mit 4 Toren (14:10) in der 15. Minute. Da sich  dann die Spielerinnen des FSV schwer taten den Ball ins gegnerische Tor unterzubringen, gelang dem Gegner eine Aufholjagt  (14:14).  Neuruppin zeigte in der Deckung körperliche Härte und es kam zur Disqualifikation. Ein Torwartwechsel  von Neuruppin erschwerte den Finowfurterinnen den Torabschluss  zusätzlich. Doch beide Mannschaften wollten die zwei Punkte erringen und es kam immer wieder zum Ausgleich (15:15,16:16). Die Spannung in der Halle stieg und die Fans fieberten mit.In  der letzte  Minute ging es für beide Mannschaften um den Sieg, aber es gelang keiner Mannschaft mehr ein Tor zu erzielen und somit endete ein spannendes Hinrundenspiel mit einem Unentschieden von 16:16.

Im POKALSPIEL am kommenden Sonntag, den 18.10.09, trifft der Finowfurter SV auswärts auf den Tabellen Neunter  des SV Fortuna Prenzlau.
Finowfurt mit: S.Schultz (Tor),J.Höhn (Tor), N.Weber (5/1), C.Berndt, A.Wruck, A.Hanke (1), L.Garbe , C.Pelzer, C. Höhn (6/3), C. Wolff (4/1),J.Lehmann, C.Braun, C.Döhring
 
3.Spieltag, 4.10.2009
HSG Fredersdorf/Petershagen – Finowfurter SV  18:22
3. Sieg am 3. Spieltag
Nach einem kräftezährenden Spiel bei der HSG
Fredersdorf/Petershagen kehrten die Finowfurter Damen mit ihrem dritten Sieg in Folge zurück in die Schorfheide.
Die Wollgast-Damen starteten ungewöhnlich gut in die Sonntagspartie und führten innerhalb der Minute 2:0. Es schien endlich einmal von Beginn an gut zu laufen gegen den Absteiger aus der Brandenburgliga. Es wurde energisch und mit viel Kampfgeist begonnen und auch die ersten Torwürfe landeten im Netz. Doch nach einem starken Beginn folgte eine unerwartete Schwächephase der Mannschaft die sich nach  5 Minuten verhaltenen Spiels in einen 3:2 Rückstand wandelte. Doch die Frauen aus Finowfurt zeigten wieder einmal eine geschlossene Deckungsarbeit aus der heraus sie ihr Spiel wieder aufbauen konnten und die Führung in der 8 Minute übernahmen. (4:5, 4:6). Die Gastgeber  zeigten sich aber nicht bereit dieses Spiel aus der Hand zu geben und setzten dem Wollgast Team viel an körperlicher Härte entgegen und erzielten
letztlich in der 16 Minute wieder den Ausgleich (6:6). Den Zuschauern wurde fortan ein spannendes und offenes Spiel geboten indem keine Mannschaft besondere Akzente setzten konnte.  (7:7, 8:8, 9:9,) So ertönte bei einem Spielstand von 11:11 der Pausenpfiff. Nach Wiederanpfiff hieß es auf der guten Defensivarbeit aufzubauen und sich kontinuierlich einen Vorsprung zu erarbeiten.  Doch auch das Spiel änderte sich nach der Pause und beinahe jede erfolgreiche Defensivaktion der Gäste wurde durch die Schiedsrichter mit einer Zeitstrafe geahndet. Die Frauen des FSV spielten fast 10 Minuten in Unterzahl. Unbeeindruckt von dieser Situation spielten sich die Gäste trotzdem eine Torchance nach der anderen heraus und bauten sich trotz Unterzahl einen Vorsprung auf .(12:12; 12:13, 12:14,) Nachdem sich die Deckung nun noch besser auf die Gegner eingestellt hatte und im Angriff wieder eine vollständige Mannschaft spielte erarbeitete sich der FSV mit viel Kondition und Kraft eine 7 Tore Führung in der 53 Minute. (15:22) An den Spielrinnen zog dieser spielentscheidende Kraftakt nicht spurlos vorbei und fortan präsentierte man sich im Defensivverhalten langsamer und im Angriff nicht mehr so druckvoll. Trotz dieser schwachen Phase kurz vor Schluss war der Auswärtssieg der Schorfheiderinnen nicht mehr  zu verspielen und die Mannschaft, sowie die mitgereisten Fans jubelten zusammen über den 18:22 Erfolg und den 3. Sieg in Folge.
Die Damen des Finowfurter SV stehen somit ungeschlagen an der Tabellenspitze doch treffen am nächsten Spieltag,  Samstag 10.10 um 15:00 Uhr in heimischer Halle auf den ebenfalls ungeschlagenen Gegner aus Neuruppin.
Die Damen hoffen auf große Unterstützung der Fans um sich gegen den Vorjahreszweiten gut zu präsentieren und den starken Saisonauftakt zu bestätigen.
Finowfurt spielte mit: Jeannette Höhn (Tor), Anne-Christin Brenmöhl (Tor), Nadine Weber (6), Jenny Lehmann (1), Christin Wolff (3/3), Conny Berndt, Anne Wruck, Corinna Braun, Christina Döhring, Claudia Pelzer (2), Claudia Höhn (10/4), Luise Garbe, Annett Hanke

2.Spieltag, 26.09.2009
Finowfurter SV - SV R. W. Werneuchen 19:12

Schwache Partie brachte 2 Punkte

Im Barnimderby der Verbandsliga Nord gewann der Finowfurter SV nach einem mäßigen Spiel gegen Rot-Weiß Werneuchen mit 19:12.
Im ersten Heimspiel der Schorfheiderinnen startete die Partie auf beiden Seiten sehr verhalten. Die Finowfurter Frauen fanden in der Anfangsphase noch nicht ihre klare Linie. An der  Deckungsabsprache sowie der Nutzung klarer Torchancen fehlte es. Werneuchen hatte zwar einen Drei-Tore- Vorsprung (1:4), doch dieser hielt nicht lange an. Die Wollgast-Damen versuchten durch Kombinationen den kleinen Rückstand aufzuholen (3:4). Durch große Lücken in der Deckung gelang es Werneuchen weiterhin, die Führung auszubauen (4:7). Ständige Querpässe und das Festlaufen in der gegnerischen Abwehr sorgten nicht für den gewünschten Erfolg.
Nach einer Auszeit des Gastvereins in der 23. Minute konnten zwar die Kräfte nochmals mobilisiert werden, aber es gelang den FSV Damen nicht, den gewünschten Ausgleich. Selbst die 7-Meter Chancen wurden nicht konsequent genutzt. Die erste Halbzeit endete mit einem enttäuschenden 6:7 Stand.
Trainer Lutz Wollgast forderte in der Pause von seinen Damen mehr Präzision bei den Zuspielen und konsequentes Nutzen der Möglichkeiten. Nun galt es, den Ball länger zu spielen und auf mehr Ruhe sowie Übersicht zu achten. Klares Ziel dieses Spiels war ein Sieg.
Nach dem Wiederanpfiff kam es zum offenen Schlagabtausch beider Teams,  in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. (10:9; 11:9; 11:10).
Durch eine sich aus dem Spiel heraus stabilisierenden Deckung konnte mit hohem Einsatz und Kampfgeist das Konterverhalten verbessert werden. In der 46. Minute konnte erstmals der Ausgleich erzielt werden (11:11). Von nun an dominierte der Finowfurter SV das körperbetonte Spiel. Ausschlaggebend für diese Partie waren 6 gelbe Karten und 7 Zeitstrafen. Drei Tore in Folge brachte endlich die gewünschte Sicherheit in den Spielverlauf (14:11). Eine Vorentscheidung bahnte sich an und die Aussicht auf den Erfolg beflügelte die FSV- Damen zusätzlich. Die Gäste aus Werneuchen fanden immer seltener Lücken in der Finowfurter Abwehr. Am Ende konnten sich die Frauen des Finowfurter Sportvereins über einen dennoch mäßigen ersten Heimsieg freuen und kassierten 2 wichtige Punkte, mit dem für sich sprechenden Endergebnis 19:12.
FSV: S. Schultz, J. Höhn (Tor) -  N. Weber (9/3), J. Lehmann, C. Wolff (2), C. Berndt (1), A. Wruck, A. Hanke, C. Döhring, C. Pelzer (1), C. Höhn (6)
 
1.Spieltag, 20.09.2009
geschrieben von Anne Wruck
Erfolgreicher Saisonauftakt
In Prenzlau hatten die Damen des Finowfurter SV am vergangenen Sonntag ihr Auftaktspiel in der Verbandsliga Nord.  Sie konnten dabei zeigen, dass sie sich auf die Saison bestens vorbereitet haben und siegten 14:27 (8:15). Schon zu Beginn machten die Finowfurterinnen der Heimmannschaft klar, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Bereits in den ersten Minuten setzten sich die Gäste durch ein Spiel mit viel Druck und guten Kombinationen ab. (0:1, 0:2, 0:3)
Das ließen sich die Prenzlauer Frauen nicht gefallen. Durch Würfe aus der zweiten Reihe konnten sie die Tordifferenz verkleinern, dennoch schafften sie es nicht die Führung zu übernehmen. (1:3, 2:4, 3:4, 4:5)
Nach den ersten zehn Minuten konnten sich die Schorfheiderinnen aber wieder fangen. Den nun souveränen Auftreten beim Konterverhalten und in der Deckung hatten die Fortuna-Damen nicht mehr viel entgegen zu setzten.
(5:8, 6:10, 7:13, 8:15) So konnten die Gäste mit einen klaren Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. (8:15)
Auch nach dem Seitenwechsel dominieren die Finowfurter Damen das Spiel. Die Torerfolge nahmen keinen Abbruch und somit wurde ein reges Auswechseln der Spieler ermöglicht, dies schaffte auch neuen Spielern die Möglichkeit
sich zu profilieren. Am Ende konnten sich die Frauen des Finowfurter Sportvereins über einen
gelungenen Saisonauftakt freuen, mit dem für sich sprechenden Endergebnis 14:27.
Trainer Lutz Wollgast zum Spiel: "Dieses Spiel wollten wir unbedingt gewinnen, es gab noch einige Abstimmungsproblem, aber wir sind auf einem guten Weg. Natürlich war es auch ein Vorteil, dass die demnächst zum
Studium gehenden Spieler noch da waren und uns unterstützen konnten."
Das nächste Spiel bestreiten die Frauen am kommenden Samstag um 14 Uhr treten sie in der Finowfurter Hans-Wendt-Sporthalle im Barnim-Derby gegen Werneuchen an.
Finowfurt: Anne Brenmöhl, Jannette Höhn, Stefani Schultz, (Tor) Nadine Weber (9), Christin Wolff (4), Conny Berndt, Anne Wruck (1), Annett Hanke (1), Claudia Pelzer (1) , Claudia Höhn (4), Luise Garbe (5), Jenny Lehmann (2), Corinna Braun

2. Runde des NOHV-Pokal, 8.02.09
Finowfurter SV : TSV Wandsetal 18 : 21
Einmalige Chance nicht genutzt

In der zweiten Runde des NOHV- Pokal  empfangen die Finowfurter Damen den TSV Wandsetal aus Hamburg. Die Frauen aus Finowfurt gingen hoch motiviert in das Spiel und versuchten, die Partie solange wie möglich offenzuhalten, um den Favoriten nervös zu machen. Dies gelang den Frauen des FSV in den ersten Minuten recht gut, denn keine der beiden Mannschaften konnten sich absetzen (2:2, 3:2, 3:3). Der Angriff des Gegners war gut strukturiert, jedoch der Abschluss nicht präzise genug. Daher verlief das Spiel sehr verhalten, der Gastgeber mühte sich und versuchte über Kombinationen zum Torerfolg zu gelangen. Doch die Stimmung in der Mannschaft machte deutlich, dass mit viel Kampfgeist dieses Spiel zu gewinnen ist. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und somit ging es bis zur 15. Minuten Tor um Tor auf ein 5:5. Doch die Finowfurter Damen konnten ihre Torchancen nicht nutzen und die Gäste erspielten sich einen Halbzeitstand von 6:9. In der Halbzeitpause forderte Trainer Lutz Wollgast die Würfe unten zu platzieren und weiterhin durch eine aggressiv agierende Deckung und ein aktives Konterverhalten den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Die Worte in der Pause vom Trainer, dass dieser Gegner heute zu schlagen sei, setzten neue Kräfte frei. Auch in der zweiten Phase des Spiels zeigten die Finowfurterinnen dem Oberligisten, dass sie nicht unterlegen waren. Durch ein gutes Wechselspiel im Angriff konnten die Gastgeber den Spielstand nochmals auf 12:16, 13:16, 14:16 verkürzen. Doch durch technische Fehler lud man den Gegner immer wieder zum kontern ein und die Wandsetaler Damen zogen mit einem 5 Tore Vorsprung davon (14:19). Weiterhin wurde die Forderung des Trainers die Würfe unten zu platzieren nicht umgesetzt und die Konzentration, sowie die Kraft der ersten Frauen ließ nach. Trainer Lutz Wollgast nahm eine Auszeit, um seinen Spielerinnen eine kurze Verschnaufpause zu geben. Doch letzten Endes konnten die Frauen, trotz der großen Unterstützung von der Tribüne, das Spiel nicht mehr für sich entscheiden und die Begegnung endete 18:21 für die Damen des TSV Wandsetal aus Hamburg.
Für die gut gefüllte Halle und die hervorragende Unterstützung der Fans möchte sich die 1. Frauenmannschaft des Finowfurter SV bedanken und hoffen auf eine ähnliche Atmosphäre im kommenden Punktspiel am 21.02.09 um 15 Uhr in heimischer Halle gegen den HC Hennickendorf.
FSV: Franziska Fenske (Tor), Stefanie Schultz (Tor), Anne Wruck, Christin Wolff (5/1), Conny Berndt, Jenny Zander (2), Annett Hanke (1), Christina Döhring, Claudia Pelzer, Luise Garbe (1), Claudia Höhn (7/5)
 
11.Spieltag, 31.01.09
SV 1949 Eichstädt - Finowfurter SV 11:20
Souveräner Auswärtssieg
Im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde der Verbandsliga Nord waren die Frauen des Finowfurter SV zu Gast beim SV 1949 Eichstädt. Urlaubsbedingt musste die Mannschaft auf ihren Trainer und zwei Stammspielerinnen verzichten, wollte sich aber beim Tabellenvierten gut verkaufen.
Schon im ersten Angriff hatte Anne Wruck eine gute Chance, die die gegnerische Torfrau aber zu vereiteln wusste. Eichstädt begann ungewöhnlich nervös und tat sich sehr schwer ins Spiel zu finden und so waren es die Gäste, die in der 4. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Die Oberkrämerinnen glichen postwendend aus. Doch die Schorfheiderinnen kamen immer besser ins Spiel und setzten sich über ein sicheres Aufbauspiel und guten Kombinationen sogar mit 6:1 ab. Die Deckung stand sicher und ließ den Angreiferinnen aus Eichstädt kaum Platz. Über ein schnelles Umkehrspiel Deckung-Angriff konnten die Finowfurterinnen ihren Vorsprung weiter ausbauen und führte zur Halbzeit 11:4.
Mit diesem Spielstand hatte sicherlich keiner gerechnet, zwar hatte Eichstädt eine Spielverlegung wegen urlaubsbedingten Ausfällen beantragt, die abgelehnt wurde, und stand nun aber doch 11 Spielerinnen in der Halle.
Im zweiten Teil der Partie knüpfte Finowfurt da an, wo man vor der Pause aufgehört hatte. Die Eichstädter stellten ihren Angriff um und versuchten über die rechte Seite mehr Druck zu machen. Das gelang anfangs gut, doch die an diesem Tag glänzend aufgelegte Franziska Fenske vereitelte etliche Chancen und ließ die Gegnerinnen verzweifeln. Die Deckung stellte sich besser auf diese Gefahrenquelle ein und verschob schneller. Eichstädt hatten dem nichts mehr entgegen zu setzten und mussten mit ansehen, wie die Schorfheiderinnen durch schnelle Angriffe und gelungene Kombinationen ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten (13:6, 19:8). In den letzten 10 Minuten ließ Finowfurt die Zügel etwas schleifen, so dass Eichstädt ein wenig Ergebniskosmetik gelang. Am Ende gewannen die Barnimerinnen unerwartet deutlich mit 20:11. „Auch wenn wir wieder etliche Torgelegenheiten ausgelassen haben, so sind wir doch erst einmal glücklich gewonnen zu haben, denn es ist immer schwer ohne zwei Stammspielerinnen und Trainer anzutreten. Aber die Ersatzspieler haben heute gezeigt, dass sie es auch können. Eichstädt war heute unerklärlicherweise sehr schwach und das haben wir eiskalt ausgenutzt.“ so Mannschaftskapitän Annett Hanke nach dem Spiel. Die Damen möchten sich bei Mark Guse bedanken, der sich als Mannschaftsbetreuer zu Verfügung gestellt und Trainer Wollgast vertreten hat.
Am nächsten Sonntag wartet dann ein echter Kracher auf die Damen des Finowfurter SV. Im NOHV-Pokal trifft man in eigener Halle auf den TSV Wandsetal (Hamburg). Anpfiff ist am 8.02.09 um 15:30 Uhr in der Hans-Wendt-Sporthalle Finowfurt. Die Frauen würden sich über die Unterstützung der Fans freuen und vielleicht gelingt ja diesmal eine Überraschung.
Finowfurter SV mit: F.Fenske (Tor), N.Weber (5), C.Berndt, J.Zander (2/2), A.Hanke (4), C.Pelzer (3), C.Döhring (1), C.Höhn (5/1), A.Wruck
 

 
 
 

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